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Vista-Update spürt Raubkopien auf
Microsoft will mit dem Service Pack 1 Besitzern von
unrechtmässigen Vista-Kopien das Leben schwerer machen.
Im Service Pack 1 sind Massnahmen gegen zwei bisher
erfolgreiche Software-Tricks enthalten, die bisher eine
Vista-Nutzung auch ohne Lizenz erlaubten.
Der "OEM-BIOS-Hack", der dem Betriebssystem vorgaukelt,
auf dem PC eines grossen Herstellers mit Massenlizenz zu
laufen und der "Grace Timer Exploit", der den Zeitraum,
in dem sich Vista aktivierungsfrei betreiben lässt, auf
unbegrenzte Zeit verlängert, werden nicht mehr
funktionieren.
Aber auch Anwender, die das Service Pack nicht
installieren, werden in den Genuss der
Anti-Piraterie-Massnahmen kommen. Ende Februar wird
Microsoft Vista ein Suchprogramm zwangsverordnen, das
einen Anwender darauf hinweisen wird, falls es bei
seinem System zu Umgereimtheiten kommt. Gegenmassnahmen,
wie im Service Pack 1 vorhanden, wird es aber nicht
geben.
Microsoft hinterlässt jedoch immer noch keinen
überzeugenden Eindruck in seiner Anti-Crack-Kampagne.
Mit einem weiteren, seit Mitte 2007 kursierenden Patch,
kann Windows Vista auch mit Service Pack immer noch ohne
Online Aktivierung betrieben werden. (22.02.08, Heise)
Siehe auch:
Erstes
Service Pack für Vista voller Fehler
Service Pack 1 für Windows Vista fertig gestellt
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