|
Microsoft reagiert auf die Petition "Save XP"
Die Petition Save XP des US-Computermagazins InfoWorld
sollte das von Microsoft geplante Verkaufsende von
Windows XP zum 1. Juli verhindern. Jetzt hat
Microsoft auf die Kampagne reagiert, allerdings nicht
ganz so, wie es sich die Initiatoren gedacht hatten.
Auf die Petition mit der weltweit 75.000 virtuellen
Unterschriften gesammelt hatten, um Microsoft dazu zu
bewegen, XP über dem 30. Juni 2008 hinaus anzubieten,
antwortete Microsoft zwar mit einem "Ja", fügte jedoch
ein "aber" hinzu. Das "veraltete" Betriebssystem Windows
XP wird auch nach dem 30. Juni weiter angeboten, aber
nicht jeder bekommt noch das Betriebssystem.
Dazu erklärte ein Microsoft Sprecher, dass man zuerst
einmal auf die Wünsche der Partner und Händler hören
werde und Entscheidungen nicht als Reaktion auf
Medien-Aktionen getroffen werden. Man hat den Aufruf der
Kunden gehört und biete Windows XP nun länger als
geplant an. Speziell kleinere Unternehmen und
Entwicklungsländer würden mehr Zeit für einen Umstieg
auf Windows Vista benötigen. XP-Betriebssysteme würden
dann jedoch alleine nicht mehr verkauft werden und auch
OEM-PC-Hersteller bekämen dann keine weiteren Lizenzen
mehr.
System Builder, die unter anderem auch Kleinunternehmen
betreuen, dürfen XP noch bis einschliesslich Januar 2009
anbieten. Nutzer in Entwicklungsländern bekommen die
XP-Starter Edition noch bis zum 30. Juni 2010.
(13.02.08)
Siehe auch:
Rettungsaktion für Windows XP
|