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    Kontodaten von Millionen Bürgern im Umlauf

Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche werden Daten von etwa 21 Millionen Bundesbürgern auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Nach eigenen Angaben wurden die Daten dem Magazin für knapp 12 Millionen Euro angeboten.
Die Wirtschaftswoche hat bereits eine CD mit 1,2 Millionen Kundendaten als Muster erhalten. Die CD enthält neben den persönlichen Daten zu den Personen auch die Bankverbindungen mit Kontonummer und Bankleitzahl sowie in vielen Fällen detaillierte Angaben zur Vermögenslage der Personen.

 


Die Datensätze wurden der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft übergeben, die nun zu ermitteln hat, wie die Daten in Umlauf gelangt sind. Laut dem Magazin führen erste Spuren zu kleineren Callcentern, dessen Mitarbeiter vermutlich ihr geringes Gehalt aufbessern, indem sie Adressdaten kopieren und an Hintermänner verkaufen. Diese führen die Bank- und Adressdaten aus verschiedenen Quellen zusammen und bieten sie im grossen Stil zum Verkauf an. Betroffene Bürger sollten damit rechnen, das unaufgefordert Geld von ihrem Girokonto abgebucht wird. (07.12.08)

 

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