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Computervirus im Weltall
Selbst die Raumstation ISS bleibt vor
Computerschädlingen nicht verschont, dort treibt der
Schädling "Gammina" sein Unwesen. Wie das IT-Magazin
Wired berichtet, waren gleich mehrere Notebooks mit dem
Trojaner verseucht. Offenbar verbreitet sich der
Schädling recht munter auf der Raumstation.
Glücklicherweise war jedoch der Betrieb der Raumstation
zu keiner Zeit gefährdet, die verseuchten Notebooks
werden lediglich für den Versand und Erhalt von E-Mails
genutzt. Offenbar fehlt es der Besatzung an einem
wirksamen Virenschutzprogramm.
Wie der Schädling auf einem der Laptops gelangen konnte,
ist bislang noch nichts bekannt. Vermutlich war bereits
vor dem Start schon ein Laptop infiziert und der
Schädling konnte sich über dort benutzten USB-Sticks weiter verbreiten.
Laut der NASA ist das nicht das erste Mal, dass sich
Computerviren auf Rechnern der ISS einnisten konnten.
Jetzt will die Weltraumbehörde sich zusammen mit ihren
Partnern nach einer wirksamen Methode suchen, wie die
Rechner der ISS zukünftig virenfrei bleiben. Der
Schädling "Gammina" hat es auf Zugangsdaten von
Onlinespielen abgesehen, die er per HTTP an seine
Urheber
verschickt. Viel Unheil kann er auf der ISS jedenfalls nicht
anrichten. (27.08.08, T-Online)
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