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Flash-Banner manipulieren Zwischenablage
Seitdem der Adobe Flash Player die Möglichkeit zur
Interaktivität bietet, wird diese Funktion immer
geschickter für Angriffe auf PCs ausgenutzt. Ein
aktuelles Beispiel zeigt deutlich das
Missbrauchspotential, was Action Script beim Flash
Player Angreifern bietet.
Medienberichten zufolge sollen auf Newsweek, Digg und
MSNBC erschienene Flash-Werbebanner die Zwischenablage
der PCs von Besuchern manipuliert haben. Dabei wurde in
die Zwischenablage die URL zu einer Seite gelegt, die
Nutzer mit der Nachricht über eine Infektion
erschreckte, um ihn so zum Kauf einer Software zu
animieren. Nutzer, die gewohnheitsgemäss Links aus
Texten kopieren und in die Adresszeile ihres Browers
einfügen, hätten so früher oder später die URL des
Spammers eingefügt und die Seite aufgerufen.
Der Angriff über das Clipboard funktioniert dabei nicht
nur mit Windows-Betriebssystemen, auch die
Zwischenablagen von Linux oder Apple OS X sind
gleichermassen manipulierbar. Eine manipulierte
Zwischenablage ist an dem Nebeneffekt zu erkennen, dass
keine anderen Inhalte mehr eingefügt oder abgerufen werden können, so
lange das Bowserfenster mit dem präparierten Flash
geöffnet bleibt. Der Sicherheitsexperte Aviv Raff hat
eine gefahrlose
Demonstration eines solchen Angriff
online gestellt, dabei wird die URL www.evil.com in die
Zwischenablage geschrieben.
Abhilfe bringt zur Zeit nur den Flash Player zu
deinstallieren oder eine Software einzusetzen, die
wenigstens Flash Werbung blockt. (19.08.08, Heise.de)
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