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    Erpresser-Virus verschlüsselt Daten

Das Sicherheitsteam von Kaspersky warnt vor einem neuen, sehr unangenehmen Computervirus, der Daten kidnappt und Lösegeld fordert. Eine neue Version des Virus "GPcode" kapert sensible Daten auf den PC seines Opfers, verschlüsselt sie und gibt sie erst gegen Zahlung eines Lösegelds wieder frei.
Wer nicht bezahlt, wird seine Daten wohl nicht mehr wiederbekommen, denn bislang ist es noch niemandem gelungen, die Verschlüsselung zu knacken. Erpresservirus "GPcode" hatte bereits vor einiger Zeit wegen Erpressungsversuche für Aufregung im Internet gesorgt. Im Juni 2008 konnte sein 1024-Bit-RSA-Schlüssel jedoch von den Sicherheitsspezialisten mit Hilfe aus der Internetgemeinde geknackt werden. Bei der neuen Variante hingegen haben die Virenschreiber den als unknackbar geltenden AES-Algorithmus integriert. Obwohl man mit Hochdruck daran arbeitet, eine mögliche Schwachstelle bei der Verschlüsselungsfunktion des Virus zu finden, können die Spezialisten den Opfern im Grunde keine Hoffnung machen.

 


Ein befallenes System ist leicht zu erkennen. Um sich bemerkbar zu machen, ändert die aktuelle Version des Computervirus das Desktop Hintergrundbild, auf dem dann ein roter Totenkopf zu sehen ist. Dazu speichert der Virus eine Textdatei, auf der die Lösegeldforderung in russischer Sprache geschrieben ist. (13.08.08)

 

Siehe auch:

Kaspersky bittet um Mithilfe

 

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