|
Microsoft sperrt einzelne Produktkeys
Software-Hersteller Microsoft hat bestimmte Produktkeys,
die ursprünglich zu Firmenlizenzen mit Volumenverträgen
gehörten, gesperrt. Software mit gesperrten Keys wird
zukünftig bei einer Authentifizierungsprüfung als nicht
lizenziert gekennzeichnet womit auch eine neue
Aktivierung fehlschlagen wird.
Die Redmonder haben in ihrer Mitteilung zu diesem
Vorhaben, allerdings etwas missverständlich formuliert.
In der Mitteilung ist die Rede von der Sperrung von
gebrauchter Software mit der Erklärung, dass das
Oberlandesgericht den Handel mit gebrauchten
Software-Lizenzen untersagt habe, wenn ein Hersteller
einem solchen Handel nicht zustimmt. Dadurch lässt sich
Microsofts Vorhaben leicht so auffassen, dass jetzt die
Lizenzen von gebraucht verkaufter Software grundsätzlich deaktiviert werden sollen, was jedoch nicht der Fall
ist. Möglicherweise ist dieses Missverständnis jedoch
gewollt, um so Anwender vom Erwerb gebrauchter Software
abzuschrecken.
Die Sperrung bezieht sich ausschliesslich auf
Produktkeys, die durch Mehrfachverwendung auffällig
geworden ist. Hauptsächlich handelt es sich dabei um
Windows. Das Unternehmen will "bei Testkäufen und
durch Informationen von Kunden" festgestellt haben,
"dass zur Aktivierung von Software bei verschiedenen
Unternehmen identische Produktkeys verwendet wurden, was
deutlich auf Unregelmässigkeiten bei der Übertragung von
Nutzungsrechten aus Volumenlizenzverträgen hindeutet".
(11.08.08, Heise)
Diese Meldung einem Freund senden
|