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Microsoft stellt Yahoo Ultimatum
Im Kampf um den Internet Konzern Yahoo droht Microsoft
mit einer feindlichen Übernahme, falls in Kürze keine
Einigung erreicht
wird. In einem Brief an die Yahoo Spitze droht
Microsoft-Chef Steve Ballmer mit einer Frist von drei
Wochen. Wird in diesem
Zeitraum keine Einigung zwischen Yahoo und Microsoft
möglich, wird der Software-Konzern eine feindliche
Übernahme anstreben.
Gleichzeitig warnt Ballmer in dem Schreiben, dass das
Angebot seitens Microsoft dann niedriger ausfallen wird.
Yahoo hat die
bisherige Offerte von Microsoft über 45 Milliarden
Dollar bislang als zu niedrig abgewiesen.
Bei einem Scheitern der Verhandlungen will Microsoft
sich direkt an die Yahoo-Aktionären wenden, ausserdem
will man auf einige
Vertreter im Verwaltungsrat von Yahoo dringen und so
Druck auf das Management ausüben. Ballmer bezeichnete
das bisherige
Angebot als "grosszügig" und wies darauf hin, dass in
den vergangenen Wochen der Marktanteil von Yahoo bei der
Internet-Suche
gesunken sei und sich die allgemeine wirtschaftliche
Situation verschlechtert habe. "Die hohe Prämie, die wir
im Januar angeboten
haben, ist heute noch bedeutsamer geworden", erläuterte
Ballmer.
Die Lager der Aktionäre von Yahoo sind dagegen gespalten.
Einiger der Aktionäre setzen Yahoo bereits unter Druck,
Microsofts Offerte
anzunehmen. Andere sind jedoch erst bei einem höheren
Angebot bereit, mit Microsoft zu verhandeln. (06.04.08,
Heise)
Siehe auch:
Aktionäre klagen gegen Yahoo
Microsoft-Offerte abgelehnt
Yahoo berät Microsofts Übernahmeangebot
Google will Yahoo-Übernahme verhindern
Microsoft blickt auf Yahoo
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