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    EU plant Überwachung der Online-Suche

Im Kampf gegen den internationalen Terrorismus plant die EU-Kommission künftig auch die Internet-Suche auf "gefährlichen" Suchbegriffen zu überwachen.

Jemand, der mit einer Suchmaschine das Internet auf Begriffe wie "Bombe", Terrorismus" oder "Völkermord" durchsucht, solle überwacht werden, so die Bild-Zeitung. Bild beruft sich dabei auf den deutschen EU-Abgeordneten Alexander Alvaro (FDP), der das Vorhaben heftig kritisiert habe. "Ein verrückter Plan, der die Einfallslosigkeit der Kommission offenbart. Wer im Internet nach solchen Begriffen sucht, ist noch lange kein Terrorist", soll sich Alvaro zu den Plänen geäussert haben. (28.09.07, Focus)

 

 

    Strafanzeige wegen heimlicher Windows Updates

Als Reaktion auf die von Microsoft mittlerweile bestätigten heimlichen Windows Updates in den letzten Wochen, hat ein Rechtsanwalt jetzt Strafanzeige erstattet.
Der Rechtsanwalt Thomas Feil aus Hannover sieht durch die heimlich durchgeführten Aktualisierungen deutsches Recht verletzt und kumuliert so die Klagen vieler Nutzer juristisch.
Laut eigenen Aussagen hat Microsoft in letzter Zeit wiederholt Dateien aktualisiert, die im direkten Zusammenhang mit dem Windows-eigenen Update-Service (WU) stehen, ohne das der Nutzer davon Kenntnis erlangen sollte. Betroffen waren alle Windows Nutzer von Vista und XP. Anwalt Thomas Feil sient dadurch den Paragraphen §303a des StGB verletzt, der die Veränderung von Daten untersagt.
Bisher wurde die Anzeige gegen Unbekannt eingereicht, da momentan noch nicht feststehe, ob die Microsoft Deutschland GmbH für das Vorgehen verantwortlich gemacht werden kann. Die deutsche Vertretung wurde in der Klage jedoch als Verdächtiger benannt.
Da Microsoft die heimlichen Updates bereits offiziell bestätigt hat, kann es für den Konzern heikel werden, wenn der Staatsanwalt der Klage zustimmt. Dan wäre nur noch zu klären, ob es "Rechtfertigungsgründe" für das Handeln gab, zu denen zum Beispiel eine "mutmaßliche Einwilligung" durch die Betroffenen gehöre. Gerade diese könne in besagtem Fall laut Feil jedoch nicht vorliegen, da bereits viele Beschwerden von betroffenen Nutzern zu Microsofts Gebaren eingegangen sind. (27.09.07, ComputerBase)

 

 

    Kritische Sicherheitslücke in AIM

Eine Schwachstelle in AOLs Instant Messenger ermöglicht es Angreifern, beliebige Befehle auf Rechnern von AIM-Nutzern auszuführen. Der Messenger nutzt zur Darstellung von Nachrichten Microsofts HTML-Bibliothek "mshtml.dll", überprüft die eingehenden Daten allerdings nur unzureichend, was es einem Angreifer ermöglicht, Befehle auf dem Rechner eines AIM Nutzers auszuführen.
Dabei reicht es einem AIM-Nutzer eine Nachricht zu schicken, die er nicht einmal zu öffnen braucht. Schon beim Empfang einer manipulierten Nachricht lässt sich etwa die Eingabeaufforderung öffnen und darüber beliebige Befehle ausführen.
Da durch in die Nachricht eingebettete <img>-Tags auch JavaScript ausführbar ist, können Angreifer beliebigen JavaScript-Code in der lokalen Zone ausführen, mit vollen Zugriffsrechten auf den Rechner.
Betroffen sind die Versionen AIM 6.1, 6.2, Pro und Lite sowie auch die aktuellen Beta-Versionen, die laut AOL für den Fehler nicht anfällig sein sollen. Es wird empfohlen bis zur Verfügbarkeit einer fehlerbereinigten Version die Software nicht mehr nutzen oder auf Alternativen zurückzugreifen. (26.09.07, Heise)

 

 

    Maxtor-Festplatten mit Virus

Laut der Sicherheitsfirma Kaspersky versteckt sich auf den externen Festplatten Maxtor 3200 Personal Storage der Firma Seagate ein Virus. Der Schädling wurde auf mehreren Modellen dieser Festpatte gefunden, so dass die Sicherheitsspezialisten davon ausgehen, dass eine ganze Produktionsreihe davon betroffen ist.
Alles deutet darauf hin, dass der Virus "Virus.Win32.AutoRun.ah", der sich im Root-Verzeichnis der Festplatten befindet, schon während der Produktion auf den Datenträger gelangt ist. Der Schädling wird auf dem PC installiert, sobald die Festplatte angeschlossen wird und sammelt auf dem Computer Passwörter für Online-Spiele, die der Virenschreiber dann wahrscheinlich verkaufen will.

Hersteller Seagate hat bisher noch keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben. (24.09.07, Chip.de)

 

 

    Ein Anruf bei der Microsoft-Hotline - für Kunden nur 85,68 Euro

Wer bei einem Problem mit Windows oder Office die Hotline von Microsoft anruft, zahlt für eine einzelne Anfrage schon 85,68 Euro. Scheinbar hat man es bei Microsoft nicht so gerne, wenn Kunden Support-Anfragen stellen, der Konzern findet den Preis so in Ordnung.

Die Begründung liefert Microsoft-Sprecher Frank Mihm-Gebauer: "Natürlich gibt es den Wunsch, immer alles kostenlos zu bekommen. Aber wir haben im Kundenservice hoch qualifizierte Mitarbeiter. Und dem entspricht unser Preismodell."
Obwohl Systemabstürze, Sicherheitslücken, fehlende Treiber den Verkaufsstart von Windows Vista recht holprig verlaufen lies, verkniffen sich viele Kunden einen Anruf bei Microsoft. Eine telefonische Anfrage zum Thema Vista oder Office 2007 kostet 85,68 Euro. Ein Kunde darf allerdings mehrmals anrufen, falls der "hoch qualifizierte" Microsoft Mitarbeiter das Problem nicht beim ersten Mal lösen kann. Folge-Anrufe zu dem gleichen Problem sind kostenlos.
"Der Verdacht liegt nahe, dass Microsoft gar nicht will, dass die Kunden anrufen", sagt Carola Elbrecht, Telekommunikationsexpertin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen. Denn das verursache schließlich Kosten. (21.09.07, Welt.de)

 

 

    Musikindustrie schaltet eDonkey-Knotenpunkt ab

Der Musikindustrie jubelt über einen weiterer Erfolg im Kampf gegen die Betreiber von eDonkey-Servern. Nach mehreren einstweiligen Verfügungen der Landgerichte Hamburg, Köln, Düsseldorf, Leipzig und Frankfurt hat ein weiterer Betreiber seinen eDonkey-Server vom Netz nehmen müssen.
Dies fehlende Knotenpunkt habe zu einer erheblichen Beeinträchtigung bei der Nutzung der Tauschbörsen geführt, da es sich dabei um den weltweit grössten Knotenpunkt gehandelt habe, so der Phonoverband.
Seit Jahresbeginn haben bereits 16 eDonkey-Server den Betrieb einstellen müssen, da über diese urheberrechtlich geschütztes Material getauscht wurde.
Ergänzend zu einer schärferen rechtlichen Verfolgung von Tauschbörsennutzern will die Musikindustrie gezielt gegen die "Betreiber von Hubs und Servern (vorgehen), die die zentralen Schaltstellen der Tauschbörsennetzwerke bilden", so der deutsche Phonoverband.
Weitere einstweilige Verfügungen wegen Urheberechtsverletzungen gegen die Betreiber von Tauschbörsen-Servern, sollen in den nächsten Tagen zugestellt werden. (19.09.07, Golem)

 

 

    Musikdownloads bleiben in der Schweiz legal

Der Schweizer Nationalrat hat bekräftigt, dass der Musikdownload aus dem Internet zum persönlichen Gebrauch uneingeschränkt zulässig bleibt.
Vertreter von FDP und SVP hatten in einem Antrag gefordert, dass Vervielfältigungen von Werken zum persönlichen Gebrauch unter Verwendung von "offensichtlich" unerlaubt hergestellten oder zugänglich gemachten Werkexemplaren nicht vorgenommen werden dürfen. Dieser traf auch bei Justizminister Christoph Blocher auf Widerstand. Insgesamt wurde er in der gestrigen Beratung zur Modernisierung des Urheberrechts mit 162 gegen 13 Stimmen abgelehnt.
Für die Verbraucher ist es schwierig und unmöglich zwischen legalen und illegalen Quellen zu unterscheiden. Das käme einer Kriminalisierung der Verbraucher gleich, begründete laut Medienberichten Viola Amherd von der CVP den Beschluss. (18.09.07, Heise)

 

 

    Microsoft verliert vor EU-Kommission

Der Software-Riese Microsoft hat im Kartellstreit mit der EU-Kommission erneut eine Niederlage erlitten und muss die Strafe von fast einer halben Milliarde Euro zahlen. Heute gab das Gericht bekannt, dass die Beschwerde von Microsoft abgewiesen wurde und bestärkte das Bussgeld von 497 Millionen Euro, das die Kommission im März 2004 verhängt hatte.
Damit hat die Brüsseler Behörde unter anderem die Weigerung Microsofts bestraft, Wettbewerbern Schnittstelleninformationen für das Windows Betriebssystem offenzulegen.
Die Luxemburger Richter gaben der EU-Kommission in ihrer damaligen Entscheidung in allen wesentlichen Punkten recht. Nach vielen beschwerden von Mitbewerbern auf dem Software-Markt hatte die behörde von Microsoft verlangt, die Teile des Quellcodes von Windows offen zu legen, die notwendig sind, damit Anwendungen anderer Software auf Rechnern mit Windows Betriebssystemen einwandfrei funktionieren können.
Besonders Software Entwickler begrüssten das heutige Urteil. Microsoft liess bisher offen, ob erneut und damit zum letzten Mal Widerspruch eingelegt werde. (17.09.07, Focus)

 

 

    Angeblich 3-Kern-Prozessoren von AMD

CPU-Hersteller AMD will ausser Prozessoren mit zwei oder vier Kernen künftig auch welche mit drei Kernen anbieten. Das wird zur Zeit auf mehreren Webseiten berichtet.

Genauere Details zu den Desktop-Prozessoren, die möglicherweise Phenom X3 heissen könnten, wurden jedoch nicht genannt, genauso wenig wie ein Starttermin für die Markteinführung. (16.09.07, Heise)

 

 

    Heimliche Windows-Updates von Microsoft

Microsoft hat in den letzten Tagen ein Update auf PC mit Windows XP und Vista sogar da aufgespielt, wo die automatische Update Funktion deaktiviert war.

Zahlreiche Websites und Blogs berichteten meldeten die Microsoft Updates, die nur im Ereignisprotokoll zu erkennen waren. Jetzt hat der Redmonder Konzern gestanden, ein Update ohne jeglichen Hinweis installiert zu haben und versucht diese heimliche Massnahme zu erklären.
Der zuständige Microsoft Manager äusserte sich dazu mit den zweifelhaften Worten: "Das heimliche Update habe nur dazu gedient, ein Problem mit dem Windows-Update-Client auszuräumen, denn der habe bestimmte Aktualisierungen gar nicht mehr gemeldet. Deswegen "musste das intern aktualisiert werden", aber natürlich bleibe es Politik des Hauses, seinen Nutzern die volle Kontrolle über den PC zu überlassen." Es sei in diesem "Spezialfall" unbedingt nötig gewesen, so der Manager weiter.
Die Meinung von Brian Livingston von "Windows Secrets" spiegelt dagegen die Gedanken und Meinungen vieler Windows Nutzer und Systemadministratoren wider: Ein solches "trojanische Update" würde einen weiteren Vertrauensverlust der Unternehmen und Konsumenten kosten. Microsoft hätte zumindest vorher etwas sagen müssen. (14.09.07, testticker.de)

 

 

    Arcor sperrt Zugang zu Sex-Seiten

Der Internet Provider Arcor verwehrt seinen Kunden den Zugriff auf eine Reihe von Porno Angeboten im Internet. Diverse Seiten seien nicht mehr aus dem Arcor-Netz erreichbar, bestätigte Arcor-Unternehmenssprecher Paul Gerlach. Betroffen seien Angebote, die pornografische Inhalte enthalten und ohne – oder ohne ausreichende – Altersverifikation frei zugänglich sind.
Angaben, wie viele Seiten von der Sperrung betroffen sind und auf welcher Weise der Zugriff unterbunden wird, machte Arcor nicht.
Laut Arcor war der Anlass für die Sperrung der Eingang einer Aufforderung zur Sperrung der betreffenden Inhalte. "Bis zur Klärung der Rechtsbewertung ist Arcor dieser Aufforderung freiwillig gefolgt. Die entsprechenden Seiten sind daher vorläufig aus dem Arcor-Netz nicht erreichbar", so Gerlach.
Recherchen von heise online zufolge steckt hinter der Aufforderung eine deutsche Firma, die selbst Erotik-Videos online anbietet, die in Deutschland erforderliche Altersverifikation jedoch vornimmt. (12.09.07, Heise)

Update: Nur fünf Tage später hob Arcor die Sperrung für den Zugriff auf die Webseiten wieder auf.
 

 

    Firefox 400 Millionen mal heruntergeladen

Der Internet Explorer Konkurrent Firefox mausert sich langsam zu eines der erfolgreichsten Open-Source-Projekte. Seit dem Release des Mozilla Firefox 1.0 am 09. November 2004 wurden von der Organisation "Spread Firefox" 400 Millionen Downloads gezählt. Nur 99 Tage nachdem Spread Firefox seine Arbeit aufgenommen hatte, wurde bereits die 25 Millionen Marke geknackt, sechs Monate später wurden schon 50 Millionen Downloads gezählt.
Mit rund 400.000 Downloads pro Tag seit der Veröffentlichung hat sich Firefox damit innerhalb von weniger als 3 Jahren zu einem der erfolgreichsten Open-Source-Projekte entwickelt. (10.09.07, ZDNet)

 

 

    Tragbare Lesegeräte für eBooks

Amazon will in Zusammenarbeit mit Google eBooks vermarkten und hat dafür bereits ein mobiles Lesegerät entwickelt. Das mobile Lesegerät namens Kindle soll zunächst in den USA auf den Markt kommen und wird zwischen 400 und 500 Dollar kosten.

Allein eine drahtlose Verbindung über das Internet zu einem Amazon eBook-Laden soll dann nur noch für das Lesevergnügen notwendig sein, ein PC oder Laptop wird nicht mehr benötigt.
Google wird die Datenbank beisteuern. Dazu will Google seinen Dienst "Google Books" in einen Bezahlservice umwandeln und es so Nutzern ermöglichen, am Bildschirm ganze Bücher zu lesen. (08.09.07, Welt online)

 

 

    eBay ist Opfer eines Bot-Netz

Eine massive Angriffwelle, mit dem Ziel die Zugangsdaten möglichst vieler Nutzer zu stehlen, ist zur Zeit gegen eBay im Gange. Dazu nutzen die Verbrecher ein Botnetz, das mit einer "Brute-Force Attacken", bei der alle möglichen Passwörter ausprobiert werden, bestrebt ist, möglichst viele Nutzer Accounts zu stehlen.
Dies teilt das Sicherheitsunternehmen Aladdin Knowledge Systems aus Tel Aviv mit. Die Angriffwelle dauert angeblich, von eBay unbemerkt, schon mehrere Wochen an, so der Sicherheitsexperte Ofer Elzam. Ihm zufolge erfolgt die Angriffswelle mit einem riesigen Botnetz, welches die Gangster mit über 300 verseuchten Internetseiten schon über einen längeren Zeitraum aufgebaut haben. Einer der verseuchten Seiten war das italienische Sicherheitsforum von Microsoft.
"Dieser Angriff ist äußerst komplex und ausgeklügelt." Dazu versucht das Botnetz mit zufällig generierten Nutzernamen und Passwörtern passende Kombinationen zu finden und die Informationen dann an einem Server zu übermitteln. Mit den gestohlenen Zugangsdaten werden die Hacker wahrscheinlich auf eBay einkaufen und die Account-Besitzer müssen zahlen. Auf die Warnungen von Elzam habe der Konzern bisher nicht reagiert. (05.09.07, T-Online)

 

 

    Norton Produkte mit mehr Performance

Symantec wird bei den 2008er Versionen von Norton AntiVirus und Internet Security das Hauptaugenmerk vor allem die Geschwindigkeit legen. Die neuen Versionen sollen weniger Speicher benötigen und auch beim Scannen zügiger zu Werke gehen.
Der "Browser Defender" ist eine weitere Neuerung in beiden Produkten. Er soll Schädlinge abwehren, die durch noch unbekannte Schwachstellen, beispielsweise ActiveX-Module, in den Internet Explorer eindringen könnten. Auch soll es einen Passwort-Safe geben, wo Anwender sensible Daten aufbewahren können.
Der Support soll zukünftig einfach per Mausklick erreichbar sein. Norton-Anwender können über die Software per Chat oder E-Mail mit einem Support Mitarbeiter in Kontakt treten.

Die neuen Versionen sollen gegen Ende September in den Handel kommen, eine Dreier-Lizenz von Norton AntiVirus mit einem Jahres-Abo der Updates wird um die 40 Euro, das Internet Security-Produkt etwa 60 Euro kosten. (03.09.07, Heise)

 

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