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Fernwartung auch bei ausgeschalteten PC
Chip-Hersteller Intel ermöglicht die Möglichkeit einer
Fernwartungen jetzt auch, wenn ein PC gar nicht
eingeschaltet ist. Active Management Technology (AMT)
heisst die neue Innovation, von der Intel erwägt, sie
auch für private Desktop PCs anzubieten.
Bei einem ausgeschalteten PC ist mit AMT eine
Fernwartung möglich, wenn über das Internet ein Signal
zu einem für die Netzkommunikation zuständigen Chip
geschickt wird, der ständig aktiv bleibt. Von dort aus
wird der Zugang zu einem Speicherchip geöffnet, der
zentrale Systemdaten speichert und diese auch dann
behält, wenn der Computer nicht gebootet ist.
Bisher wurde die Technik in 250 Unternehmen eingesetzt.
Die Möglichkeit generell eine Fernwartung durchzuführen
wird schon jetzt von Hewlett-Packard, Dell und dem
US-Einzelhändler Best Buy angeboten. Die neue Technik
wird von PCs mit der Bezeichnung Intel vPro und von
Notebooks mit der Bezeichnung Centrino Pro unterstützt.
Dem mit der Fernwartung beauftragte Techniker soll
allerdings der Zugriff auf private Dokumente verwehrt
bleiben. "Die Technik ist privatsphärenneutral",
erläutert Intel-Manager Mike Ferron-Jones. "Sie weiß
nicht, wer Sie sind. Sie kümmert sich gar nicht darum."
Beim nächsten Hochfahren des Systems erhält der
PC-Nutzer dann die Meldung, dass sein Computer nun
gewartet und wieder auf dem neuesten Stand ist.
Experten für Datenschutz sind nicht besorgt, wenn ATM in
einem Unternehmen eingesetzt wird. Der Arbeitgeber hat
in der Regel sowieso Zugriff auf alle Computer. Anders
aber bei einer privaten Nutzung. Privatanwender sollten
dann zumindest genau wissen, wem sie einen Zugang für
die Fernwartung einräumen und wie weit dieser Zugang
reicht. (29.06.07,
Welt Online)
Jeder Vierte verrät sein Passwort
Nach einer Umfrage des Sicherheitsunternehmen Avira
gehen viele PC-Nutzer mit ihren Passwörtern zu
unvorsichtig um. Nach der Umfrage von 9513 Anwendern
machen gar 24,7 Prozent der PC-Nutzer kein Geheimnis um
ihr Passwort. Nur 72,6 Prozent der befragten Nutzer
halten ihr Passwort dagegen wirklich geheim.
Ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis besteht bei
Passwörtern offensichtlich innerhalb der Familie. So
teilen 15,2 Prozent ihr Passwort den Eltern oder
Geschwistern mit.
Um das Passwort sicher zu behalten, notieren sich rund
6,5 Prozent das Passwort einen Zettel, 4,1 Prozent
verlassen sich auf enge Freunde. Im betrieblichen Umfeld
dagegen herrscht gesundes Misstrauen. Dort verraten nur
1,6 Prozent ihr Passwort einem Kollegen.
"Die Umfrage zeigt, dass die Schwachstelle im
Sicherheitskonzept immer noch der Mensch ist. Denn die
aktuellste Software und das beste Passwort samt
regelmäßiger Änderung helfen nicht, wenn die Leute ihre
Zugangsdaten nicht für sich behalten", so das Fazit des
Gründer und Geschäftsführer von Avira, Tjark Auerbach.
(28.06.07,
ZDNet)
Keine Athlons mehr von AMD
Der Chip-Hersteller AMD will die Produktion von
Single-Core-Prozessoren der Athlon Reihe nicht mehr
weiterführen. Schon jetzt nimmt AMD keine Bestellungen
mehr für die Athlon64-CPUs in 64-Nanometer-Bauweise mehr
an, nur die 90-Nanometer Modelle werden noch eine
Zeitlang verkauft.
AMD will den Einzelkern-Prozessoren jedoch noch nicht
ganz den Rücken kehren, für den Einsteigermarkt werden
noch neue Sempron-CPUs vorgestellt. Die
Sempron-LE-1xxx-Serie hat zwischen 1,9 und 2,3 GHz sowie
einen 256 oder 512 KByte großen Cache. Auch sind
Sempron-Modelle für AM2+- und AM3-Sockel geplant, die
jedoch erst 2008 erscheinen sollen. (27.06.07,
Chip.de)
Halo 2 auch unter Windows XP
Eigentlich sollten Halo 2 und Shadowrun die ersten
Spiele allein für Windows Vista sein, ein Crack macht
sie jetzt auch unter Windows XP lauffähig. Von wegen
Vista-only, die Gruppe Razor1911, schon für viele Spiele
Cracks verantwortlich, haben die Games jetzt so
modifiziert, dass Start und Installation jetzt auch
unter Windows XP funktionieren.
Allerdings ist der Crack der Gruppe Razor1911 illegal,
das Alky Projekt dagegen verfolgt ein ganz anderes
Prinzip. Dort will man die DirectX-Bibliotheken von
Windows Vista für Windows XP verfügbar machen. Der
Entwickler von Shadowrun hat bereits angekündigt, mit
dem Alky Project kooperieren zu wollen und so, ganz
legal das eigene Produkt auf Windows XP lauffähig zu
machen.
Microsoft wird über diese Entwicklung sicher nicht
begeistert sein aber wer glaubt schon ernsthaft, dass
jemand wegen Halo 2 gleich auch Windows Vista kaufen
wird. (26.06.07,
Chip.de)
Google droht mit Gmail Schliessung
Google droht seinen E-Mail Dienst in Deutschland
einstellen, falls die Bundesregierung an dem Gesetz zur
Überwachung der Internet-Daten festhält. Die
verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung sieht vor,
dass unter anderem Anbieter von E-Mail-Diensten
Nutzdaten so speichern müssen, dass die Kunden eindeutig
identifizierbar sind.
Google, selbst gerade wegen Datenschutzfragen ins Gerede
gekommen, sieht darin einen Verstoss gegen die
Privatsphäre seiner Kunden und will im Zweifelsfall
Google-Mail für Deutschland einstellen. Google
bezeichnet die Gesetzeslage sowieso als sinnlos, da die
Nutzer jederzeit auf Anbieter aus dem Ausland
zurückgreifen können. (23.06.07,
pcgameshardware.de)
YouTube verbraucht 10% Internet-Bandbreite
Das Video Portal YouTube nimmt mittlerweile zehn Prozent
des gesamten Datenverkehrs im Internet in Anspruch. Zu
diesem Ergebnis kam jetzt Ellacoya Networks, einem
Anbieter von Telekommunikationslösungen, bei seinen
neuesten Berechnungen.
Das US-Unternehmen hat eine Millionen amerikanische
DSL-Nutzer auf ihre Gewohnheiten im Internet untersucht.
Danach gehen 46 Prozent des Traffics über HTTP, P2P
Verbindungen machen noch 37 Prozent des Datenverkehrs
aus.
Nach 4 Jahren liegt erstmals wieder HTTP-Traffic vorne,
weil Foto- und Videoportale boomen. Allein der Download
von Fotos und Text verursacht etwa die Hälfte des
HTTP-Traffics. Video Streaming macht etwa 36 Prozent
aus, von denen allein 20 Prozent auf YouTube entfallen.
Den Rest teilen sich Newsgroups (9 Prozent),
Video-Streaming über sonstige Netzwerkprotokolle (3
Prozent), Online-Spiele (2 Prozent) und IP-Telefonie (1
Prozent). (22.06.07,
Chip.de)
Drucker melden zu früh leere Patronen
Nach einer Studie des TÜV-Rheinland wird mehr als die
Hälfte der Tinte in Druckerpatronen verschwendet , weil
der Drucker eine leere Patrone meldet, die dann von
vielen Anwendern sofort entsorgt wird.
Im Auftrag von Epson untersuchte der TÜV-Rheinland
Drucker von mehreren Herstellern, darunter Epson,
Lexmark, Canon, HP, Kodak und Brother, hinsichtlich
effektiver Tintennutzung. Dafür wurde die Patronen vor
und nach der Nutzung gewogen und mit dem Drucken
aufgehört, sobald der Drucker die Tintenpatrone als
"leer" meldete.
Epson, Auftraggeber der Studie, schnitt bei der
Untersuchung erwartungsgemäss am besten ab. Epson
Drucker mit Einzelfarbpatronen wiesen eine Effizienz von
80 Prozent auf. Das schlechteste Ergebnis lieferte
hingegen der Kodak Easyshare 5300, der bei einem
Füllstand von 64 Prozent die Patrone schon als "leer"
meldete. (21.06.07,
Gamestar.de)
Kaspersky-Treiber lässt Windows abstürzen
Die Sicherheitssoftware Internet Security 6/7 und
Anti-Virus 6/7 von Kaspersky kann Windows Systeme
zum Absturz bringen. Dies berichtet jetzt der
Sicherheitsdienstleister MatouSec.
Schuld an den Abstürzen ist ein Treiber, der sich in
wichtige Systemfunktionen einklinkt um Programme zu
kontrollieren, die gerade auf dem Rechner aktiv
sind. Wird eine der Systemfunktionen mit ungültigen
Werten gestartet, kann das System abstürzen.
Betroffen sind die Betriebssysteme Windows NT, 2000,
2003 und XP in der 32Bit-Version.
Kaspersky arbeitet bereits an dem Problem und will
baldmöglichst ein Update veröffentlichen. Der Fehler
wird von Kaspersky jedoch nicht als kritisch
eingestuft, da ein Nutzer selbst ein Schadprogramm
starten müsste, um sein System zum Absturz zu
bringen, von Aussen wäre das, nach Aussage von
Kaspersky, nicht möglich. (20.06.07,
Chip.de)
Angriffe auf Internet-Anwender
Sicherheitsspezialisten warnen derzeit vor einer gross
angelegten Attacke gegen Web-Anwender über eigentlich
harmlose Webseiten. Websense will angeblich mehr als
10000 Webserver entdeckt haben, über die versucht wird,
Besucher von Webseiten mit Trojanern zu infizieren.
Dabei handelt es sich in erster Linie um eigentlich
harmlose Server für Touristik, Hotels, Auto und Kino,
die gehackt und dessen Seiten mit einem zusätzlichen
IFrame ausgestattet wurden.
Über den IFrame wird Code von einem anderen Server
nachgeladen, auf dem das Web-Exploit-Toolkit MPACK
eingesetzt wird. Damit werden Betriebssystem und Browser
der Besucher ausgelesen und ihnen entsprechende Exploits
untergejubelt, die Trojaner nachladen.
Mehr als hunderttausend Anwender sollen die Seite des
IFrames schon geladen, mehr als zehntausend Rechner
bereits infiziert sein. Antiviren Hersteller Avira rät
Anwendern, den Zugriff auf den MPACK-Server mit der
IP-Adresse 64.38.33.13 zu blockieren.
Ein Screenshot im Blog von Trend Micro
zeigt, wie der HTML-Code des IFrame aussehen kann.
Webmaster sollten ihre Seiten auf ähnliche Einträge hin
untersuchen und diese entfernen. (19.06.07,
Heise)
PC-Prozessoren mit 80 Kernen
Intel arbeitet an CPUs mit 80 Kernen, die in
handelsübliche Desktop-PCs eingesetzt, die Leistung
eines Supercomputers erreichen sollen. "Die neuen Multicore-Prozessoren werden wahrscheinlich sowohl die
derzeit mehrheitlich verwendeten Prozessoren mit
x86-Architektur als auch andere Kerntypen enthalten. So
würde beispielsweise ein Chip mit 64 Kernen aus 42
x86-Kernen, 18 Beschleunigerkernen und vier
eingebetteten Grafikkernen bestehen", erklärte der
Forschungsleiter von Intel, Jerry Bautista.
Chip-Hersteller Intel will damit auch aktuellen
Supercomputern Konkurrenz machen. "Diese
Hochleistungschips öffnen Türen zu vielen Anwendungen,
die derzeit entweder noch gar nicht oder nur in großen
Serveranlagen gerechnet werden können und dabei einige
Zeit beanspruchen", so Intel-Sprecher Hans-Jürgen
Werner.
Die neuen Kerne ähneln durch ihre Aussenhülle einem
handelsüblichen x86-Prozessor, jedoch kann durch eine
gemeinsame Nutzung des Caches Prozesse priorisiert und
damit die Leistung erhöht werden.
Problematisch ist jedoch noch der Energieverbrauch und
die damit verbundene Hitzeentwicklung eines solchen
Systems. Intel muss die Energieaufnahme mit einem
Low-Energie-System soweit reduzieren, dass lediglich 14
Prozent der aktuell benötigten Energiemenge verbraucht
wird. Daher werden 80-Kern Prozesoren wohl erst in fünf
bis zehn Jahren in handelsüblichen Standardrechnern
erhältlich sein. (18.06.07,
PCWelt)
eBay leistet Internet-Betrügern
Vorschub
Das Internet Auktionshaus eBay hat aktiv dazu
beigetragen, dass Kaufinteressenten von
Internet-Betrügern getäuscht wurden. Laut der
"Hannoversche Allgemeine Zeitung" hat eBay die negative
Bewertungen, die betrügerische Verkäufer von Käufern
erhalten haben, wieder gelöscht. Daher konnten weitere
Käufer, ohne Verdacht zu schöpfen, auf die
betrügerischen Angebote hereinfallen.
Auf Anfrage hat eBay den Sachverhalt bereits bestätigt.
Das Sicherheitsportal Falle-internet.de hat einige Fälle
bereits dokumentieren können. Durch das Löschen der
Negativbewertungen habe eBay Kunden "ins offene Messer
laufen lassen", bestätigte Portalbetreiber Markus
Schwinn der Zeitung. (14.06.07,
Yahoo)
Google mit "datenschutzfeindlich" benotet
Wie die britische Organisation "Privacy
International" in einer Untersuchung festgestellt hat,
scheint Google sich äusserst wenig um Datenschutzrichtlinien zu scheren. Das
Unternehmen hat 23 Internet-Unternehmen hinsichtlich der
Einhaltung von Datenschutzrichtlinien untersucht, dabei
landete Google auf dem letzten Platz.
Die Organisation wirft Google vor, Unmengen an Daten zu
sammeln und gleichzeitig die gesammelten Daten nicht
ausreichend zu kontrollieren.
Auch das Vordringen Googles in Bereichen des Alltags
wird wird kritisch beäugelt. Nutzer von Google-Diensten
werden nicht darüber aufgeklärt, welche Informationen
gespeichert werden, was mit den Informationen geschieht
und wie lange sie gespeichert werden. Auch gibt es für
die Nutzer keinerlei Möglichkeiten Daten wieder zu
löschen.
Als einziger Kandidat bekam Google daher die Note
"datenschutzfeindlich".
Google zeigt sich hingegen empört. In einem offenen
Brief reagierte Google zu den Vorwürfen: Das Unternehmen
wäge immer ab zwischen Datenschutz, Sicherheit,
Innovationen und verschiedener Regelungen zur
Speicherung von Daten, heisst es. Außerdem sei es kein
Geheimnis, dass man die Daten zwischen anderthalb und
zwei Jahren speichere. Google will jetzt den
Datenschützern etwas entgegen kommen und die Daten nach
anderthalb Jahren anonymisieren. (13.06.07,
Chip.de)
Google beschwert sich über Windows Vista
Suchmaschinenhersteller Google hat sich beim
US-Justizministerium über Microsoft wegen angeblicher
Wettbewerbsbenachteiligung beschwert. Anstoss dazu gibt
Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows Vista.
Laufen bei Windows Vista die interne Suche und die
Hintergrundindexierung des Google Desktop, werde die
Leistung des Betriebssystems deutlich verlangsamt, so
die Beschwerde laut einem Bericht der New York Times.
Eingereicht wurde die Beschwerde bereits im vergangenen
Jahr, wurde aber weder von Google, noch von Richterin
Colleen Kollar-Kotelly, die die Einhaltung der 2002
vereinbarten Kartellauflagen überwacht, veröffentlicht.
Die Beschwerde wurde vom Kartellwächter Thomas O.
Barnett abgewiesen, der den Justizministern der
US-Bundesstaaten empfahl, ebenso zu verfahren. Einige
Minister erwägen jedoch, dennoch der Beschwerde
nachzugehen.
Vermutlich werde die Beschwerde nun noch diesen Monat in
einer Anhörung vor Kollar-Kotelly behandelt, so der
Bericht weiter. Microsoft habe Kenntnis vom Inhalt der
Beschwerde, den Text bislang aber noch nicht gelesen und
verhandele darüber momentan mit der Regierung.
Laut der New York Times sei es Googles Ziel, zu
erreichen, dass Windows Vista-Nutzer über einen
einfachen Weg die Windows-interne Suche abschalten
können. (11.06.07,
Heise)
Urheberrecht: Musikindustrie schlägt härter zu
Die Musikindustrie zieht die Zügel an und macht bei
Verstössen gegen das Urheberrecht jetzt auch bei
Minderjährigen nicht mehr halt. Verstösse gegen das
Urheberrecht durch den Download von geschützten Inhalten
aus dem Internet werden immer strenger geahndet. "Die
Musikindustrie zieht die Zügel an und schlägt härter
zu", erläutert Rechtsanwalt Arndt Joachim Nagel von der
IT-Recht-Kanzlei.
Auch Minderjährige haften für Urheberrechtsverstösse im
Internet. Dies ergab eine kürzlich veröffentlichte
Entscheidung des OLG Hamburg vom 13. September 2006. In
dem Fall war eine 15-jährige, die über eine
Online-Tauschbörse Bilder der Sängerin Jeanette
Biedermann heruntergeladen und bei eBay verkauft hat,
vom Rechteinhaber der Bilder kostenpflichtig abgemahnt
worden. Die Richter gaben dem Kläger mit der Begründung
Recht, es wäre "allgemeiner Kenntnis - auch einer
15-Jährigen -, dass über fremde Rechtsgüter nur dann
verfügt werden darf, wenn einem hierzu die Erlaubnis
erteilt worden ist".
Diese Entscheidung habelaut Nagel zu Aufsehen geführt,
da es Ähnliches bislang noch nicht gegeben hatte. Man
muss nicht schuldhaft handeln um einen
Urheberrechtsverstoss zu begehen, es reicht, wenn der
Verstoss nur festgestellt wird. Ein Verschulden muss
erst für den Fall eines Schadenersatzes nachgewiesen
werden, so der Anwalt.
Dass sich das Rechtsbewusstsein beim Download
urheberrechtlich geschützten Materials noch nicht
durchgesetzt hat, nutzen Anwälte gern aus. Ohne
Gerichtsverhandlung und mit nur wenig Aufwand lassen
sich durch eine Abmahnung schnell Einnahmen von 2000
Euro und mehr erzielen. (10.06.07,
ZDNet)
Torrent-Suchmaschine soll Nutzerdaten speichern
In einem Verfahren gegen die Torrent-Suchmaschine
Torrent-Spy hat das Gericht entschieden, dass der
Betreiber künftig die Benutzerdaten aufzeichnen muss.
Der Betreiber von Torrent-Spy hat nun bis zum 12. Juni
Zeit, Berufung gegen das Urteil der kalifornischen
Bundesrichterin Jacqueline Chooljian einzulegen.
Der Betreiber der Torrent-Suchmaschine erklärt auf
seiner Webseite, dass er keine Daten über Benutzer der
Suchmaschine an Dritte weitergebe. TorrentSpy-Anwalt Ira
Rothken erklärte, es sei wahrscheinlicher, dass
TorrentSpy US-Nutzern den Zugang entziehen würde, als
dass die Daten tatsächlich geloggt würden.
Im Februar 2006 hatte die Motion Picture Association of
America Toorent-Spy verklagt, da die Suchmaschine der
Film-Piraterie Vorschub leiste. (09.06.07,
Heise)
Microsoft bringt wichtige Updates
Microsoft wird am kommenden Dienstag, 12. Juni, sechs
wichtige Sicherheitsupdates gegen diverse Schwachstellen
zum Download bereitstellen. Davon wird ein Patch eine
als moderat eingestufte Sicherheitslücke in Windows
Vista schliessen, ein weiteres wird ein wichtiges
Sicherheitsupdate für Office sein.
Zwei weitere kritische Updates sollen die gängigen
Windows-Betriebssysteme sicherer gegen Hackerangriffe
machen.
Ein weiteres Patch schließt Schwachstellen in den
E-Mail-Programm Outlook Express und Windows Mail. Der
sechste Patch soll Sicherheitslücken im Internet
Explorer schliessen. Betroffen sind alle gängigen
IE-Versionen, angefangen vom IE 5.01 bis zu den
aktuellen Versionen 6 und 7. (08.06.07,
Onlinekosten)
Windows Vista als kostenloser Download
Microsoft bietet allen interessierten Anwendern die
Möglichkeit, die Enterprise-Version von Windows Vista 30
Tage lang zu testen. Dabei kommt das Betriebssystem als
VHD-Datei und kann anschliessend mit Microsofts "VHD
Test Drive Program" in
Virtual PC 2007 sofort auf dem Rechner ausgeführt
und getestet werden.
Zum Ausprobieren von Windows Vista Enterprise in
englischer Sprache ist nur eine kurze Registrierung
nötig, danach kann der 1,6 GB grosse Download sofort
gestartet werden. (07.06.07,
Microsoft)
Neue Schwachstellen im IE und Firefox
Browser Spezialist Michal Zalewski hat vier bislang
unbekannte Schwachstellen im Firefox 2.0.x und dem
Internet Explorer 6 und 7 entdeckt. In seinen
Online-Demos zeigt er, dass es möglich ist die Domain
Policy des Internet Explorers zu täuschen. Diese sollte
eigentlich verhindern, dass eine Seite aus der Domain X
auf Inhalte einer Seite von Domain Y zugreifen kann. Mit
JavaScript gelang es Zalewski dies jedoch zu umgehen.
Die Demo war im Test in der Lage ein Google Cookie
einzulesen.
In seiner zweiten Demo beweist Zalewski das eine im
Firefox geöffnete bösartige Seite Tastatureingaben einer
anderen geöffneten Seite mitlesen kann. Das Problem ist
zwar seit 2006 bekannt, wurde aber offensichtlich nur
unzureichend behoben.
Eine dritte Demo zeigt, wie sich ein System durch eine
weitere Schwachstelle im Firefox ausspionieren lässt.
Bringt man einen Anwender dazu in gewissen Momenten die
Return-Taste zu drücken, beispielsweise in einem Spiel,
kann dadurch in Wirklichkeit ein unsichtbarer
Sicherheitsdialog quittiert werden, sodass ein Exploit
den Inhalt des Wurzelverzeichnisses auslesen kann. So
könnten auch Dateien heruntergeladen und ausgeführt
werden.
In seiner letzten Demonstration zeigt Zalewski noch, wie
sich die Adresszeile des Internet Explorer 6 fälschen
lassen kann. Die Demo war allerdings etwas wackelig und
funktionierte nicht immer. (05.06.07,
Heise)
Proteste gegen die geplante TK-Überwachung
Die IT-Branche und Bürgerrechtler warnen vor weiteren
Verschärfungen der geplanten verdachtsunabhängigen
Vorratsdatenspeicherung. Die Fachgremien des Bundesrates
fordern zusätzlich die Einführung heimlicher
Online-Durchsuchungen von Computern und auch "die Länder
befürworten die Durchleuchtung des
Kommunikationsverhaltens der gesamten Bevölkerung", wie
es in einer Mittelung des Arbeitskreises
Vorratsdatenspeicherung geschrieben steht.
Die Bundesregierung hat bereits sich für eine
sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung von 2008 an
ausgesprochen, wodurch nachvollziehbar wird, wer mit wem
per Telefon oder per E-Mail in Verbindung gestanden hat.
Bei Handy-Telefonaten und SMS sollen auch der jeweilige
Standpunkt der Teilnehmer gespeichert werden.
Die Innen- und Rechtspolitiker fordern aber noch mehr.
Zunächst sollen die Daten für ein ganzes Jahr
gespeichert werden. Auch soll eine Ausweitung der
Zugriffsmöglichkeiten für die Strafverfolger auf die
Datenhalden vorgesehen werden, dass auch die Musik- und
Filmindustrie das Internet-Nutzungsverhalten
durchleuchten darf.
Der Branchenverband Bitkom wendet sich gegen die
Forderungen aus der Länderkammer und protestiert
besonders gegen die vom Innenausschuss des Bundesrates
geforderte Legalisierung verdeckter
Online-Durchsuchungen privater Computer und
Speicherplattformen im Netz.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sieht in einer
derartigen "Totalprotokollierung" insgesamt dagegen
einen "inakzeptablen" und mit der Verfassung nicht zu
vereinbarenden "Anschlag auf freie Kommunikation, freie
Meinungsäußerung, Berufsgeheimnisse und Pressefreiheit
in Deutschland". (04.06.07,
Heise)
Jetzt auch Rückwärtsauktionen bei eBay
Das Online-Modul "FixMod" erlaubt es jetzt auch bei eBay
eine so genannte Rückwärtsauktion durchzuführen. Bisher
waren eBay-Auktionen erst kurz vor Ende spannend, in den
letzten Minuten, wenn der Bieterkrieg so richtig
losgeht. Jetzt erlaubt FixMod den Verkäufern allerdings
gegen eine Gebühr eine spannende Alternative über die
gesamte Auktionszeit.
Verkäufer können jetzt bei Sofort-Kauf-Angeboten eine
Rückwärtsauktion mit automatisch sinkenden Preisen
durchzuführen, bis zu dem Zeitpunkt, wenn ein Käufer
zuschlägt. Auf diese Weise bleiben die Angebote
dauerhaft spannend und sorgen für erhöhte Kaufzahlen.
Eine Auktion startet mit einem bereits im Vorfeld
festgelegten Sofort-Kauf-Preis. Findet sich innerhalb
einer vorgegebenen Zeitspanne kein Käufer, kümmert sich
FixMod selbstständig darum, den Preis des Angebots zu
verringern. FixMod ändert einen Preis erstmalig 62
Stunden vor Ablauf eines Angebots und zuletzt 12 Stunden
vor dem Ende. Wie viele Preisänderungen in diesem Rahmen
stattfinden und wie stark der Preis gesenkt wird, legt
der Benutzer selbst fest. (03.06.07,
Businessportal24.com)
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