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    Fernwartung auch bei ausgeschalteten PC

Chip-Hersteller Intel ermöglicht die Möglichkeit einer Fernwartungen jetzt auch, wenn ein PC gar nicht eingeschaltet ist. Active Management Technology (AMT) heisst die neue Innovation, von der Intel erwägt, sie auch für private Desktop PCs anzubieten.
Bei einem ausgeschalteten PC ist mit AMT eine Fernwartung möglich, wenn über das Internet ein Signal zu einem für die Netzkommunikation zuständigen Chip geschickt wird, der ständig aktiv bleibt. Von dort aus wird der Zugang zu einem Speicherchip geöffnet, der zentrale Systemdaten speichert und diese auch dann behält, wenn der Computer nicht gebootet ist.
Bisher wurde die Technik in 250 Unternehmen eingesetzt. Die Möglichkeit generell eine Fernwartung durchzuführen wird schon jetzt von Hewlett-Packard, Dell und dem US-Einzelhändler Best Buy angeboten. Die neue Technik wird von PCs mit der Bezeichnung Intel vPro und von Notebooks mit der Bezeichnung Centrino Pro unterstützt.
Dem mit der Fernwartung beauftragte Techniker soll allerdings der Zugriff auf private Dokumente verwehrt bleiben. "Die Technik ist privatsphärenneutral", erläutert Intel-Manager Mike Ferron-Jones. "Sie weiß nicht, wer Sie sind. Sie kümmert sich gar nicht darum." Beim nächsten Hochfahren des Systems erhält der PC-Nutzer dann die Meldung, dass sein Computer nun gewartet und wieder auf dem neuesten Stand ist.
Experten für Datenschutz sind nicht besorgt, wenn ATM in einem Unternehmen eingesetzt wird. Der Arbeitgeber hat in der Regel sowieso Zugriff auf alle Computer. Anders aber bei einer privaten Nutzung. Privatanwender sollten dann zumindest genau wissen, wem sie einen Zugang für die Fernwartung einräumen und wie weit dieser Zugang reicht. (29.06.07, Welt Online)

 

 

    Jeder Vierte verrät sein Passwort

Nach einer Umfrage des Sicherheitsunternehmen Avira gehen viele PC-Nutzer mit ihren Passwörtern zu unvorsichtig um. Nach der Umfrage von 9513 Anwendern machen gar 24,7 Prozent der PC-Nutzer kein Geheimnis um ihr Passwort. Nur 72,6 Prozent der befragten Nutzer halten ihr Passwort dagegen wirklich geheim.
Ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis besteht bei Passwörtern offensichtlich innerhalb der Familie. So teilen 15,2 Prozent ihr Passwort den Eltern oder Geschwistern mit.
Um das Passwort sicher zu behalten, notieren sich rund 6,5 Prozent das Passwort einen Zettel, 4,1 Prozent verlassen sich auf enge Freunde. Im betrieblichen Umfeld dagegen herrscht gesundes Misstrauen. Dort verraten nur 1,6 Prozent ihr Passwort einem Kollegen.
"Die Umfrage zeigt, dass die Schwachstelle im Sicherheitskonzept immer noch der Mensch ist. Denn die aktuellste Software und das beste Passwort samt regelmäßiger Änderung helfen nicht, wenn die Leute ihre Zugangsdaten nicht für sich behalten", so das Fazit des Gründer und Geschäftsführer von Avira, Tjark Auerbach. (28.06.07, ZDNet)

 

 

    Keine Athlons mehr von AMD

Der Chip-Hersteller AMD will die Produktion von Single-Core-Prozessoren der Athlon Reihe nicht mehr weiterführen. Schon jetzt nimmt AMD keine Bestellungen mehr für die Athlon64-CPUs in 64-Nanometer-Bauweise mehr an, nur die 90-Nanometer Modelle werden noch eine Zeitlang verkauft.
AMD will den Einzelkern-Prozessoren jedoch noch nicht ganz den Rücken kehren, für den Einsteigermarkt werden noch neue Sempron-CPUs vorgestellt. Die Sempron-LE-1xxx-Serie hat zwischen 1,9 und 2,3 GHz sowie einen 256 oder 512 KByte großen Cache. Auch sind Sempron-Modelle für AM2+- und AM3-Sockel geplant, die jedoch erst 2008 erscheinen sollen. (27.06.07, Chip.de)
 

 

    Halo 2 auch unter Windows XP

Eigentlich sollten Halo 2 und Shadowrun die ersten Spiele allein für Windows Vista sein, ein Crack macht sie jetzt auch unter Windows XP lauffähig. Von wegen Vista-only, die Gruppe Razor1911, schon für viele Spiele Cracks verantwortlich, haben die Games jetzt so modifiziert, dass Start und Installation jetzt auch unter Windows XP funktionieren.
Allerdings ist der Crack der Gruppe Razor1911 illegal, das Alky Projekt dagegen verfolgt ein ganz anderes Prinzip. Dort will man die DirectX-Bibliotheken von Windows Vista für Windows XP verfügbar machen. Der Entwickler von Shadowrun hat bereits angekündigt, mit dem Alky Project kooperieren zu wollen und so, ganz legal das eigene Produkt auf Windows XP lauffähig zu machen.
Microsoft wird über diese Entwicklung sicher nicht begeistert sein aber wer glaubt schon ernsthaft, dass jemand wegen Halo 2 gleich auch Windows Vista kaufen wird. (26.06.07, Chip.de)

 

 

    Google droht mit Gmail Schliessung

Google droht seinen E-Mail Dienst in Deutschland einstellen, falls die Bundesregierung an dem Gesetz zur Überwachung der Internet-Daten festhält. Die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung sieht vor, dass unter anderem Anbieter von E-Mail-Diensten Nutzdaten so speichern müssen, dass die Kunden eindeutig identifizierbar sind.
Google, selbst gerade wegen Datenschutzfragen ins Gerede gekommen, sieht darin einen Verstoss gegen die Privatsphäre seiner Kunden und will im Zweifelsfall Google-Mail für Deutschland einstellen. Google bezeichnet die Gesetzeslage sowieso als sinnlos, da die Nutzer jederzeit auf Anbieter aus dem Ausland zurückgreifen können. (23.06.07, pcgameshardware.de)

 

 

    YouTube verbraucht 10% Internet-Bandbreite

Das Video Portal YouTube nimmt mittlerweile zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs im Internet in Anspruch. Zu diesem Ergebnis kam jetzt Ellacoya Networks, einem Anbieter von Telekommunikationslösungen, bei seinen neuesten Berechnungen.
Das US-Unternehmen hat eine Millionen amerikanische DSL-Nutzer auf ihre Gewohnheiten im Internet untersucht. Danach gehen 46 Prozent des Traffics über HTTP, P2P Verbindungen machen noch 37 Prozent des Datenverkehrs aus.

Nach 4 Jahren liegt erstmals wieder HTTP-Traffic vorne, weil Foto- und Videoportale boomen. Allein der Download von Fotos und Text verursacht etwa die Hälfte des HTTP-Traffics. Video Streaming macht etwa 36 Prozent aus, von denen allein 20 Prozent auf YouTube entfallen.
Den Rest teilen sich Newsgroups (9 Prozent), Video-Streaming über sonstige Netzwerkprotokolle (3 Prozent), Online-Spiele (2 Prozent) und IP-Telefonie (1 Prozent). (22.06.07, Chip.de)

 

 

    Drucker melden zu früh leere Patronen

Nach einer Studie des TÜV-Rheinland wird mehr als die Hälfte der Tinte in Druckerpatronen verschwendet , weil der Drucker eine leere Patrone meldet, die dann von vielen Anwendern sofort entsorgt wird.
Im Auftrag von Epson untersuchte der TÜV-Rheinland Drucker von mehreren Herstellern, darunter Epson, Lexmark, Canon, HP, Kodak und Brother, hinsichtlich effektiver Tintennutzung. Dafür wurde die Patronen vor und nach der Nutzung gewogen und mit dem Drucken aufgehört, sobald der Drucker die Tintenpatrone als "leer" meldete.
Epson, Auftraggeber der Studie, schnitt bei der Untersuchung erwartungsgemäss am besten ab. Epson Drucker mit Einzelfarbpatronen wiesen eine Effizienz von 80 Prozent auf. Das schlechteste Ergebnis lieferte hingegen der Kodak Easyshare 5300, der bei einem Füllstand von 64 Prozent die Patrone schon als "leer" meldete. (21.06.07, Gamestar.de)

 

 

    Kaspersky-Treiber lässt Windows abstürzen


Die Sicherheitssoftware Internet Security 6/7 und Anti-Virus 6/7 von Kaspersky kann Windows Systeme zum Absturz bringen. Dies berichtet jetzt der Sicherheitsdienstleister MatouSec.
Schuld an den Abstürzen ist ein Treiber, der sich in wichtige Systemfunktionen einklinkt um Programme zu kontrollieren, die gerade auf dem Rechner aktiv sind. Wird eine der Systemfunktionen mit ungültigen Werten gestartet, kann das System abstürzen. Betroffen sind die Betriebssysteme Windows NT, 2000, 2003 und XP in der 32Bit-Version.

Kaspersky arbeitet bereits an dem Problem und will baldmöglichst ein Update veröffentlichen. Der Fehler wird von Kaspersky jedoch nicht als kritisch eingestuft, da ein Nutzer selbst ein Schadprogramm starten müsste, um sein System zum Absturz zu bringen, von Aussen wäre das, nach Aussage von Kaspersky, nicht möglich. (20.06.07, Chip.de)

 

 

    Angriffe auf Internet-Anwender

Sicherheitsspezialisten warnen derzeit vor einer gross angelegten Attacke gegen Web-Anwender über eigentlich harmlose Webseiten. Websense will angeblich mehr als 10000 Webserver entdeckt haben, über die versucht wird, Besucher von Webseiten mit Trojanern zu infizieren. Dabei handelt es sich in erster Linie um eigentlich harmlose Server für Touristik, Hotels, Auto und Kino, die gehackt und dessen Seiten mit einem zusätzlichen IFrame ausgestattet wurden.
Über den IFrame wird Code von einem anderen Server nachgeladen, auf dem das Web-Exploit-Toolkit MPACK eingesetzt wird. Damit werden Betriebssystem und Browser der Besucher ausgelesen und ihnen entsprechende Exploits untergejubelt, die Trojaner nachladen.
Mehr als hunderttausend Anwender sollen die Seite des IFrames schon geladen, mehr als zehntausend Rechner bereits infiziert sein. Antiviren Hersteller Avira rät Anwendern, den Zugriff auf den MPACK-Server mit der IP-Adresse 64.38.33.13 zu blockieren.
Ein Screenshot im Blog von Trend Micro zeigt, wie der HTML-Code des IFrame aussehen kann. Webmaster sollten ihre Seiten auf ähnliche Einträge hin untersuchen und diese entfernen. (19.06.07, Heise)

 

 

    PC-Prozessoren mit 80 Kernen

Intel arbeitet an CPUs mit 80 Kernen, die in handelsübliche Desktop-PCs eingesetzt, die Leistung eines Supercomputers erreichen sollen. "Die neuen Multicore-Prozessoren werden wahrscheinlich sowohl die derzeit mehrheitlich verwendeten Prozessoren mit x86-Architektur als auch andere Kerntypen enthalten. So würde beispielsweise ein Chip mit 64 Kernen aus 42 x86-Kernen, 18 Beschleunigerkernen und vier eingebetteten Grafikkernen bestehen", erklärte der Forschungsleiter von Intel, Jerry Bautista.
Chip-Hersteller Intel will damit auch aktuellen Supercomputern Konkurrenz machen. "Diese Hochleistungschips öffnen Türen zu vielen Anwendungen, die derzeit entweder noch gar nicht oder nur in großen Serveranlagen gerechnet werden können und dabei einige Zeit beanspruchen", so Intel-Sprecher Hans-Jürgen Werner.
Die neuen Kerne ähneln durch ihre Aussenhülle einem handelsüblichen x86-Prozessor, jedoch kann durch eine gemeinsame Nutzung des Caches Prozesse priorisiert und damit die Leistung erhöht werden.
Problematisch ist jedoch noch der Energieverbrauch und die damit verbundene Hitzeentwicklung eines solchen Systems. Intel muss die Energieaufnahme mit einem Low-Energie-System soweit reduzieren, dass lediglich 14 Prozent der aktuell benötigten Energiemenge verbraucht wird. Daher werden 80-Kern Prozesoren wohl erst in fünf bis zehn Jahren in handelsüblichen Standardrechnern erhältlich sein. (18.06.07, PCWelt)

 

 

    eBay leistet Internet-Betrügern Vorschub

Das Internet Auktionshaus eBay hat aktiv dazu beigetragen, dass Kaufinteressenten von Internet-Betrügern getäuscht wurden. Laut der "Hannoversche Allgemeine Zeitung" hat eBay die negative Bewertungen, die betrügerische Verkäufer von Käufern erhalten haben, wieder gelöscht. Daher konnten weitere Käufer, ohne Verdacht zu schöpfen, auf die betrügerischen Angebote hereinfallen.
Auf Anfrage hat eBay den Sachverhalt bereits bestätigt. Das Sicherheitsportal Falle-internet.de hat einige Fälle bereits dokumentieren können. Durch das Löschen der Negativbewertungen habe eBay Kunden "ins offene Messer laufen lassen", bestätigte Portalbetreiber Markus Schwinn der Zeitung. (14.06.07, Yahoo)

 

 

    Google mit "datenschutzfeindlich" benotet

Wie die britische Organisation "Privacy International" in einer Untersuchung festgestellt hat, scheint Google sich äusserst wenig um Datenschutzrichtlinien zu scheren. Das Unternehmen hat 23 Internet-Unternehmen hinsichtlich der Einhaltung von Datenschutzrichtlinien untersucht, dabei landete Google auf dem letzten Platz.
Die Organisation wirft Google vor, Unmengen an Daten zu sammeln und gleichzeitig die gesammelten Daten nicht ausreichend zu kontrollieren.

Auch das Vordringen Googles in Bereichen des Alltags wird wird kritisch beäugelt. Nutzer von Google-Diensten werden nicht darüber aufgeklärt, welche Informationen gespeichert werden, was mit den Informationen geschieht und wie lange sie gespeichert werden. Auch gibt es für die Nutzer keinerlei Möglichkeiten Daten wieder zu löschen.
Als einziger Kandidat bekam Google daher die Note "datenschutzfeindlich".
Google zeigt sich hingegen empört. In einem offenen Brief reagierte Google zu den Vorwürfen: Das Unternehmen wäge immer ab zwischen Datenschutz, Sicherheit, Innovationen und verschiedener Regelungen zur Speicherung von Daten, heisst es. Außerdem sei es kein Geheimnis, dass man die Daten zwischen anderthalb und zwei Jahren speichere. Google will jetzt den Datenschützern etwas entgegen kommen und die Daten nach anderthalb Jahren anonymisieren. (13.06.07, Chip.de)

 

 

    Google beschwert sich über Windows Vista

Suchmaschinenhersteller Google hat sich beim US-Justizministerium über Microsoft wegen angeblicher Wettbewerbsbenachteiligung beschwert. Anstoss dazu gibt Microsofts aktuelles Betriebssystem Windows Vista. Laufen bei Windows Vista die interne Suche und die Hintergrundindexierung des Google Desktop, werde die Leistung des Betriebssystems deutlich verlangsamt, so die Beschwerde laut einem Bericht der New York Times.
Eingereicht wurde die Beschwerde bereits im vergangenen Jahr, wurde aber weder von Google, noch von Richterin Colleen Kollar-Kotelly, die die Einhaltung der 2002 vereinbarten Kartellauflagen überwacht, veröffentlicht.
Die Beschwerde wurde vom Kartellwächter Thomas O. Barnett abgewiesen, der den Justizministern der US-Bundesstaaten empfahl, ebenso zu verfahren. Einige Minister erwägen jedoch, dennoch der Beschwerde nachzugehen.
Vermutlich werde die Beschwerde nun noch diesen Monat in einer Anhörung vor Kollar-Kotelly behandelt, so der Bericht weiter. Microsoft habe Kenntnis vom Inhalt der Beschwerde, den Text bislang aber noch nicht gelesen und verhandele darüber momentan mit der Regierung.
Laut der New York Times sei es Googles Ziel, zu erreichen, dass Windows Vista-Nutzer über einen einfachen Weg die Windows-interne Suche abschalten können. (11.06.07, Heise)

 

 

    Urheberrecht: Musikindustrie schlägt härter zu

Die Musikindustrie zieht die Zügel an und macht bei Verstössen gegen das Urheberrecht jetzt auch bei Minderjährigen nicht mehr halt. Verstösse gegen das Urheberrecht durch den Download von geschützten Inhalten aus dem Internet werden immer strenger geahndet. "Die Musikindustrie zieht die Zügel an und schlägt härter zu", erläutert Rechtsanwalt Arndt Joachim Nagel von der IT-Recht-Kanzlei.
Auch Minderjährige haften für Urheberrechtsverstösse im Internet. Dies ergab eine kürzlich veröffentlichte Entscheidung des OLG Hamburg vom 13. September 2006. In dem Fall war eine 15-jährige, die über eine Online-Tauschbörse Bilder der Sängerin Jeanette Biedermann heruntergeladen und bei eBay verkauft hat, vom Rechteinhaber der Bilder kostenpflichtig abgemahnt worden. Die Richter gaben dem Kläger mit der Begründung Recht, es wäre "allgemeiner Kenntnis - auch einer 15-Jährigen -, dass über fremde Rechtsgüter nur dann verfügt werden darf, wenn einem hierzu die Erlaubnis erteilt worden ist".
Diese Entscheidung habelaut Nagel zu Aufsehen geführt, da es Ähnliches bislang noch nicht gegeben hatte. Man muss nicht schuldhaft handeln um einen Urheberrechtsverstoss zu begehen, es reicht, wenn der Verstoss nur festgestellt wird. Ein Verschulden muss erst für den Fall eines Schadenersatzes nachgewiesen werden, so der Anwalt.
Dass sich das Rechtsbewusstsein beim Download urheberrechtlich geschützten Materials noch nicht durchgesetzt hat, nutzen Anwälte gern aus. Ohne Gerichtsverhandlung und mit nur wenig Aufwand lassen sich durch eine Abmahnung schnell Einnahmen von 2000 Euro und mehr erzielen. (10.06.07, ZDNet)

 

 

    Torrent-Suchmaschine soll Nutzerdaten speichern

In einem Verfahren gegen die Torrent-Suchmaschine Torrent-Spy hat das Gericht entschieden, dass der Betreiber künftig die Benutzerdaten aufzeichnen muss. Der Betreiber von Torrent-Spy hat nun bis zum 12. Juni Zeit, Berufung gegen das Urteil der kalifornischen Bundesrichterin Jacqueline Chooljian einzulegen.
Der Betreiber der Torrent-Suchmaschine erklärt auf seiner Webseite, dass er keine Daten über Benutzer der Suchmaschine an Dritte weitergebe. TorrentSpy-Anwalt Ira Rothken erklärte, es sei wahrscheinlicher, dass TorrentSpy US-Nutzern den Zugang entziehen würde, als dass die Daten tatsächlich geloggt würden.
Im Februar 2006 hatte die Motion Picture Association of America Toorent-Spy verklagt, da die Suchmaschine der Film-Piraterie Vorschub leiste. (09.06.07, Heise)

 

 

    Microsoft bringt wichtige Updates

Microsoft wird am kommenden Dienstag, 12. Juni, sechs wichtige Sicherheitsupdates gegen diverse Schwachstellen zum Download bereitstellen. Davon wird ein Patch eine als moderat eingestufte Sicherheitslücke in Windows Vista schliessen, ein weiteres wird ein wichtiges Sicherheitsupdate für Office sein.
Zwei weitere kritische Updates sollen die gängigen Windows-Betriebssysteme sicherer gegen Hackerangriffe machen.

Ein weiteres Patch schließt Schwachstellen in den E-Mail-Programm Outlook Express und Windows Mail. Der sechste Patch soll Sicherheitslücken im Internet Explorer schliessen. Betroffen sind alle gängigen IE-Versionen, angefangen vom IE 5.01 bis zu den aktuellen Versionen 6 und 7. (08.06.07, Onlinekosten)

 

 

    Windows Vista als kostenloser Download

Microsoft bietet allen interessierten Anwendern die Möglichkeit, die Enterprise-Version von Windows Vista 30 Tage lang zu testen. Dabei kommt das Betriebssystem als VHD-Datei und kann anschliessend mit Microsofts "VHD Test Drive Program" in Virtual PC 2007 sofort auf dem Rechner ausgeführt und getestet werden.
Zum Ausprobieren von Windows Vista Enterprise in englischer Sprache ist nur eine kurze Registrierung nötig, danach kann der 1,6 GB grosse Download sofort gestartet werden. (07.06.07, Microsoft)

 

 

    Neue Schwachstellen im IE und Firefox

Browser Spezialist Michal Zalewski hat vier bislang unbekannte Schwachstellen im Firefox 2.0.x und dem Internet Explorer 6 und 7 entdeckt. In seinen Online-Demos zeigt er, dass es möglich ist die Domain Policy des Internet Explorers zu täuschen. Diese sollte eigentlich verhindern, dass eine Seite aus der Domain X auf Inhalte einer Seite von Domain Y zugreifen kann. Mit JavaScript gelang es Zalewski dies jedoch zu umgehen. Die Demo war im Test in der Lage ein Google Cookie einzulesen.
In seiner zweiten Demo beweist Zalewski das eine im Firefox geöffnete bösartige Seite Tastatureingaben einer anderen geöffneten Seite mitlesen kann. Das Problem ist zwar seit 2006 bekannt, wurde aber offensichtlich nur unzureichend behoben.
Eine dritte Demo zeigt, wie sich ein System durch eine weitere Schwachstelle im Firefox ausspionieren lässt. Bringt man einen Anwender dazu in gewissen Momenten die Return-Taste zu drücken, beispielsweise in einem Spiel, kann dadurch in Wirklichkeit ein unsichtbarer Sicherheitsdialog quittiert werden, sodass ein Exploit den Inhalt des Wurzelverzeichnisses auslesen kann. So könnten auch Dateien heruntergeladen und ausgeführt werden.
In seiner letzten Demonstration zeigt Zalewski noch, wie sich die Adresszeile des Internet Explorer 6 fälschen lassen kann. Die Demo war allerdings etwas wackelig und funktionierte nicht immer. (05.06.07, Heise)

 

 

    Proteste gegen die geplante TK-Überwachung

Die IT-Branche und Bürgerrechtler warnen vor weiteren Verschärfungen der geplanten verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung. Die Fachgremien des Bundesrates fordern zusätzlich die Einführung heimlicher Online-Durchsuchungen von Computern und auch "die Länder befürworten die Durchleuchtung des Kommunikationsverhaltens der gesamten Bevölkerung", wie es in einer Mittelung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung geschrieben steht.
Die Bundesregierung hat bereits sich für eine sechsmonatige Vorratsdatenspeicherung von 2008 an ausgesprochen, wodurch nachvollziehbar wird, wer mit wem per Telefon oder per E-Mail in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS sollen auch der jeweilige Standpunkt der Teilnehmer gespeichert werden.
Die Innen- und Rechtspolitiker fordern aber noch mehr. Zunächst sollen die Daten für ein ganzes Jahr gespeichert werden. Auch soll eine Ausweitung der Zugriffsmöglichkeiten für die Strafverfolger auf die Datenhalden vorgesehen werden, dass auch die Musik- und Filmindustrie das Internet-Nutzungsverhalten durchleuchten darf.
Der Branchenverband Bitkom wendet sich gegen die Forderungen aus der Länderkammer und protestiert besonders gegen die vom Innenausschuss des Bundesrates geforderte Legalisierung verdeckter Online-Durchsuchungen privater Computer und Speicherplattformen im Netz.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sieht in einer derartigen "Totalprotokollierung" insgesamt dagegen einen "inakzeptablen" und mit der Verfassung nicht zu vereinbarenden "Anschlag auf freie Kommunikation, freie Meinungsäußerung, Berufsgeheimnisse und Pressefreiheit in Deutschland". (04.06.07, Heise)

 

 

    Jetzt auch Rückwärtsauktionen bei eBay

Das Online-Modul "FixMod" erlaubt es jetzt auch bei eBay eine so genannte Rückwärtsauktion durchzuführen. Bisher waren eBay-Auktionen erst kurz vor Ende spannend, in den letzten Minuten, wenn der Bieterkrieg so richtig losgeht. Jetzt erlaubt FixMod den Verkäufern allerdings gegen eine Gebühr eine spannende Alternative über die gesamte Auktionszeit.
Verkäufer können jetzt bei Sofort-Kauf-Angeboten eine Rückwärtsauktion mit automatisch sinkenden Preisen durchzuführen, bis zu dem Zeitpunkt, wenn ein Käufer zuschlägt. Auf diese Weise bleiben die Angebote dauerhaft spannend und sorgen für erhöhte Kaufzahlen.
Eine Auktion startet mit einem bereits im Vorfeld festgelegten Sofort-Kauf-Preis. Findet sich innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne kein Käufer, kümmert sich FixMod selbstständig darum, den Preis des Angebots zu verringern. FixMod ändert einen Preis erstmalig 62 Stunden vor Ablauf eines Angebots und zuletzt 12 Stunden vor dem Ende. Wie viele Preisänderungen in diesem Rahmen stattfinden und wie stark der Preis gesenkt wird, legt der Benutzer selbst fest. (03.06.07, Businessportal24.com)

 

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