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DVU-Mitarbeiter dürfen Durchsuchungen nicht beiwohnen
Die Unabhängigkeit externer Sachverständiger muss im
Rahmen von Durchsuchungen aufgrund
Urheberrechtsverletzungen gewährleistet sein. Diese
Entscheidung einer Vorinstanz wurde jetzt durch das
Landgericht Kiel bestätigt.
Dabei ging es um einen Fall, in dem die Polizei einem
Experten der Gesellschaft zur Verfolgung von
Urheberrechtsverletzungen (GVU) die Inspektion,
Beschlagnahme und Auswertung eines PCs gewährte, um
vermutete Verstösse gegen Urheber- und Verwerterrechte
in Tauschbörsen des Nutzers zu nachzuweisen.
Nach dem Beschluss ist eine solche Verfahrensweise, wie
in diesem Fall rechtwidrig, da bei einer derartigen
"Privatisierung des Ermittlungsverfahrens" dem Bürger
der Eindruck nahezu aufdrängt wird, dass die
Strafverfolgungsinstanzen gegen das Gebot der
Unparteilichkeit verstossen.
Obwohl die Gesetzgebung nicht klar umfasst, welche
Personen an einer Durchsuchung teilnehmen dürfen, können
Personen, die selbst am Ausgang eines
Ermittlungsverfahrens interessiert sind, nur unter
besonderen Umständen hinzugezogen werden, um das
Legalitätsprinzip zu wahren. (31.10.06,
Heise)
Preise für PCs werden wegen Vista steigen
Der Computerhersteller Acer hat vorgerechnet, warum eine
Preiserhöhung für PCs mit Windows Vista wohl
unumgänglich wird.
Der Grund dafür wird sein, dass die Computerhersteller
die Basisversion von Windows Vista (Home Basic) wohl
kaum anbieten werden, da sie so schlecht ausgestattet
ist, dass niemand sie haben will.
Die Mehrkosten für die
verwendbare Home Premium Version, betragen rund Zehn
Prozent, was ein Komplettsystem um rund Zwei Prozent
verteuern wird. Diese Mehrkosten müssen auf Hersteller
und Kunden verteilt werden. (30.10.06,
GMX)
Ein halbes Jahrzehnt KressTech.de
Fünf Jahre gibt es "Das Portal zur Computerwelt" jetzt
schon - Wie doch die Zeit vergeht!
Was anfangs eigentlich nur als kleine Orientierungshilfe
für die Computerneulinge aus meinem damaligen
AOL-Bekanntenkreis gedacht war, hat sich mittlerweile zu
einem Portal entwickelt, wo zwischen 600 und 900
Computernutzer täglich Informationen, Tipps und Rat bei
PC-Problemen finden.
Vor etwas mehr als 5 Jahren hatte ich mich entschlossen,
eine kleine Webseite zu machen, in der die Fragen
beantwortet werden sollten, nach deren Antworten ich
selbst als Neuling mühevoll suchen musste. Eine kurze
Zeit lang wurde Seite auf einen freien Webspace gehostet,
am 29.10. 2001 kam dann, quasi als kleines
Geburtstagsgeschenk an mich selbst, die Domain hinzu.
An der Grundstruktur der Seite hat sich im natürlich
Laufe der Zeit immer wieder so einiges geändert, vieles
ist hinzugekommen, anderes wurde wieder entfernt, auch
wurde mal das Layout geändert und so wird es wohl auch
weiter gehen. Niemand kann erahnen, wie viel Freizeit
mich die Seite gekostet hat und ich werde es auch nicht
verraten. Inzwischen ist sie aber in einer gewissen
Weise zu einem Bestandteil meines Lebens geworden.
Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle auch an alle
treuen Besucher. Stosst mit einem Glas, einem Schuh,
einem Eimer oder was auch immer ihr grad zur Hand habt,
mit mir auf den fünften Geburtstag an. Ich hoffe, dass
wir in fünf Jahren, zum zehnten Geburtstag, wieder anstossen können. (29.10.06)
Schon Sicherheitslücken im neuen Firefox?
Kurz nach dem Erscheinen des neuen Firefox 2.0 tauchen
in Sicherheits-Mailinglisten die ersten Berichte von
zwei Sicherheitslücken auf. Darunter ist auch ein
kritischer Fehler, der in der letzten Version des
Browsers bereits behoben war, angeblich in der Version
2.0 aber wieder auftaucht. Die Sicherheitschefin Window
Snyder erklärte, die Schwachstelle sei gefixt. Es gäbe
allerdings ein ähnliches gelagertes Problem, das aber
weniger kritisch sei, da sich nur den Browser zum
Absturz bringen lasse.
Über die zweite Schwachstelle konnte sie noch nichts
genaues sagen, der Code sei nicht ausreichend, um das
Problem genau zu identifizieren.
Snyder bezeichnete das Bestreben, beim neuen Firefox
möglichst schnell erste Sicherheitslücken zu finden als
"nur Lärm". Für Firefox -Nutzer stellen die beiden
Probleme keine Gefahr dar. (27.10.06,
GMX)
Provider muss Zugang zu AllofMP3 sperren
Der dänische Internetanbieter Tele2 wurde am Mittwoch
von einem Gericht verpflichtet, seine Nutzer zu
dem russischen Musikanbieter AllofMP3.com zu blockieren.
Etwa 750.000 Kunden des ISPs wurden so durch das Urteil
von dem umstrittenen aber populären Musik-Online-Shop
ausgeschlossen. Kläger war die Musikindustrie, vertreten
durch die dänische Sektion der IFPI.
Schon jubelt die Musiklobby das Gericht hätte der
"illegalen Musik-Website AllofMP3.com" einen "neuen
Schlag" versetzt. Nach Meinung der IFPI sollte durch das
Urteil auch der letzte Zweifel hinsichtlich der
Illegalität des Angebots ausgeräumt sein. John Kennedy,
IFPI-Chef lies hoffnungsvoll verlauten: "Dieses Urteil
ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Schließung
dieser Schurken-Site".
Berichten zufolge will Tele2 jedoch gegen das Urteil
Berufung einlegen. Auch ein Vertreter des Verbandes der
dänischen Telekommunikationswirtschaft zeigte sich
geschockt und empört von dem Urteil und Vergleiche mit
der Zensurpolitik in China werden immer lauter.
im Siegesgeheul der Musiklobby ist bisher untergegangen,
dass AllofMP3.com in Russland ein legales Unternehmen
ist.
Die Russen verweisen darauf, dass sie Lizenzgebühren an
die Russische Verwertungsgesellschaft ROMS abführen und
das es bisher kein Urteil gegen sie gibt. Allerdings
will die Musikindustrie die Russische
Verwertungsgesellschaft ROMS nicht anerkennen.
Hierzulande wären die Chancen für Musikindustrie auf ein
ähnliches Urteil relativ gering. Schon einmal lehnte
sich die GEMA mit einem ähnlichen Vorstoss weit aus dem
Fenster. Damals luden die GEMA-Anwälte ein dickes
Konvolut bei 42 deutschen Providern ab, in dem sie
forderten, den Zugang
zu ausgewählten Filesharing-Angeboten direkt auf
DNS-Basis zu sperren. Die Provider behielten jedoch
Rückrat und Klagen der GEMA blieben aus. Man hatte sich
still und dezent zurückgezogen. (26.10.06,
Heise)
Software knackt Apples Kopierschutz
Einem norwegischen Computer-Experten ist es gelungen,
eine Software zu entwickeln, die Apples
Kopierschutzvorrichtung für den iPod umgeht. Nicht nur
dem Norweger Jon Lech Johansen störte es, dass in
iTunes-Store gekaufte Musikstücke nur über iPods
abspielbar sind, viele Anwender würden ihre Musik auch
gerne auf anderen Medien wiedergeben. Auch war es
bislang nur möglich auf i-Pods Musikstücke abzuspielen,
die entweder ungeschützt sind oder in Apples geschützten
Format "Fair Play" vorliegen.
Die von Johansen entwickelte Software umgeht den
Kopierschutz und macht i-Tunes-Musikstücke auch anderen
Medien zugänglich. Genauso wird es Fremdanbietern
dadurch künftig möglich sein, Musik anzubieten, die mit
i-Pods abspielbar ist. Johansen plant, die Software
jetzt über seine Firma Double Twist Ventures zu
vermarkten.
Apple hat bislang keinen Kommentar zu dieser Entwicklung
abgegeben, es ist aber zu erwarten, dass dort rechtliche
Schritte in Betracht gezogen werden. (25.10.06,
SAT1)
Anti-Phishing-Toolbars oft nutzlos
Experten der Ruhr-Uni in Bochum haben 23
Sicherheits-Plugins auf Zuverlässigkeit, Ergonomie und
Vertraulichkeit untersucht. Das Ergebnis ist
frustrierend. Einige der getesteten Schutzprogramme
lieferten in 75 Prozent aller Fälle Fehlalarme, andere
übersahen tastsächliche Phishing-Angriffe und warnten
den Benutzer erst gar nicht. Gerade mal ein Drittel der
getesteten Toolbars erkannten wenigstens einen Grossteil
der Phishing Seiten zuverlässig.
Besonders schlecht abgeschnitten hat zum Beispiel die
Phishing-Toolbar von Starmoney, nur drei Toolbars wurden
von den Experten an der Ruhr-Uni als noch schlechter
beurteilt.
Bewährt hatten sich hingegen die Netcraft Toolbar und
die TrustWatch Toolbar, die es kostenlos im Netz gibt,
allerdings nur in englischer Sprache. (24.10.06,
WDR.de)
Firefox 2.0 Final verfügbar
Obwohl offiziell erst für Dienstag angekündigt, steht
die finale Version des neuen Firefox 2.0 schon heute zum
Download bereit.
Mozilla.org feiert offiziell zwar erst morgen den
Firefox-Day, auf den FTP-Servern von Mozilla kann der
neue Browser aber jetzt schon
heruntergeladen werden. Anders als beim Sprung von
der Version 1.0 zu 1.5 beinhaltet die neue Version des
Firefox-Browsers auch einige neue Funktionen.
Neben der aufgepeppten neuen Oberfläche bietet Firefox
2.0 einen Phishing-Schutz, erweiterte Suchfunktionen und
eine eingebaute Rechtschreibkontrolle. Mit einem
Add-on-Manager können in einem Fenster sowohl
Erweiterungen als auch Themes verwaltet werden. Erstmals
unterstützt Firefox 2.0 auch Javascript 1.7. (23.10.06,
PC-Welt)
Bald auch Prozessoren von Microsoft
Trotz der bisher engen Zusammenarbeit mit Intel, spielt
Microsoft mit den Gedanken, zukünftig eigene Prozessoren
zu entwickeln. Trotz der jetzt schon grossen
Produktbandbreite hat Microsoft jetzt angekündigt auch
noch selbst die Prozessoren zu entwickeln und zu bauen,
die zukünftig benötigt werden.
Möglich machte diese Überlegungen ein Tool, welches
Forscher der Universität Kalifornien entwickelt haben.
Damit können Prozessoren bereits getestet werden, bevor
sie überhaupt gebaut wurden. Dies ermöglicht eine
kostengünstige Entwicklungsarbeit.
"Ein Grund für unser Engagement ist, dass sich Microsoft
langsam Gedanken über das Design der nächsten
Xbox-Generation machen muss", so ein Microsoft-Sprecher.
Neben PCs entwickelt sich in letzter Zeit ein wachsender
Markt für Geräte mit speziellen Aufgaben, wie Spiele,
Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik. Microsoft
bewegt sich auch in dieser Sparte und müsse deshalb
zunehmend mehr Hardware selbst entwickeln. (23.10.06,
Krone.at)
Neuer Trojaner benutzt Virenscanner
Die Autoren des Trojaners "SpamThru" haben sich etwas
ganz besonderes einfallen lassen, um ein erobertes
System nicht mehr teilen zu müssen. Einmal aktiviert
lädt "SpamThru" eine DLL von einem Server herunter, die
wiederum eine Raubkopie des Virenscanners "Kaspersky
AntiVirus for WinGate" nachlädt und diese in ein
verstecktes Verzeichnis installiert. Danach wird die
Lizenzabfrage automatisch gepatched und nach einer
10-minütigen Pause das System auf andere Trojaner
gescannt. Die Dateien von "SpamThru" werden bei dem Scan
natürlich übergangen, alle anderen Trojaner entfernt.
In der Vergangenheit gab es schon desöfteren Malware,
die versuchte sich ihrer Mitbewerber zu entledigen, dass
aber ein Trojaner die Waffen eines Virenscanner dazu
missbraucht, ist ganz neu.
"SpamThru" dient, wie der Name schon andeutet, als
Bot-Netz zum Verteilen von Spam-E-Mails, kann aber auch
selbst E-Mails generieren. (22.10.06,
Heise)
Demo gegen steigende Überwachung
Unter dem Motto "Freiheit statt Angst" haben am
gestrigen Freitag in Bielefeld über 300 Menschen gegen
die zunehmende elektronische Überwachung in Deutschland
demonstriert. Damit folgten sie einem Aufruf des
Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung und 17 weiteren
Unterstützergruppen, wie Attac, der Chaos Computer Club
(CCC) und die Humanistische Union.
Mit der Demonstration in Bielefeld sollte ein Zeichen
für die Wahrung der Grundrechte eines Bürgers auch in
Zeiten verstärkter Terrorismusbekämpfung gesetzt werden.
Während der Demonstration wurden Passanten zur Abgabe
von Speichelproben aufgefordert oder einfach mal eine
Zeit lang mit einer überdimensionalen Kamera
"überwacht".
Ein Sprecher forderte den Stopp der Pläne, alle
Kommunikationsdaten flächendeckend und ohne
Anfangsverdacht zu speichern. Auch auf weitere brisante
Themen wie die Ausweitung von Videoüberwachungen im
öffentlichen Bereich, automatische
Kfz-Kennzeichenabgleiche sowie biometrische Verfahren
und RFID-Chips in Ausweisen und Pässen wurde aufmerksam
gemacht. (21.10.06,
Heise)
Erste Sicherheitslücke im Internet Explorer 7
Nur einen Tag nach Vorstellung des neuen Internet
Explorers wurde auch schon die erste Sicherheitslücke
entdeckt. Die Sicherheitslücke ermöglicht es mittels
präparierten Webseiten Daten auszuspähen und so
möglicherweise auch an vertrauliche Daten eines Nutzers
zu kommen, da der Browser URLs mit "mhtml:"-URI nicht
korrekt verarbeitet.
Microsoft reagierte entsprechend zerknirscht, besonders
aber deswegen, weil es technisch gesehen gar kein Fehler
im Internet Explorer, sondern ein Fehler in Outlook
Express ist. Die Sicherheitslücke tritt nur bei Windows
XP auf, bei Vista besteht kein Risiko. Ein Patch ist
bereits in Arbeit. (20.10.06,
Golem)
Rundfunkgebühr für Internet-fähige Computer beschlossen
Heute haben die Ministerpräsidenten der Länder die
Einführung der Rundfunkgebühren für Internet-fähige
Computer und Mobiltelefone beschlossen.
Solange noch kein weiteres Rundfunkgerät in einem
Privat-Haushalt angemeldet ist, werden ab dem 1. Januar
2007 5,52 Euro für einen solchen PC oder Handy fällig.
Auch bei Firmen fällt dieser Betrag an, wenn ansonsten
noch kein Radio oder Fernsehgerät dienstlich angemeldet
wurde.
Nach einem Jahr soll die neue Regelung jedoch noch
einmal geprüft werde, so Niedersachsens
Ministerpräsident Christian Wulff, denn dann soll über
eine generelle Neuregelung der Rundfunkgebühren
nachgedacht werden. (19.10.06,
Heise)
iPods mit Virus ausgeliefert
Apple hat eine Serie virenverseuchte iPods an seine
Kunden ausgeliefert, die Schuld dafür gibt der
Hersteller Microsoft.
Die iPods sind mit dem wenig
verbreiteten Trojaner "RavMonE" infiziert, der Systeme
befällt und eine Hintertür für Hacker-Angriffe öffnet. "RavMonE"
kann sich auf auch externe USB-Datenträger installieren.
Betroffen von der Panne sind iPods, die nach dem 12
September hergestellt wurden. Allerdings seien nur
wenige Exemplare in den Handel gekommen.
Auf seiner Webseite
entschuldigt Apple die Panne mit
einem Seitehieb auf Microsoft: "Wie Sie sich vorstellen
können, sind wir verärgert darüber, dass Windows nicht
widerstandfähiger gegen solche Viren ist, und wir sind
noch mehr verärgert darüber, dass wir den Virus nicht
unschädlich gemacht haben." (18.10.06,
Die Welt)
DirectX 10 nun doch für Windows XP
Microsoft hat sich nun doch dazu entschieden, eine
angepasste Version von DirectX 10 auch für Windows XP
auszuliefern. DirectX 9.0 L soll die
Multimediaschnittstelle für XP heissen und es gibt damit
noch einen Grund weniger, auf Vista umzusteigen.
Grund für die Meinungsänderung der Redmonder DirectX 10
jetzt doch für XP-Nutzer verfügbar zu machen, sind wohl
in erheblichen Gewinnen zu sehen, die Microsoft entgehen
würden, wenn die riesige XP-Nutzer-Schar bei der
neuesten Spiele-Generation ausgeschlossen bliebe. Da
Microsoft auch Geld mit PC-Games verdient, entschied man
sich in Redmond, entgegen früherer Aussagen, nun doch zu
dem Schritt.
Inwieweit sich DirectX 9.0 L für XP von DirectX 10 für
Vista unterscheidet, wird letztendlich die Spiele-Praxis
zeigen. (16.10.06,
The Inquirer)
Vista kommt mit weiteren ärgerlichen Überraschungen
Microsoft hält mit Windows Vista offensichtlich auch ein
paar teure Überraschungen für aufrüst- oder
umrüstfreudige Nutzer bereit. Nachdem die Redmonder
bereits mit den umständlichen Aktivierungs-Prozeduren
und der umstrittenen WGA-Prüfung für genug Aufregung bei
Windows XP gesorgt haben, scheint bei Vista unter
Umständen auch mal der Kauf einer neue Lizenz nötig zu
sein.
Bei Vista wird es nicht mehr so "einfach" möglich sein,
den Rechner mit neuen Komponenten aufzurüsten und das
Betriebssystem neu zu aktivieren. Microsoft hat bei
Windows Vista nur den einmaligen Umstieg auf ein neues
Mainboard oder eine neue CPU geplant, wer ein weiteres
Mal auf neue Komponenten umsteigen will, muss ein neues
Windows Vista gleich mitkaufen.
Bei den günstigeren Versionen (Home Basic, Home Premium)
von Vista kommen, wie schon berichtet, weitere
Einschränkungen hinzu. So dürfen diese Versionen ohne
eine zweite Lizenz nicht auf eine Virtuelle Maschine
installiert werden.
Gipfeln tun die "kleinen Bosheiten" aber im so genannten
"validation feature", welches bei allen Vista-Varianten
auch nach einer erfolgreichen Aktivierung die Gültigkeit
der Software weiterhin regelmässig überprüft und bei
irgendwie gearteten Unregelmässigkeiten Vista in seiner
Gebrauchsfähigkeit einschränkt - also Funktionen
abschaltet. (15.10.06,
Gamestar)
Der Internet Explorer 7 kommt
Vorrausichtlich wird Microsoft die finale Version des
Internet Explorer 7 am 18. Oktober für Windows XP zum
Download freigeben. Ab November soll er dann auch per
Auto-Update auf Rechner mit Windows XP SP2 eingespielt
werden. Die Vorraussetzung dafür wird aber wohl eine
erfolgreiche WGA-Prüfung sein.
Für diejenigen, die eine Installation des neuen Browsers
vermeiden wollen, hat Microsoft ein
Blocking-Tool bereitgestellt, das eine Installation
per Auto-Update verhindert. (14.10.06,
Heise)
Wieder Sicherheitslücke in PowerPoint
Bereits kurz nach der Veröffentlichung der
Sicherheits-Updates für Excel, PowerPoint und Word ist
wieder ein neuer Exploit aufgetaucht. Der Exploit nutzt
eine bislang noch unbekannte Lücke in PowerPoint 2003
und wird von Microsoft gerade genauer untersucht. Bisher
hat man glücklicherweise noch keine präparierten
Dokumente im Internet gesichtet, die einen PC beim
Öffnen infizieren. Jedoch kann damit gerechnet werden,
dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die ersten
Exemplare auftauchen.
Die Crimeware Gangs haben sich offensichtlich auf
Microsofts Update-Zyklus bestens eingestellt und nutzen
Exploits für die von ihnen entdeckten Sicherheitslücken
kurz nach einem Patch-Day. Da die meisten präparierten
Office-Dateien auch noch zielsicher für Angriffe per
E-Mail genutzt werden, scheint die Mehrheit nicht in
Gefahr zu sein, was vermuten lässt, dass Microsoft sich
jetzt Zeit bis November lässt, um erst beim nächsten
Patch-Day die Lücke zu schliessen. (13.10.06,
Heise)
Ärgerliche Vista-Lizenzbestimmungen
Microsoft hat seit Kurzem die englischsprachigen
Lizenzbestimmungen für Windows Vista zum Download
bereitgestellt. Noch ist nicht bekannt, ob es sich bei
den Bestimmungen schon um die finalen Version handelt
oder um Entwürfe, dennoch sollte man die Absichten darin
jetzt schon aufmerksam betrachten.
Microsoft will, wie schon bei Windows XP jetzt auch den
Nutzern von Vista Home Basic und Home Premium
untersagen, Windows mit nur einer Lizenz gleichzeitig
auf einem PC und auf einer virtuellen Maschine (VM) zu
installieren, um beispielsweise neue Software oder
Registryhacks zu testen, ohne das Produktiv-System zu
gefährden. Stattdessen möchte Microsoft, dass die Nutzer
eine zweite Lizenz erwerben, bei den doch recht hohen
Preisen eher eine unrealistische Einschätzung.
Auch gibt es in den Lizenzbestimmungen teilweise
mehrdeutig formulierte Passagen, besonders der Absatz
16a, der die Weitergabe der Software an Dritte regelt.
Dort liest man von einer "einmaligen" direkten
Übertragung durch den ersten Nutzer, der anschließend
keine weiteren Kopien behalten darf. Oft falsch
verstanden bedeutet dies jedoch nicht, dass der "zweite
Nutzer" die erworbene Gebraucht-Software nicht
weiterveräussern darf. Eine solche Bestimmung wäre nach
deutschem Recht sowieso irrelevant, da das
Verbreitungsrecht des Urhebers an an jedem Exemplar
durch das erste Inverkehrbringen erschöpft.
Das Urheberrecht gibt dem Urheber also keine Handhabe
über den weiteren Weg eines Exemplars zu bestimmen.
(13.10.06,
Heise)
Google Earth enthüllt Atomtest-Gelände
Mit Google Earth kann man sich Einblicke über Details
auf dem Atomtest-Gelände der Nordkoreaner verschaffen.
Das Gelände, welches Kim Jong-Ils für die empörenden
Atomversuche auserkoren hat, liegt ungefähr 35 Kilometer
nördlich von der Stadt Kilchu im Landesinneren. Mit
Google Earth findet man mit Hilfe eines kleinen Plugins
recht leicht einen geheimen Tunneleingang, Lagerhäuser,
Helikopterlandeplätze und die Unterkünfte der
Atomforschungs-Elite von Nordkorea.
Das
Plugin zeigt markiert und beschreibt dabei, wo sich
wahrscheinlich der geheime Tunneleingang befindet, wo
die Atombombe gezündet wurde. Daneben findet man eine
Reihe Lagerhäuser und sechs Kilometer weiter die
Unterkünfte der Forscher und Funktionäre. Daneben ist
auch der Hubschrauberlandeplatz zu sehen. (12.10.06,
20minuten.ch)
Anwälte entdecken eBay-Nutzer als Einnahmequelle
Einige Anwälte suchen gezielt nach Personen, die in
Online-Portalen gebrauchte Sachen verkaufen und sich mit
Markenschutz und Widerrufsvorschriften nicht auskennen.
So verurteilte das Landgericht Berlin eine vierfache
Mutter eine Abmahnung bezahlen, weil sie im März diesen
Jahres 93 gebrauchte Kindersachen bei eBay verkauft
hatte. Die Anmahnung, die ihr ein surfender Anwalt
schrieb: "Wer so viel verkaufe, gelte als Unternehmer
und müsse die Käufer auf ihr Widerrufsrecht hinweisen."
Das Landgericht Berlin sah dies genauso.
Eine andere Frau hatte gebrauchte Sachen von Abercombie
& Fitch (A&F) bei eBay angeboten und nicht gewusst, dass
A&F-Artikel nur mit Lizenz verkauft werden dürfen. Die
kostenpflichtige Anmahnung des Anwalts kostete die Frau
gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz eine Gebühr von 2060
Euro, die vom Landgericht Franfurt abgesegnet wurde.
(11.10.06,
Handelsblatt)
Windows Vista RC2 wieder vom Netz
Nur wenige Tage stand der Release Candidate 2 von
Windows Vista zum Download bereit, jetzt hat Microsoft
es wieder vom Netz genommen. Über den Grund kann nur
spekuliert werden, Angaben von Microsoft gibt es dazu
nicht. Stattdessen kann wieder der deutsche Release
Candidate 1 des XP-Nachfolgers heruntergeladen werden.
Ähnliches hatte man früher schon bei der Beta 2 von
Windows XP beobachten können. Nur einen Monat nach
dessen Veröffentlichung hatte Microsoft den Download
wieder abgeschaltet, seinerzeit wohl deshalb, weil ein
internes Download-Limit erreicht wurde. (10.10.06,
Golem)
Software erspart GEZ-Gebühren für PCs
Ein Berliner Software-Hersteller bietet eine
Filtersoftware an, die von der Gebührenpflicht für
Internet-PCs befreien soll. Die Filtersoftware "g-e-zfilter
2007" modifiziert den Computer so, dass es nur noch
mit grossem technischen Aufwand möglich sein wird,
Echtzeit Darbietungen aus dem Internet wiederzugeben, zu
speichern oder zu empfangen, so der Hersteller. Weil
nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag ein Bereithalten
des Rundfunkempfanggerätes nur dann gegeben sei, wenn es
ohne "besonderen zusätzlichen Aufwand"
Echtzeit-Darbietungen verarbeiten kann, würde die
Software zu einer Befreiung von der Gebührenpflicht
führen.
Die Software soll ab Dezember verfügbar sein und dann
von "einem unabhängigen technischen
Überwachungsunternehmen" geprüft werden.
Entfernen lässt sich die Software, laut Hersteller, nur
durch eine Neuinstallation des Betriebssystems, eine
Remote-Deinstallation kann jedoch vom Softwarehaus
durchgeführt werden, wird dann aber mit 49 € zu Buche
schlagen. (09.10.06,
Heise)
Internet Explorer 7 kommt noch diesen Monat
Noch im Oktober wird der neue Browser zum Download
bereitstehen und kurz danach auch über das
Windows-Update automatisch installiert werden. Die wird
jedoch keine Zwangsmassnahme werden, man kann die
Installation manuell verweigern.
Webmaster sollten sich schnellstens auf das Erscheinen
des Internet Explorers einstellen, Standardkonformität
ist angesagt. So einige Tricks werden möglicherweise
beim IE 7 nicht mehr funktionieren oder falsch
dargestellt werden. So sind auch RSS- und Atom-Feeds mit
dem IE7 nur noch machbar, wenn sie den Standards
entsprechen.
Der
IEBlog stellt einige Hilfen bereit, mit denen sich
Webmaster auf das Erscheinen des Internet Explorer 7
vorbereiten können. (08.10.06,
Heise)
Illegale Vista-Kopien nur eingeschränkt nutzbar
Zukünftige Nutzer illegal hergestellter Kopien von
Windows Vista werden auf einige Funktionen ihres neuen
Betriebssystems verzichten müssen. Microsoft will damit
härter gegen die Nutzung von illegalen Windows-Kopien
vorgehen.
Der Nutzer einer Kopie wird beispielsweise auf die neue
Desktop Technik Aero verzichten müssen. Auch die
Funktion Readyboost, mit der der Systemspeicher durch
den Anschluss zum Beispiel eines USB-Sticks erweitert
werden kann und die Sicherheitssoftware Windows Defender,
die unter anderem Spyware oder PopUps blockt, werden für
Nutzer einer illegalen Kopie nicht zur Verfügung stehen.
Updates werden nur noch gegeben, wenn sie
sicherheitsrelevante Aktualisierungen beinhalten. Auch
das Internet kann mit einer solchen Kopie nur noch
eingeschränkt genutzt werden, nach einer Stunde
Online-Zeit wird der Computer automatisch ausgeloggt. Es
wird bei einer illegalen Kopie auch kein Startmenü und
keine Desktop Icons mehr geben.
Die Voraussetzung für die volle Vista-Nutzung ist eine
gültige Schlüssel-Nummer. Microsoft begründet das
härtere Vorgehen mit Milliarden-Verlusten durch
steigende Software Piraterie. (06.10.06,
Handelsblatt)
Verbraucherschutz warnt vor Klageflut
Verbraucherschützer befürchten eine wahre Flut von
Klagen gegen private Internetnutzer, sobald die geplante Urheberrechts-Änderung in Kraft tritt.
Die geplante Urheberrechtnovellierung gewährt die
Möglichkeit zum Auskunftsanspruch gegenüber Dritten. Das
gibt den Medienkonzernen die Möglichkeit, die Herausgabe
der Daten von privaten Nutzer von Internet-Anbietern zu
erzwingen, wenn der Verdacht besteht, dass sie Musik
oder Filme aus dem Internet heruntergeladen haben.
Patrick von Braunmühl, Leiter des Fachbereichs
Wirtschaftsfragen der Verbraucherzentrale Bundesverband,
erklärte am Donnerstag in Berlin, dies wäre ein Eingriff
in die Datenschutzrechte der Bürger.
Die bei der Modernisierung des Urheberrechts
ursprünglich geplante "Bagatellklausel" müsse wieder in
den Gesetzesentwurf aufgenommen werden. Nach der Klausel
bleibt ein Verbraucher straffrei, wenn die Zahl der
Kopien von Musik und Filmen gering ist und nur dem
Privatgebrauch dient.
96 Prozent aller Musik-Downloads aus dem Internet sind
laut Angabe von Braunmühl illegal.
Die Verbraucherzentrale Bundesverband, das
Online-Netzwerk Campact, das Fairsharing-Netzwerk und
das Netzwerk freies Wissen haben deshalb kürzlich die
Kampagne "Privat
kopieren ist kein Verbrechen" gestartet. (06.10.06,
Handelsblatt)
Online-Knast als Protestaktion gegen Urheberrecht
Verbraucherzentralen und Online-Aktivisten protestieren
mit einer Aktion gegen die bestehende Rechtsunsicherheit
bei dem Strafmass für Raubkopierer.
Millionen Bürger machen sich strafbar, weil sie
irgendwann privat eine kostenlose Musiktauschbörse
genutzt haben oder eine Kopie der eigenen aber
kopiergeschützten CD angefertigt haben. Jetzt können sie
in einem virtuellem Gefängnis dafür büssen. Jeder
Bürger, der irgendwann privat eine CD kopiert hat, darf
sich ab sofort selber stellen und ins weltweit erste
Online Gefängnis einziehen.
Demonstriert werden soll gegen die Brisanz des neuen
Urheberrechts. Um die Kriminalisierung von Millionen
Bürgerinnen und Bürgern zu verhindern, sah der
ursprüngliche Gesetzentwurf eine Bagatellklausel vor.
Bei Download oder Kopie nur weniger kopiergeschützter
Dateien für den privaten Gebrauch sollte der Gesetzgeber
angemessen reagieren und nicht mit Gefängnisstrafen
drohen. Doch auf Druck der Musik- und Medienkonzerne
wurde die Klausel wieder aus dem Gesetzentwurf
gestrichen.
Eine weitere geplante Neuregelung besagt: Musik- und
Medienkonzerne sollen das Recht erhalten, von
Internetserviceprovidern die Herausgabe persönlicher
Daten der Kunden zu erzwingen, um diese dann verklagen
zu können.
Das Recht eine Kopie einer rechtmässig erworbenen CD für
den privaten Gebrauch zBsp. für das Auto zu erstellen,
besteht nur dann, wenn diese nicht kopiergeschützt ist.
Selbst ein Verein, der einen Teil eines Stadtplans
kopiert und als Anfahrtsskizze nutzt, macht sich damit
schon strafbar.
Jeder, der freiwillig in das
Online-Gefängnis geht, unterschreibt gleichzeitig
eine Petition gegen die Kriminalisierung der
Privatkopie, die an die Mitglieder des Rechtsausschusses
des Bundestages übergeben wird. (05.10.06,
Campact)
Auch McAfee kritisiert Vista
Als weiterer Antivirus-Hersteller wirft auch McAfee
Microsoft vor, die Entwicklung von Sicherheits-Software
bei Vista behindern zu wollen.
McAfee wirft Microsoft vor, sich als grösster
Software-Hersteller, einen weiteren Vorteil für sein
eigenes, in Vista integriertes, Windows Security Center
verschaffen zu wollen. Diesen Vorwurf hatte McAfee am
Montag als ganzseitigen Anzeige in der Financial Times
geschaltet. Der Antivirus-Hersteller Symantec hatte sich
kürzlich bereits ähnlich
geäussert.
Wenn das Windows Security Center der einzige Schutz für
Windows Vista sein soll, könne das verheerende Risiken
für die Verbraucher bergen, so das Argument von McAfee.
"Wenn sie versagt, versagt sie auf 97 Prozent der
Desktops weltweit." Ein gewisser Wettbewerb unter den
Anbietern von Sicherheitssoftware sei unerlässlich, um
Gefahren zuverlässig zu bekämpfen.
Die EU-Kommission hatte bereits mehrfach betont, dass
der Wettbewerb bei Antiviren-Software nicht blockiert
werden dürfe, worauf Microsoft mit Verzögerungen bei der
Auslieferung von Vista in Europa konterte. (04.10.06,
Heise)
Kein Support mehr für Windows XP SP1
Microsoft stellt zum 10. Oktober diesen Jahres den
Support für Windows XP mit Service Pack 1 und 1a ein.
Danach wird es Updates und Patches nur noch für Windows
XP mit Service Pack 2 geben. Da Windows XP ohne das SP 2
deutlich unsicherer ist, empfiehlt sich die Installation
aber in jeden Fall.
Wer das Service Pack 2 noch nicht installiert hat, kann
es bei Microsoft kostenlos
herunterladen oder gegen eine Gebühr
auf CD bestellen. (03.10.06,
Heise)
JavaScript-Sicherheitsprobleme bei Firefox
Auf der Toorcon-Sicherheitskonferenz in San Diego haben
die Hacker Mischa Spiegelmock und Andrew Wbeelsoi eine
gefährliche Sicherheitslücke in Mozillas Firefox
demonstriert.
Verwundbar wird der Browser wegen einer fehlerhaften
JavaScript Implementierung, die es Angreifern
ermöglicht, mittels eines Exploits die vollständige
Systemkontrolle zu übernehmen. Betroffen sind alle
Firefox Versionen für Windows, Mac OS X und Linux.
Der JavaScript-Fehler ist ein spezifisches Firefox-Problem, bei einem alternativen Browser würde
nur ein Stapelüberlauf verursacht werden, so Spiegelmock.
Er beschrieb die JavaScript-Implementierung in Firefox
als "ein totaler Verhau", den man "unmöglich patchen
könne".
Die neue Sicherheitschefin von Mozilla, Window Snyder
nimmt die Warnung sehr ernst, war aber erbost über die
rasche Veröffentlichung des Exploits. "Ich finde es
bedauernswert, weil es Anwender in Gefahr bringt. Doch
genau das scheint ihr Ziel zu sein." Auch die
Beseitigung der Sicherheitslücke könnte ein grösseres
Problem werden. "Befindet sich das Problem in der
JavaScript Virtual Machine, wird die Lösung nicht leicht
sein.", so Snyder. (02.10.06,
ZDNet)
Update:
Schon am 03.10.06 stellte sich die Entdeckung von Mischa Spiegelmock und Andrew Wbeelsoi
als ein Fake heraus. "Der Vortrag sollte hauptsächlich
witzig sein", erklärte einer der Vortragenden gegenüber
Mozilla-Sicherheitschefin Window Snyder.
Sicherheitslücke in PowerPoint
Microsoft hat eine Sicherheitslücke in PowerPoint
bestätigt, durch die Schadsoftware auf einem Rechner
installiert werden kann.
Betroffen von der Schwachstelle sind neben PowerPoint
2000, 2002 und 2003 auch PowerPoint 2004 für Mac und
PowerPoint v. X für den Mac.
Antivirus-Software Hersteller McAfee berichtet bereits
von ersten Exploits im Internet, die diese
Sicherheitslücke ausnutzen, auch Symantec analysiert
bereits Exploits.
Es wird vermutet, dass Microsoft von der
Sicherheitslücke schon länger weiss, da
Microsofts Malware Protection Scanner bereits die
Exploits als Win32/Controlppt.W und Win32/Controlppt.X
erkannt haben soll, obwohl das letzte Update des
Scanners auf den 23. September datiert ist.
Was genau die Lücke verantwortet berichtet Microsoft
nicht, auch gibt es noch keinen Patch, der die
Sicherheitslücke schliesst. Stattdessen empfehlen die
Redmonder zum Öffnen von PowerPoint-Dateien den
PowerPoint Viewer 2003 zu benutzen, der diese
Sicherheitslücke nicht hat. (01.10.06,
Heise)
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