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TDK liefert 50 GB Blue-Ray-Rohlinge aus
TDK hat jetzt mit der Auslieferung der ersten
zweilagigen Blue-Ray-Rohlinge mit 50 GByte an Endkunden
begonnen. Wie die einmal beschreibbare BD-R50, so hat
auch die widerbeschreibbare BD-RE50 eine Kapazität von
nominell 50 GByte. In der Praxis bleiben davon immerhin
45 GByte übrig. Die Rohlinge werden zur Markteinführung
zwischen 40 und 50 Euro kosten.
Alle Blue-Ray-Brenner, bis auf das erste Modell Pioneer
BDR-101 können die Medien beschreiben. Fünf Hersteller
präsentierten auf der IFA bereits ihre Laufwerke auf dem
Stand der Blu-Ray Disc Association. Auch die kommende
Playstation 3 kann als Blu-Ray-Player genutzt werden.
(31.08.06,
Heise)
ATI ruft TV-Karten zurück
Grafik-Chip-Hersteller ATI ruft die erst kürzlich
erschienene TV-Tuner-Karte "TV Wonder 650" wegen
Fehlfunktionen zurück. Grund für den Rückruf der TV
Wonder 650 Serie ist laut einem ATI-Insider, dass
lediglich 40 - 50% der 40 programmierbaren Kanäle auch
tatsächlich funktionieren.
In den USA hatte die Kette Best Buy die TV-Karten
bereits am Dienstag morgen wieder aus dem Sortiment
genommen. Informationen, wie viele defekte Karten
bereits verkauft wurden gibt es seitens ATI nicht, es
wurde aber bestätigt, dass in naher Zukunft wieder eine
ähnliche TV-Tuner-Karte auf den Markt gebracht wird.
(30.08.06,
GameStar)
Software entfernt Windows-DRM aus Mediadateien
Seit ein paar Tagen kursiert mit FairUse4WM eine
Software im Internet, die Mediadateien von Microsofts
digitaler Rechteverwaltung DRM10 befreit. FairUse4WM hat
eine grafische Oberfläche und erlaubt es, mit Microsofts
digitaler Rechteverwaltung DRM10, sowie bedingt auch
DRM11 geschützte Mediendateien von dem System zum
Rechtemanagement und Kopierschutz zu befreien.
Die Software knackt dabei jedoch nicht das Windows Media
DRM, eine Datei mit einer gültigen Lizenz wird zunächst
benötigt. Daraus extrahiert FairUse4WM den
Lizenzschlüssel, mit dem sich weitere, mit diesem
Schlüssel individualisierte Dateien entschlüsseln
lassen.
Gedacht ist die Software, um die im angelsächsischen
Sprachraum häufig bemühten "Fair Use Rights"
auszunutzen. Rechtmässig erworbene Kaufmusik sollte
nicht nur auf PCs und auf wenigen geeigneten mobilen
Playern wiedergegeben werden dürfen, sondern auch auf
anderen Geräten, so die Argumentation.
Hierzulande wird diese Argumentation schon allein durch
das geltende Urheberrecht jeglicher Grundlage enthoben,
das schlicht verbietet, einen bestehenden Kopierschutz
zu umgehen. (29.08.06,
Heise)
Backdoor lädt Zerstörungsroutinen nach
Ein Windows Backdoor, der vor kurzem in Umlauf gebracht
wurde, lädt Schadensroutinen nach, die ein Windows
System zerstören kann. "Haxdoor.KI" kam vor wenigen
Tagen als E-Mail in Deutsch oder Schwedisch mit einem
Verweis auf einer Rechnung im Anhang, die wie so oft,
als ausführbare Datei den Backdoor selbst enthielt.
Der Backdoor beinhaltet Funktionen wie das Ausspähen von
E-Mail-Passwörtern, das Mitschneiden von Zugangsdaten zu
Online-Zahlungssystemen oder Nachladeroutinen, über die
weitere Software auf das infizierte System eingespielt
werden kann. Der Schädling versteckt sich mittels
Rootkit-Techniken und versucht Schutzsoftware und
Firewalls zu beenden.
Ungewöhnlich für die heutige Zeit ist jedoch, dass "Haxdoor.KI"
jetzt eine Schadensroutine nachlädt, die auf Geheiss des
entfernten "Administrators" die Windows Installation
irreparabel zerstören kann. Eine derartige Schadfunktion
in einem so vielfältigen Trojaner einzubauen ist
heutzutage deshalb ungewöhnlich, weil es normalerweise
Ziel ist, das infizierte System unentdeckt für eigene
Zwecke zu nutzen, sei es ein Botnetz zu bauen,
zum Versenden von lukrativem Spam, Phishing-Mails oder
zur Erpressung von Unternehmen und Institutionen mittels
Distributed-Denial-of-Service-Angriffen zu benutzen.
(28.08.06,
Heise)
Preisliste für Windows Vista
Zum ersten Mal wurden nun offizielle Preise für die
einzelnen Versionen von Windows Vista auf einer
kanadischen Microsoft Webseite veröffentlicht. Sehr
wahrscheinlich werden sich die Preise von Windows Vista
in Kanada und Deutschland unterscheiden, jedoch bietet
die Preisliste schon eine erste Übersicht, was ungefähr
auch hierzulande zu erwarten sein wird.
Vista Home Basic 185 Euro
Vista Home Premium 210 Euro
Vista Business 270 Euro
Vista Ultimate 350 Euro
Vista Home Basic (Upgrade) 90 Euro
Vista Home Premium (Upgrade) 140 Euro
Vista Business (Upgrade) 175 Euro
Vista Ultimate (Upgrade) 210 Euro
(28.08.06,
Chip)
P2P Nutzerin zu 30 Mio Schadenersatz verurteilt
Ein texanisches Gericht hat eine Tauschbörsennutzerin zu
30 Millionen US-Dollar verurteilt, weil sie Musik-Files
auf ihrer Festplatte gelöscht hatte. Die Plattenfirma
Arista Records hatte der Beklagten Tschirhart
Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen, weil sie
angeblich im Jahr 2005 mehr als 200 verschiedene
Musiktitel in Tauschbörsen angeboten hatte. Arista hatte
die Übergabe der Festplatte des Computers von Tschirhart
verlangt, um die Vorwürfe überhaupt erst einmal beweisen
zu können. Nachdem das Gericht die Übergabe angeordnet
hatte, vernichtete Tschirhart alle Daten auf der
Festplatte mit einer speziellen Software.
Das Gericht sah in dem Verhalten der Beklagten eine
absichtliche Störung des Rechtsprozesses. Durch das
Löschen der Festplatte seien die wichtigsten Beweise der
Kläger vernichtet worden. Da die Aktion der Angeklagten
in dem Wissen um die gerichtliche Anordnung zur Übergabe
der Beweismittel erfolgte, ordnete das Gericht die
Löschung als böswillige Handlung ein. (27.08.06,
Golem)
Internet Explorer 7 RC 1 freigegeben
Microsoft hat jetzt den Release Candidate 1 des neuen
Internet Explorers 7 öffentlich zum Download verfügbar
gemacht. Gegenüber der letzten Beta-Version weist die RC
1- Version jedoch keine neuen Funktionen mehr auf. Laut
dem MSN-Blog haben sich die Entwickler mehr auf
Fehlerbereinigungen, Sicherheit und die Kompatibilität
mit anderen Anwendungen konzentriert.
Die RC 1 ist verfügbar für Windows XP SP2, XP 64-bit,
Server 2003 SP1, Server 2003 x64 Edition und Server 2003
ia64 Edition, jedoch nicht für Windows Vista. Der
Browser kann nach erfolgter WGA-Prüfung installiert
werden, wobei gleichzeitig frühere Beta-Versionen
automatisch entfernet werden.
Noch ist nur eine Englischsprachige Version verfügbar,
das Deutsche Äquivalent wird erst Ende September
erscheinen. Erwartet wird auch noch eine RC 2 des IE 7,
die Finale Version kommt voraussichtlich im vierten
Quartal des Jahres. (25.08.05,
Heise)
Rabatte für Windows Vista
Wegen des verspäteten Start des XP Nachfolgers Windows
Vista überlegt Microsoft, das neue Betriebsystem
billiger anzubieten. Da Microsoft mit dem Verkaufsstart
offenbar nicht vor Anfang des Jahres 2007 beginnen kann,
werden die PC-Hersteller das lukrative
Weihnachtsgeschäft ohne Windows Vista durchführen
müssen. Da aber kein Kunde gerne ein veraltertes
Betriebssystem kaufen möchte, drängen nun die Hersteller
auf günstigere Preise für ein Update von XP auf Vista.
Im Gespräch sind Gutscheine, die bei einem Erwerb eines
neuen PCs in diesem Jahr mit ausgeliefert werden sollen.
(24.08.06,
Gamestar)
Konsequenzen nach der AOL-Datenpanne
Aufgrund der Affäre um die
Veröffentlichung von
Suchanfragen der eigenen Kunden musste die
Technologie-Chefin ihren Posten mit sofortiger Wirkung
verlassen. Zwei weiteren Mitarbeitern wurde fristlos
gekündigt. AOL-Chef Jonathan Miller dazu in einer
internen Mitteilung: "Wir unternehmen nun angemessene
Schritte bei den verantwortlichen Mitarbeitern".
Wie vor zwei Wochen bekannt wurde, hatte AOL die
internen Suchanfragen von 650.000 seiner Kunden in ein
öffentlich zugängliches Wiki gestellt. Als Folge davon
existieren bereits spezielle Suchseiten mit den Daten
dieser AOL-Kunden. (22.08.06,
Heise)
Spionage durch Mauern auch bei TFT-Monitoren
Bisher war bekannt, dass Röhrenmonitore durch
Hauswände bespitzelt werden können, eine
Sicherheitsfirma zeigte jetzt, dass es auch bei LCD-
oder TFT-Monitoren möglich ist. Die
Computersicherheitsfirma GBS bewies jetzt, dass es mit
der richtigen Ausrüstung kein Problem ist, auch die
Bilder eines Flachbildschirms durch Hauswände hindurch
auf Entfernungen von bis zu 100 Metern zu bespitzeln.
Dabei nutzt man die Tatsache, dass die Kabel von der
Platine zum Bildschirm wie Sender wirken. Das Signal
muss nur abgefangen werden. GBS bietet jetzt an,
TFT-Monitore nachträglich für ca. 1000 Euro abhörsicher
umzurüsten. Das Unternehmen soll bereits 6000 Aufträge
diesbezüglich sicher haben. (21.08.06,
GMX)
Gesetz gegen Passwort-Klau gefordert
Der Branchenverband Bitkom stellt die Forderung nach
einem Gesetz gegen den Diebstahl von vertraulichen Daten
und Passwörtern im Internet. Die Statistiken beweisen,
dass die Phishing-Attacken immer weiter zugenommen
haben, so der Hauptgeschäftsführer von Bitkom, Bernhard
Rohleder. Da bisher der Polizei in diesen Fällen mangels
Gesetzesgrundlagen die Hände gebunden sind, fordert
Rohleder die Regierung auf, diese Art von Betrug
schnellstmöglich unter Strafe zu stellen.
Im ersten Halbjahr 2006 ist die Zahl der Phishing Opfer
um 50% gestiegen, so eine Bitkom-Erhebung bei den
Landeskriminalämtern. Spitzenreiter ist dabei Berlin, wo
Betrüger im Schnitt 4000 € von den Konten ihrer Opfer
abheben konnten. (20.08.06,
Heise)
Terrabyte Festplatte noch dieses Jahr
Hitachi will bis zum Jahresende die ersten Festplatten
mit einem Terrabyte Speicherplatz auf den Markt bringen.
Derartige Festplatten sollen zunächst auf dem
Server-Markt eingesetzt werden, man kann sich aber auch
HDTV-Festplattenrecorder als Einsatzgebiet vorstellen.
Da hochauflösende Filme grossen Speicherbedarf haben,
sind grosse Festplatten dafür geradezu prädestiniert.
zur Zeit kann der Hersteller Seagate mit der "Barracuda
7200.10" und der "Barracuda ES" die grössten Festplatten
auf dem Markt vorweisen. Beide Platten verfügen über
eine Kapazität von 750 GB. Hitachis grösste Festplatte
hat zur Zeit nur 500 GB. (17.08.06,
Computerbase)
Google wehrt sich gegen "googeln"
Eigentlich müssten die Suchmaschinenbetreiber stolz
sein, ist das Verb "googeln" in der neuen Auflage des
Duden zu finden. Auf Seite 463 kann man im Duden den
Eintrag "googeln ['gu:gln] (mit Google im Internet
suchen); ich goog(e)le" finden. Auch in amerikanischen
Wörterbüchern ist das Verb zu finden aber Gooogle hat
eine eigene Vorstellung von der richtigen Verwendung
seines Firmennamens.
Damit sich die Medien sich künftig genau überlegen, ob
sie diesen Begriff verwenden wollen, erhielten
zahlreiche Zeitungen in den USA ein Einschreiben von
Google. Darin belehren die Google-Anwälte über ihre
Ansicht der korrekte Verwendung des Firmennamens.
So wäre korrekt: " I ran a Google search to check out
that guy from the party. (Ich führte eine Google-Suche
durch, um diesen Typen von der Partei zu überprüfen.)"
Nicht korrekt hingegen: "I googled that hottie. (Ich
habe den heißen Feger gegoogelt.)"
Obwohl derartige Spitzfindigkeiten für Markenjuristen
alltäglich sind, spielt im Fall Google eine brisante
Komponente mit. Da Google mit Google News ein direktes
Portal in die Nachrichtenproduktion zahlloser
Online-Medien bietet, könnten sich diejenigen, die sich
mit Googles Anwälten anlegen, möglicherweise bald im
Abseits der Suchergebnisse wieder finden. (15.08.06,
Tagesschau)
Microsoft-Patches mit Nebenwirkungen
Gleich zwei der am vergangenen Dienstag von Microsoft
veröffentlichten Patches zeigen ungewollte
Nebenwirkungen mit anderer Software. Beide
Sicherheitsupdates werden von Microsoft als kritisch
eingestuft, die Installation dringend empfohlen.
Das Security Update 921883 (MS06-040) stopft eine Lücke
im Serverdienst, wirkt sich aber auf Microsofts
hauseigene Software Navision aus. Dagegen bietet
Microsoft jedoch seit gestern einen Hotfix an.
Das Security Update 917422 (MS06-051) stopft eine
Sicherheitslücke im Kernel, legt aber auch die Software
"Brockhaus multimedial" still. Das Programm lässt sich
nach der Installation des Patches nicht mehr starten.
Das Problem soll nicht nur bei Windows XP, sondern auch
bei Windows 2000 auftreten. Betroffene können nur
versuchen, das Update wieder zu deinstallieren, was aber
wegen weiterer Abhängigkeiten zu anderen Patches erneut
Probleme bringen kann. (13.08.06,
Heise)
Noch mehr Echtheitsprüfungen bei Vista
Microsoft wird bei Windows Vista noch öfter als bei XP
überprüfen, ob der Anwender im Besitz einer legalen
Version des Betriebssystems ist. Ablaufen werden die
Echtheitsprüfungen dabei im Hintergrund, so dass der
Nutzer mit einem legalen Lizenzschlüssel davon so gut
wie nichts mitbekommt.
Ein Grund dafür ist, das Microsoft bei allen Versionen
von Windows Vista die gleichen Installationsdaten mit
ausliefert. So wird für die Nutzung von
Teilapplikationen, die Bestandteil der teueren
Vista-Versionen sind, wie Windows Photo Gallery, Windows
Media Center oder Windows DVD Maker, zunächst eine
Überprüfung der Lizenzschlüssel stattfinden, damit
festgestellt werden kann, ob die Applikation für die
erworbene Vista-Version auch freigeschaltet werden kann.
(11.08.06,
PCWelt)
Bundesamt warnt vor Sicherheitslücken
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
rät dringend, die am Dienstag von Microsoft
veröffentlichten Sicherheits-Patches zu installieren. Es
ist bereits Schadcode im Umlauf, der diese
Sicherheitslücken ausnutzt, so Matthias Gärtner vom BSI.
So können Angreifer schon bei einer aktiven
Internetverbindung oder nach dem Öffnen einer
Office-Datei unbemerkt die komplette Kontrolle über den
Computer übernehmen können. Einige am Dienstag gestopfte
Sicherheitslücken werden schon seit Juli fleissig
ausgenutzt.
Microsoft hatte am Dienstag Patches für 23
Sicherheitslücken in Windows und Office veröffentlicht.
Die Zahl der Schadcodes im Netz nehmen erfahrungsgemäss
nach dem Bekanntwerden solcher Lücken sofort rapide zu.
(10.08.06,
ZDNet)
AOL veröffentlichte Suchanfragen von Mitgliedern
Die Forschungsabteilung von AOL hat für grosse Empörung
unter den US-Datenschützern gesorgt, indem sie
Suchanfragen von über 500.000 AOL-Mitgliedern
veröffentlichte. Für jedermann zugänglich wurden im Wiki
"zu Forschungszwecke" die Suchanfragen der Monate März
bis Mai 2006 veröffentlicht. In der 440 MByte grossen
Datei, die frei zum Download bereitsteht, sind zwar die
AOL-Screennamen durch Ziffernkombinationen ausgetauscht
worden, dennoch befinden sich in den Anfragen massenhaft
Informationen, die Rückschlüsse auf die suchende Person
zulassen, beispielsweise Namen und Adressen von Freunden
oder Kollegen.
Dazu hat AOL es noch versäumt, Anfragen nach
beispielsweise pornografischen Inhalten der gleichen
Personen aus den Logs zu entfernen.
Privacy-Verfechter kritisieren, dass Untenehmen, die
personalisierbare Informationen zu Web-Nutzern suchen,
so Informationen auf einem silbernen Tablett serviert
bekommen und rufen zum Boykott der AOL-Suchmaschine auf.
AOL hat den Vorfall bisher nicht kommentiert, nahm aber
am Sonntag die Daten wieder aus dem Netz. Im
Google-Cache sind sie jedoch noch immer zu finden.
(08.08.06,
Heise)
Update:
Mittlerweile gab es auch Stellungnahmen seitens
AOL. Medienberichten zufoge beurteilte AOL-Sprecher
Andrew Weinstein den Vorfall als Malheur, über das man
im Unternehmen verärgert sei. Jeff Buckley, ein weiterer
AOL-Sprecher, sagte gegenüber der New York Times: "Das
war keine Verletzung der Datenschutzbestimmungen, es war
ein gravierender Verstoß gegen die
Unternehmensrichtlinie, keine dummen Sachen zu machen."
Mittlerweile seien interne Untersuchungen angelaufen,
personelle Konsequenzen habe AOL noch nicht gezogen,
hiess es.
Handel mit gebrauchter Software illegal
Der Weiterverkauf von gebrauchten Software Lizenzen ist
nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts
München zufolge illegal. Aufgrund der Verletzung von
Urheberrechten wurde am Donnerstag der Münchener Firma
usedSoft der Handel und Weiterverkauf von gebrauchten
Software-Lizenzen durch das OLG München verboten.
Damit betätigte das OLG ein Urteil des Landesgerichts
München vom Januar. Der amerikanische Software Anbieter
Oracle klagte, weil sich die Firma darauf spezialisiert
hatte, Software-Nutzungsrechte von ursprünglichen
Lizenznehmern zu erwerben und an Dritte weiter zu
verkaufen. (07.08.06,
Yahoo)
Google warnt vor gefährlichen Seiten
Die Suchmaschine Google warnt seine Nutzer künftig, wenn
in den Suchergebnissen Webseiten auftauchen, die mit
Spy- oder Adware verseucht sind. Google erfasst derartig
betrügerische Webseiten anhand der Daten von
StopBadware.org.
Da man derartige Seiten nicht einfach automatisch aus
den Suchergebnissen tilgen möchte, gibt Google demnächst
die Warnmeldung aus, um den Nutzer noch einmal zum
Nachdenken zu veranlassen, bevor er eine derartige Seite
besucht. Man kann jedoch nicht davon ausgehend, dass
alle betrügerischen Seiten erfasst werden. Erste Tests
lassen vermuten, dass die Gefahren bei weitem noch nicht
flächendeckend entdeckt sind. (05.08.06,
Heise)
Polin demonstriert Verwundbarkeit von Vista
Zum alljährlichen Hackermeeting "Black Hat" in Las Vegas
liess Microsoft das neue Betriebssystem Windows Vista
auf die Probe stellen.
Rund 300 Hacker und IT-Sicherheitsexperten durften
Sicherheitslücken in Vista aufspüren. Die polnische
Hackerin Joanna Rutkowska knackte das Betriebssystem und
demonstrierte vor den Teilnehmern, wie sie trotz der
Schutzfunktionen unter Windows Vista Tarnprogramme
mittels Rootkits installieren konnte.
Microsoft hat sich als Folge darauf zur Aufgabe
gestellt, Rootkits unter Vista zukünftig besser
aussperren zu können. (05.08.06,
20Min)
AOL will 5000 Stellen streichen
Dem Wall Street Journal zufolge will AOL in den nächsten
6 Wochen weltweit rund ein Viertel seiner Arbeitsplätze
einsparen. Die Arbeitnehmer wurden bereits am Donnerstag
über künftige personelle Veränderungen unterrichtet.
Der weltgrösste Medienkonzern Time Warner hatte am
Vortag eine umfassende Neuausrichtung der Online-Sparte
angekündigt, nachdem es im 2. Quartal 2006 wiederholt
einen deutlichen Kundenschwund gegeben hatte. In Europa,
wo AOL 3000 seiner Mitarbeiter beschäftigt, soll das
Internet-Zugangsgeschäft verkauft werden.
Um mehr Kunden zu gewinnen, will AOL Nutzern von
Breitbandzugängen zukünftig weitere
Internet-Dienstleistungen kostenlos zugänglich machen.
Dadurch hofft AOL Online-Werbeeinnahmen steigern zu
können.
Zum Quartalsende hatte AOL in den USA nur noch 17,7
Millionen Kunden, 3,1 weniger als vor einem Jahr, in
Europa sank die Zahl der Kunden um 571.000 auf 5,6
Millionen Nutzer. (04.08.06,
ZDNet)
Update für Firefox behebt Bug
Die neue Version des Firefox 1.5.0.6 behebt Probleme
beim Abspielen von Windows-Media-Formaten und steht
jetzt offiziell zum Download bereit.
Bei der erst letzte Woche erschienenen Version 1.5.0.5
hat man offensichtlich Probleme, die beim Abspielen von
Windows-Media-Formaten über das Protokoll Microsoft
Media Services (MMS) entstehen, übersehen. Laut den Release Notes
ist dies nämlich die einzige Veränderung an der neuen
Version des Open-Source-Webbrowsers. Nutzer mit
aktivierter Update-Funktion werden automatisch
benachrichtigt. (03.08.06,
Heise)
eBay: Käufer gefälschter Waren schweigen zu oft
Eine Studie der Universität Mainz belegt, dass Käufer
gefälschter Waren im Internet ihren Fehlgriff häufig
nicht erkennen oder ihn zumindest verschweigen.
Für die Studie haben Wissenschaftler einen Monat lang
rund 250 Auktionen von eBay beobachtet, in denen mit
einem bestimmten Duftwasser gehandelt wurden. Etwa 85%
davon wurden von den Wissenschaftlern als Fälschungen
entlarvt. Dennoch äusserten sich die Käufer dieser
Produkte in 99% der Fälle in den Bewertungen über die
Verkäufer positiv.
Nur in Einzelfällen gab es Kritik an den Fälschungen,
obwohl die Artikel anhand abweichender Beschriftungen
oder den Flaschenformen relativ leicht als gefälscht zu
erkennen waren.
Vielfach wählten die Verkäufer der gefälschten Produkte
Angebotsprofile, die eine Rückverfolgung von Artikeln
und den Erhalt von Informationen unmöglich machten.
Meistens nutzten die Verkäufer auch das Bewertungsprofil
"privat", wodurch für andere Nutzer die Kommentare von
Käufern nicht einsehbar waren. (01.08.06,
ZDNet)
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