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    Blamage bei Vista Präsentation

So hatte sich Microsoft das Ergebnis der Demonstration der neuen Spracherkennungs-Software von Windows Vista bestimmt nicht vorgestellt. Im Firmensitz von Microsoft, Redmond, wollte man unter anderem Vistas neue Spracherkennungs-Software vor den laufenden Kameras der Wall Street-Journalisten eindrucksvoll demonstrieren. Nach peinlichen Pannen der Software brach Microsoft jedoch schon nach kurzer Zeit die Demonstration unter schallendem Gelächter entnervt ab.
Die Pannen bei der Demonstration vor den Finanz-Jounalisten waren mehr als peinlich. Es fing schon damit an als ein Microsoft Mitarbeiter das Mikro in die Hand nahm und die ersten beiden Wörter sprach. Statt "Dear Mom" gab die Spracherkennung "Dear Aunt" (Tante) aus.
Auf den Versuch den Fehler mit dem Befehl: "Fix Aunt" zu beheben, reagierte die Spracherkennung mit einer absolut unlogischen Ergänzung des Textes um "Let's set". Von da an ging alles erst richtig schief. Dreimal wiederholte der Sprecher den Befehl "Delete All" aber es geschah rein gar nichts. Dafür wurde das Gelächter der Journalisten umso lauter. Mit dem Befehl "select all" sollte dann noch mal alles korrigiert werden, doch anstatt alles bisher geschriebene zu markieren, ergänzte Vista den völlig sinnfreien Satz um "so double the killer delete select all". Die Journalisten kannten kein Halten mehr und amüsierten sich lautstark.
Obwohl Microsoft darum bat, die Videoaufzeichnung nicht auszustrahlen, tat der US-Wirtschaftssender CNBC, ausgerechnet ein Schwestersender des von Microsoft-geführten Nachrichtensenders MSNBC, genau das und bewies so, dass im Saal völlige Stille herrschte als die Vorführung begann.
Das Fiasko erinnert an die einstige Vorführung von Windows 98, wo das damals brandneue Betriebssystem bei der Live-Demonstration vor hunderten Journalisten und laufenden Fernsehkameras abstürzte und Microsoft-Gründer Bill Gates neben dem Rechner auf der Bühne stand. (31.07.06, rp-online)

 

 

    Internet Explorer 7 kommt als "kritisches Update"

Der neue Version Internet Explorer wird beim Windows Update als "kritisches Update"  zwangsweise auf die Rechner installiert. Wer da nicht aufpasst, hat möglicherweise nach dem nächsten Update plötzlich einen neuen Browser. Allerdings verlangt die Installation zuerst die umstrittene Echtheitszertifizierung durch WGA.
Microsoft versucht mit der Tarnung als "kritisches Update" mit allen Mitteln zu erreichen, dass der Windows-Nutzer auf den IE7 umsteigt und gleichzeitig die Position der umstrittene WGA-Prüfung weiter durchzusetzen, indem die Installation nur nach einer vorher durchgeführten Prüfung startet.
Wenigstens bleiben nach dem Upgrade die persönlichen Einstellungen und Favoriten des Internet Explorer 6 noch bestehen. (29.07.06, GMX)

 

 

    Yahoo Messenger 8 fertig gestellt

Der neue Yahoo Messenger hat die Beta-Phase beendet und steht ab sofort in der Version 8 zum Download bereit. Gegenüber der älteren Versionen bietet der neue Messenger ein offengelegtes API für Plug-ins, mit denen die Funmotions nachträglich aufgepeppt werden können.

Zur Zeit sind beispielsweise ein Online-Übersetzer verfügbar, ein Überwachungs-Tool für eBay Aktionen oder zusätzliche Spiele. Die V8-Funktion ermöglicht kostenloses telefonieren über den Messenger, benötigt wird lediglich ein Headset oder ein Mikrofon. (28.07.06, Heise)

 

 

    Mit Kazaa nur noch legale Downloads

Nachdem Kazaa letztes Jahr den Rechtstreit gegen die RIAA und IFPI verloren hat, wird die P2P-Plattform jetzt mit einer Filtersoftware ausgestattet. Der Filtermechanismus wird jegliche Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Material verhindern, wenn es nicht extra für die Tauschbörse lizensiert wurde. Zusätzlich zahlt Kazaa 100 Millionen Dollar als Entschädigung an die Musikindustrie.
Mit der Argumentation von Sharman Network, nur die technische Plattform darzustellen und für die Urheberrechtsverstösse der Nutzer nicht verantwortlich zu sein, konnte man sich bei dem Prozess 2005 nicht durchsetzen.
Diese Einigung gilt für alle Aktivitäten von Kazaa weltweit und beendet die juristischen Auseinandersetzungen zwischen Sherman Networks und der Musikindustrie. (27.07.06, Heise)

 

 

    Filmindustrie beschuldigt Millionär - mit Folgen

Die MPAA wirft Shawn Hogan, Chef eines Software Unternehmens vor, den Film "Meet the Feebles" illegal aus dem Internet heruntergeladen zu haben. Hogan berichtete in seinem Blog, dass die Musikindustrie ihm nahe gelegt hätte, 2500 Dollar Strafe zu zahlen, um damit eine teure Klage zu umgehen. Hogan sah sich jedoch zu Unrecht beschuldigt, nicht zuletzt auch deshalb, weil er die Original-DVD des Films bereits in seiner Sammlung hatte. Er weigerte sich daher die Strafe zu zahlen und lässt es auch nach mehrmaligen Hinweisen durch die MPAA-Anwaltskanzlei auf eine Klage ankommen.
"Wenn sie wirklich denken, dass sie etwas gegen mich in der Hand haben, warum lassen sie mich dann für 2.500 Dollar davonkommen? Man kann viel mehr Geld mit einem Gerichtsurteil erzielen", war Hogans Meinung dazu. "Jemand muss sich gegen diese Clowns wehren... Ihre Angstmacherei lässt sie in meinen Augen sehr albern erscheinen."
Hogan gab weiter an, lieber 100.000 Dollar für ein Gerichtsverfahren ausgeben zu wollen, als der MPAA die 2500 Dollar Strafe zu zahlen, für ihn als Millionär kein grosses Opfer.
Damit scheint Hogan ein Hoffnungsträger für die Schwarzkopiererszene geworden zu sein. Das magazin "Wired" titelte ihn in einem Artikel bereits als Held ("Shawn Hogan, Hero") Hogan selbst jedoch sieht sich dabei eher als Held wider Willen.
Laut dem "Wired" wird der Streit zwischen Hogan und der Musikindustrie nächsten Sommer vor Gericht ausgefochten werden. (26.07.06, Golem)

 

 

    552 Router für einen DSL-Anschluss

Die Deutsche Telekom meinte es wirklich gut mit einer Kundin, die einen DSL-Anschluss zusammen mit der üblichen Hardware bestellte. So stand dann am Mittwoch ein LKW vor der Haustür von Telekom-Kundin Katharina Nickels und wollte 5 Paletten mit insgesamt 496 Routern liefern. Schon am Tag zuvor waren die ersten Pakete per Post eingetroffen, zunächst nur ein Router mit Splitter, dann ein Paket mit 5 weiteren Routern und letztlich am Mittwoch morgen noch mal fünf Pakete mit wieder 50 Routern.
Und das alles, obwohl ein Telekom-Mitarbeiter Frau Nickels anfangs mitgeteilt hatte, dass zur Zeit kaum DSL-Router zur Verfügung stehen -
Eine Pressesprecherin der T-Com versuchte den Fall gegenüber des Kölner Stadt-Anzeigers dann aufzuklären. Die Panne sei auf einen Bearbeitungsfehler zurückzuführen, man habe versehentlich den Gerätenamen "Speedport 501" in das Eingabefeld für die Anzahl eingegeben.
Das würde wenigstens 501 der 552 gelieferten Routern erklären. Warum zusätzlich noch weitere 51 Router geliefert wurden, konnte die T-Com Sprecherin allerdings auch nicht erklären. (25.07.06, Onlinekosten)

 

 

    AMD übernimmt ATI

AMD wird den weltweit zweitgrössten Hersteller für Grafik-Chips und Chipsatz-Spezialisten ATI für 5,4 Milliarden Dollar übernehmen. Die haben am heutigen Montag beide Unternehmen in NewYork bekannt gegeben.
Damit hat sich AMD einen weiteren Pluspunkt im Konkurrenzkampf mit dem Branchenführer Intel gesichert. AMD erhält mit der Übernahme den Direktzugang zu der Grafikchip-Technologie von ATI, die eine steigende Bedeutung für leistungsstarke PCs oder Spielekonsolen hat, denn ATI dominiert mit Nvidia den Markt derartiger Chips.
AMD wird nach dem Kauf zu einem Unternehmen mit 15.000 Beschäftigten und rund 7,3 Milliarden Dollar Umsatz. (24.07.06, ZDNet)

 

 

    Microsoft preist die WGA Prüfung als Erfolg

Ein für Lizenzen zuständiger Microsoft Mitarbeiter lobt die massiv in die Kritik geratene WGA-Prüfung in seinem Blog in den höchsten Tönen. So waren rund ein fünftel aller 300 Millionen überprüften Lizenzschlüssel als ungültig erkannt worden. Grösstenteils soll es sich dabei um gestohlene Schlüsselnummern gehandelt haben. Damit hätte sich das Windows Genuine Advantage (WGA) als Schutz gegen Raubkopien bewährt. Fehlalarme hätte die Prüfung nur selten ausgegeben, diese wären auf falsche Eingaben oder auf den Benutzer selbst zurückzuführen, der ohne sein Wissen eine Windows Kopie illegal betreibe.
Mittlerweile sind weitere Windows XP-Nutzer gegen Microsofts Echtheitsprüfung vor Gericht gegangen. Die Begründungen ähneln durchweg der der ersten Klage:
Das Prüfprogramm wird als Sicherheits-Update gekennzeichnet, obwohl es keines sei.
Die bis vor kurzem ausgelieferte Beta-Version der WGA-Notification habe zudem unangekündigt Kontakt mit Microsoft-Servern aufgenommen. Damit verstoße Microsoft gegen Verbraucherrechte und Anti-Spyware-Statuten.
Darüber hinaus arbeite die Echtheitsprüfung nicht exakt, denn auch regulär lizenzierte Windows-XP-Nutzer seien mit einer Popup-Warnung konfrontiert worden. (22.07.06, Heise)

 

 

    Zwanzig Schwachstellen in zwanzig Tagen

Für den Juli setzte sich der Metasploit-Entwickler H.D. Moore das Ziel in zwanzig Tagen jeden Tag eine neue Sicherheitslücke in diversen Browsern zu finden. Dieses Ziel scheint ihm gelungen zu sein, er hat bis dato siebzehn Sicherheitslücken im Internet Explorer, und jeweils eine in Firefox, Safari und Konqueror gefunden.
Alle bis auf eine, der siebzehn gefundenen Schwachstellen des Internet Explorers, lassen sich jedoch nur für Denial-of-Service-Attacken ausnutzen. Die Letzte hingegen lässt es offenbar zu, Schadcode auf einem Rechner auszuführen, obwohl der konkrete Beweis dafür noch aussteht. (20.07.06, Heise)

 

 

    Microsoft verklagt Firmen wegen Raubkopien

Der Softwarehersteller Microsoft hat in den USA jetzt 26 Unternehmen mit dem Vorwurf der Verbreitung von Raubkopien verklagt. Den ausschliesslich in den USA beheimateten Firmen wirft Microsoft vor, illegal angefertigte Kopien des Betriebssystems Windows und Kopien des Büroprogrammpakets Office an Kunden verkauft zu haben.
Einige der beklagten Unternehmen zeigten sich überrascht und betonten, nur legale Kopien verkauft zu haben.
Microsoft hat in jüngster Zeit immer wieder verstärkt Anstrengungen unternommen, die Verbreitung von Raubkopien zu unterbinden und damit den Absatz eigener Produkte wieder zu verstärken. (18.07.06, Heute)

 

 

    Mit Google auf Virenjagd

Neben den gängigen HTML-Webseiten und PDF-Dateien kann Google mittlerweile auch ausführbare EXE-Dateien indexieren. Dabei analysiert die Suchmaschine den PE-Header einer ausführbaren Datei und ist so in der Lage, deren Details anzuzeigen. Wie schon bei PDF-Dateien bietet Google dabei einen Link auf eine HTML-Datei für die Analyseergebnisse.
Mit den so gebotenen Möglichkeiten haben Forscher des Sicherheitsunternehmens Websense tausende von Schädlingen im Internet ausgemacht. Mit einer Anwendung, die Googles Schnittstelle für binäre Suchanfragen nutzt, konnten zahlreiche Trojaner wie Varianten de Bagle- und Mytob-Wurms gefunden werden, die sich in Newsgroups, auf Forenseiten, persönlichen Homepages, auf Servern von Bildungseinrichtungen oder auf kompromittierten und Untergrund-Seiten tummelten.
Websense scheint damit seine Vermutung bestätigt zu wissen, dass Webseiten immer häufiger zur Speicherung und Verbreitung derartiger Schadsoftware genutzt werden. Da Virenschreiber oft ihre Produkte auch zum Kauf anbieten, könnten diese zukünftig Zeichenketten als Werbung in ihre Programme einbringen, die so von Interessierten mit Suchmaschinen gefunden werden. (17.07.06, Heise)

 

 

    Filesharer in Holland bleiben anonym

Ein Gericht in den Niederlanden durchkreuzte die Pläne der niederländischen Unterhaltungsindustrie von den Providern Identitäten von P2P-Nutzern zu erhalten. Wie "The Register " meldet, hat die Organisation zum Schutz der Rechte der niederländischen Unterhaltungsindustrie BREIN (Bescherming Rechten Entertainment Industrie Nederland) vor einem niederländischen Berufungsgericht geklagt und verloren.
Als Begründung befand das Gericht, dass die Art und Weise Datensammlung in Form von IP-Adressen und Dateinamen durch das US-Unternehmen MediaSentry, nicht mit dem europäischen Datenschutzrecht vereinbar sei. Ausserdem soll die Software MediaSentry nicht in der Lage sein, Rechtsverstösse eindeutig zu ermitteln. Dazu durchsuche sie die Festplatte von Verdächtigen auf ferigegebene Inhalte, was nicht mit dem Schutz von privaten Daten vereinbar sei. BREIN hat bereits Berufung angekündigt. (15.07.06, Heise)

 

 

    Musikindustrie setzt Provider unter Druck

Im Kampf gegen Filesharer wendet sich die Musikindustrie jetzt direkt an die Provider, um Nutzer Accounts wegen "illegalem Filesharings" zu sperren. In Grossbritanien forderte die British Phonographic Industry Die Provider Cable & Wireless und Tiscaly auf, insgesamt 59 Nutzer Accounts zu sperren. Bestand die Strategie der Musikindustrie bis dato darin, gegen einzelne Tauschbörsen-Nutzer vorzugehen, schlägt man anscheinend jetzt neue Wege ein. Die Massnahmen gegen einzelne Unternehmen vorzugehen wurde vom der BBC wie folgt zitiert: Die Unternehmen sollten "ihr Haus in Ordnung bringen und bei diesen Leuten den Stecker ziehen".
Cable & Wireless hat bisher noch nähere Auskünfte zu den beanstandeten Accounts verweigert, wies aber darauf hin, dass hauseigene Sicherheitsmassnahmen bereits dafür sorgten, dass Accounts von Tauschbörsen-Nutzern ggf. geschlossen werden.
Bei Tiscali hatte man hingegen genug Mut klarzustellen, dass man keine Nutzer-Accounts nur aufgrund unbewiesener externer Anfragen sperre. Dazu bedarf es zuerst einmal einer genaueren Untersuchung zur Beweisführung. (12.07.06, Spiegel)

 

 

    Support-Ende für Windows 98 & ME

Mit dem heutigen 11. Juli beendet Microsoft endgültig jeglichen Support für die älteren Windows-Versionen 98SE und ME. Bereits im Jahre 2003 wurden nur noch Patches bereitgestellt, die sicherheitskritische Lücken schliessen sollten. Jetzt wird es auch keine als sicherheitskritisch eingestuften Patches mehr geben. Microsoft verzichtete bereits auf das Sicherheitspatch MS06-015 für die beiden Windows-Versionen, obwohl zum damaligen Zeitpunkt der Support offiziell noch gar nicht abgelaufen war.
Einzig die Knowledge-Base will Microsoft noch bis zum Juli 2007 auch für Windows 98 und ME weiterpflegen. Den Nutzern kann nur empfohlen werden auf ein neueres Betriebsystem, wie Windows XP umzusteigen, wenn es die Hardware zulässt. (11.07.06, Heise)

 

 

    Sicherheitslücke in Microsoft Office

Ein Sicherheitsleck in Microsofts Office kann es einem Angreifer ermöglichen, über eine manipulierte Word-Datei Schadcode auf ein System einzuschleusen. Ein Dokument, welches die Sicherheitslücke demonstriert, indem ein Absturz der Anwendung herbeigeführt wird, hat der Entdecker der Lücke Naveed Afzal auch schon bereitgestellt. Indem das Dokument einen Pufferüberlauf in der Funktion "LsCreateLine" in der DLL mso.dll herbeiführt, wird es möglich einen Code aus dem Dokument im Kontext des angemeldeten Nutzers auszuführen. Betroffen von dem Sicherheitsleck sind Office 2000, XP und 2003. (10.07.06, Heise)

 

 

    Proteste gegen GEZ-Gebühren für Computer

Der Bund der Steuerzahler fordert von der geplanten Erhebung von Internet-GEZ-Gebühren für Selbstständige abzusehen. Absurd sei es, dass der Staat den Selbstständigen vorschreibt, ihre Steuererklärungen über das Internet abzuwickeln und die dafür notwendigen Geräte mit Rundfunkgebühren belaste, so der Bund der Steuerzahler Thüringen. Weiter sei es praxisfremd davon auszugehen, dass Firmencomputer grundsätzlich für den Empfang von Fernsehen und Hörfunk zweckentfremdet würden.
Ab Januar 2007 sollen Computer mit GEZ-Gebühren belegt werden, wenn nicht gleichzeitig auch Radio und Fernsehgeräte angemeldet sind. Ein Unternehmer müsste dann drei Mal GEZ-Gebühren bezahlen, einmal für das private Fernsehgerät, für das Radio im Firmenwagen und für den PC in der Firma. Damit wären gut 470 Euro im Jahr an GEZ-Gebühren fällig. (07.07.06, Focus.msn)

 

 

    Tastatur speziell für Windows Vista

Microsoft bewirbt bereits eine neue Tastatur, deren Funktionen speziell für das Betriebssystem Windows Vista ausgelegt sein sollen. Auf den Namen "Ultimate Keyboard" hört die neue Tastatur, die mit einer drahtlosen Anbindung über Funk eine Reichweite von 10 Metern erreichen soll. Unter anderem bietet sie eine Beleuchtung, die sich den Lichtverhältnissen seiner Umgebung anpasst. Sobald sich der Nutzer nähert, wird die Beleuchtung aktiviert.
Auch spezielle Tasten sollen laut Microsoft besonders die Mediennutzung und den Einsatz von Windows Vista erleichtern. Dies wird mit speziellen Steuerungstasten für Vista-Funktionen oder auch Audio und Videoplayern erreicht. Dazu gibt es Bedienfelder, die als Mausersatz dienen, obwohl eine Maus mitgeliefert wird. Der noch übliche Ziffernblock wurde bei der Tastatur hingegen eingespart. Der Liefertermin wird wahrscheinlich zeitgleich mit dem Erscheinungstermin von Vista erfolgen, der ja auf Anfang 2007 verschoben wurde. (05.07.06, Heise)

 

 

    Neue Sicherheitslücken im IE und Firefox

In Microsofts Internet Explorer wurden zwei neue Sicherheitslücken entdeckt, eine davon ist auch im Mozilla Firefox-Browser zu finden. So könnten Angreifer sich die in beiden Browsern befindliche Lücke beim Cross-Site-Scripting zu Nutze machen, um so über ein bereits geöffnetes Browserfenster Zugriff auf die Inhalte eines zweiten Fensters zu erhalten, um so Eingaben auslesen zu können.
Die zweite Sicherheitslücke betrifft nur den Internet Explorer und hängt mit der Verarbeitung von HTA-Applikationen zusammen. So kann ein Nutzer dazu gebracht werden, eine manipulierte Datei anzuklicken, mit der schädlicher Code ausgeführt oder sogar Rootkits installiert werden könnten. Microsoft untersucht die Berichte bereits. (01.07.06, ZDNet)

 

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