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Riesen-Sicherheitsloch im Internet Explorer
Eine zunächst als relativ harmlos eingestufte Schwachstelle im
Internet Explorer entpuppt sich jetzt als ein grosses
Sicherheitsrisiko. Eine vor einigen Tagen entdeckte Schwachstelle,
über die möglicherweise von Webseiten eingeschleuster Code durch
verschachtelte OBJECT-Elemente in einem HTML-Dokument ausgeführt
werden kann, führte zunächst nur zum Absturz des Browsers. Jetzt hat
man einen Exploit entdeckt, der diese Schwachstelle ausnutzt und
damit einem Angreifer ermöglicht, das ganze System zu übernehmen.
Dazu genügt allein der Aufruf einer präparierten Webseite.
Microsoft wurde von der Sicherheitslücke bereits unterrichtet,
bisher gibt es aber noch kein Patch und auch kein Workaround, wie
das Risiko verhindert werden kann. Auch das Abschalten von
ActiveScripting bringt hier keine Vorteile.
Der Wechsel auf den aktuellen Firefox-Browser 1.5.0.2 kann zur Zeit
auch nicht empfohlen werden, da dieser auch noch eine
Sicherheitslücken hat, die sich ebenfalls zum Einschleusen von Code
eignet.
Dem nicht genug ist noch ein weiterer Fehler im Internet Explorer
bekannt geworden. Durch eine so genannte Race Condition beim
Anzeigen der Dialoge zur Installation oder Ausführung von
ActiveX-Controls kann ein Opfer aus Versehen ein unerwünschtes
Control starten. In der Folge hätte der Angreifer darüber Zugriff
auf den PC. (29.04.06,
Heise)
Neuer Erpresser-Virus im Umlauf
Kriminelle haben einen neuen Trojaner entwickelt, der den Computer
blockiert und nur gegen eine Lösegeldzahlung wieder freigibt. Wurde
ein PC mit dem "Ransom-A" getauften Trojaner einmal infiziert, zeigt
er nur noch die Meldung, dass 10,99 US-Dollar per anonymer
Barüberweisung zu entrichten seien, ansonsten werde alle 30 Minuten
eine Datei gelöscht.
Bisher herrscht noch Unklarheit, wie sich der Trojaner im Netz
verbreitet. Möglicherweise nutzt er eine Sicherheitslücke aus und
wird über eine speziell dafür präparierte Webseite installiert.
(28.04.06,
T-Online)
Windows XP meckert Raubkopierer an
Microsoft will bald andere Saiten aufziehen, um Nutzer illegaler
Windows-Kopien den Triumph zu nehmen. Eine verschärfte Version der
Echtheitsprüfung WGA wird bereits in den USA, England, Australien
und einigen anderen Ländern eingesetzt. Wenn nach dem Update,
welches sich über die manuelle und automatische Update-Funktion
zwangsinstalliert, die Echtheitsprüfung nicht mehr besteht, wird in
regelmässigen Abständen über Sprechblasen im Tray der Anwender dazu
aufgefordert, sich umgehend ein von Microsoft legitimiertes Produkt
zu installieren.
Bisher ist jedoch noch nicht entschieden, ob und wann diese neue
Echtheitsprüfung auch in Deutschland eingesetzt wird. (27.04.06,
Heise)
Phishing per Telefon
Um sich vor Phishing-Attacken zu schützen, reicht es zukünftig nicht
mehr aus, nur Webseiten kritisch zu betrachten. Jetzt versenden
Phisher auch noch gefälschte E-Mails, in denen Bankkunden gebeten
werden, die Hotline ihrer Bank unter der angegebenen Telefonnummer
anzurufen. Dort erwartet den Anrufer allerdings nicht die Hotline
seiner Hausbank, sondern eine per VoIP angeschlossene Telefonanlage
der Phisher, die sich als automatisches Sprachsteuerungssystem der
Bank ausgibt. Natürlich wird der Anrufer gebeten zur weiteren
Bearbeitung Angaben zur Person, Kontonummer und PIN zu machen.
Der Anbieter von sicheren E-Mail-Diensten Cloudmark berichtete von
einem Fall, wo sich das System der Phisher dem der echten Bank
täuschend ähnlich angehört haben soll. Man geht davon aus, dass für
den Angriff ein geknackter oder infizierter Server missbraucht
wurde. Insgesamt seien bei dem aktuellen Vorfall drei
unterschiedliche Nummern verwendet worden. (26.04.06,
Heise)
Raubkopierer in den USA bald Terroristen
Ein US Gesetzentwurf sieht vor, die Strafen und Befugnisse der
Ermittlungsbehörden gegen Raubkopierer drastisch zu erhöhen. Der
US-Justizminister Alberto Gonzales mutmaßt, dass Gewinne aus
Copyright-Verletzungen würden zur "Finanzierung terroristischer
Aktivitäten" verwendet werden. Zumindest in diesem Kontext würde die
drastische Erhöhung von Strafen und Ermittlungsbefugnisse für
Raubkopierer in dem Gesetzesentwurf passen, der von dem
republikanischen Abgeordneten Lamar Smith mit Rückendeckung der
Bush-Regierung eingebracht wurde.
Danach soll die Höchststrafe für Verletzungen des Urheberrechts
selbst in nicht gewerblichen Fällen auf zehn Jahre Freiheitsentzug
erhöht werden. Davon wäre dann auch jemand betroffen, der einen
CD-Kopierschutz umgeht, um einem anderen Familienmitglied eine CD zu
kopieren.
Bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen sollen die
Ermittlungsbehörden in den USA künftig auch Telefone abhören dürfen,
dies ist eine Ermächtigung, die bisher der Verfolgung schwerer
Straftaten vorbehalten war. Die Rechteinhaber selbst sollen künftig
Spuren sichern dürfen, etwa die IP-Adressen der Nutzer von
Tauschbörsen protokollieren. Beschlagnahmte Computer sollen künftig
vernichtet werden.
Kritiker halten bereits die schon bestehenden Gesetze für einen
Beleg dafür, dass die Balance der Interessen von Verbrauchern und
Rechteinhabern längst aus dem Gleichgewicht geraten ist. Der Kunde
erwirbt mit einer CD kein Eigentum, sondern nur noch eingeschränktes
Nutzungsrecht. Im Angesicht der neuen Entwürfe stellt sich die
Frage, ob die Welt keine anderen Probleme mehr hat. (25.04.06,
Netzeitung)
Microsoft-Patches machen Probleme
Bereits drei der insgesamt fünf Patches vom Patch-Day der
vergangenen Woche bereiten den Anwendern Schwierigkeiten. Zur Zeit
überprüfen die Redmonder Berichte über das Update für Outlook
Express. Anwender berichten von Schwierigkeiten mit dem Zugriff auf
das Adressbuch, dem Öffnen und Versenden von E-Mails aus dem Ordner
Entwürfe und beim Einsatz von Vorlagen nach Installation des Updates
von vergangener Woche.
Weitere Probleme bereitet eine Aktualisierung für den Internet
Explorer, welche die Kompatibilität mit einigen Web-Applikationen
zerstört. Ein anderes Windows-Update sorgt für Konflikte mit einer
Photo-Sharing-Software von Hewlett-Packard und der Kerio-Firewall.
Dies zeigt wieder einmal deutlich, dass auch die immer einfachere
Installation von Patches durch Mechanismen wie Windows Update und
ähnliche Lösungen keine Alternative zu gut getesteter und sauber
entwickelter Software darstellt.
Immer häufiger ähnelt ein Patch Day mehr und mehr einem Russischen
Roulette, geht etwas schief, könnte schlimmstenfalls ein
funktionierendes System sogar unbrauchbar werden. (23.04.06,
ZDNet)
Wurm beendet Sicherheitsprogramme
Eine neue Mytop-Variante beendet nach der Infektion eines Systems
laufende Sicherheitssoftware und andere Prozesse. Das ist an sich
nicht ungewöhnlich und schon von anderen Schädlingen bekannt,
Mytop.HJ tut dies aber anhand einer Liste mit mehr als 500 Einträgen
verschiedener Programmnamen.
Dazu verändert Mytop.HJ auch noch die HOSTS-Datei, um zu verhindern,
dass der Anwender beziehungsweise seine Software Kontakt mit
bestimmten Webseiten aufbauen kann, etwa kaspersky.com, symantec.com,
sophos.com, mcafee.com, virustotal.com und anderen. Dazu installiert
Mytop.HJ ein Hintertürchen auf das befallene System über das sich
der Rechner fernsteuern lässt.
Der Mass-Mailing-Wurm verfügt über eine eigene SMTP-Engine, um sich
als Dateianhang einer E-Mail zu verbreiten. (22.04.06,
Heise)
Erste Beta von Opera 9 freigegeben
Neben den schon aus der Alpha Version bekannten Neuerungen, findet
sich in der neuen Version ein neu entwickelter Werbe-Blocker.
"Einige Seiten, die sich zum Teil über Werbeeinschaltungen
finanzieren, werden den Blocker wohl nicht mögen", so der
Communications Director von Opera Software, Tor Odland. Mit einem
rechten Mausklick auf einer entsprechenden Seite können nicht
erwünschte Grafik- und Video-Elemente einfach ausgeschaltet werden.
Neben der schon aus der Alpha Version bekannten Bittorrent
Unterstüztzung, die es erlaubt, Torrent-Dateien ohne die zugehörige
Software zu downloaden, will Opera mit seinem Widget-Konzept Boden
gut machen. Die bisher für das Mac-Betriebssystem vorbehaltenen
Miniprogramme, die unabhängig vom Browser auf dem Desktop laufen,
werden durch Opera nun auch auf Linux- und Windows-Betriebssystemen
einsetzbar. Diese Funktion plant Microsoft auch in das neue
Betriebssystem Windows Vista zu integrieren.
Beim Design wurden die Menüleisten bewusst schlicht aber aufgeräumt
gehalten, wogegen eine Reihe von individuell konfigurierbaren
Zusatz-Icons und Eingabefelder zum schnellen Zugriff auf diverse
Internetdienste einladen. (20.04.06,
ZDNet)
Neue Firefox-Version zum Download bereit
Mozilla hat eine neue Version des Firefox-Browsers bereitgestellt,
in der sieben Sicherheitslücken gestopft wurden. Davon waren fünf
als kritisch, eine als hoch und eine als Medium eingestuft worden.
Firefox 1.5.0.2 ist aber nicht nur sicherer, sondern auch
stabiler geworden, so die Programmierer.
Firefox-Nutzer können sich seit der Version 1.5 automatisch über
bereitstehende Updates informieren lassen und je nach Einstellung
die Update Pakete auch im Hintergrund herunterladen und installieren
lassen.
Auch für Mac-Nutzer wurde der Support verbessert. Macintosh-Modelle
mit Intel-CPUs können den Browser problemlos einsetzen.
Schwierigkeiten gibt es aber wie gehabt für jene, die zahlreiche
Firefox-Erweiterungen installiert haben, da einige dieser Addons mit
der neuen Version nicht harmonieren. (18.04.06,
ZDNet)
Vista: Komplett nur mit Echtheitsprüfung
Die neue Oberfläche von Windows Vista wird offenbar nur nach einer
erfolgreicher Echtheitsprüfung nutzbar sein. Damit will Microsoft
die Software-Piraterie weiter zurückdrängen. Bei einem Marktanteil
von über 90% ist das einer der wenigen verbleibenden Möglichkeiten,
die Gewinne weiter zu steigern.
"Wer kein originales Windows laufen hat, wird die
Windows-Aero-User-Experience nicht nutzen können", erklärte ein
Vertreter des Unternehmens. Aero ist der Sammelbegriff für grafische
Gimmicks wie transparente Rahmen, 3D-Effekte, Animationen und
Live-Thumbnails geöffneter Applikationen. (14.04.06,
ZDNet)
Das Ende von Windows 9x naht
Nutzern von Windows 98, 98SE und ME wird angeraten, bald auf ein
anderes Betriebssystem umzusteigen. Microsoft weist darauf hin, das
der Support für diese Windows-Versionen am 11. Juli diesen Jahres
endgültig eingestellt wird.
Nach dem 11.07. wird es keine weiteren Updates mehr geben, auch
kritische Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen. Der
technische Support wird ebenfalls eingestellt, Hilfe bei Problemen
ist danach seitens Microsoft nicht mehr zu erwarten. Lediglich die
Knowledge-Base wird Microsoft noch einige Zeit pflegen.
Ursprünglich sollte der Support für Windows 98 am 16. Januar 2004
auslaufen, für Windows ME am 31. Dezember 2004. Nach Kundenprotesten
verlängerte Microsoft die Frist dann bis zum 30. Juni 2006 und
aufgrund einer geänderte Support-Politik nochmals um ein paar Wochen
auf den 11. Juli. (12.04.06,
Heise)
Betrügerisches Anti-Spyware Tool
Eine sich als Anti-Spyware ausgebende Anwendung schaltet vorhandene
Sicherheitssoftware und Dateisystemprogramme aus. Die Anwendung
namens "Unspypc", gibt sich als ein Anti-Spyware Programm aus,
identifiziert aber bereits installierte Sicherheitssoftware und
gängige Dateisystem-Programme selbst als Spyware.
Forscher des Sicherheitsunternehmens Surfcontrol konnten nachweisen,
dass Unspypc unter anderem marktführende Antiviren-Software
ausschaltet. Nach der Installation von Unspypc sind Anwender vor
zahlreichen Bedrohungen nicht mehr geschützt. (11.04.06,
ZDNet)
Internet Explorer: Neue Phishing-Gefahr
Anwender des Internet Explorers sollten sich einer neuen, bislang
ungepatchten Sicherheitslücke bewusst sein, die vor allem Phishern
zugute kommt. Ein Fehler bei der Verarbeitung von Flash-Animationen
eröffnet Angreifern die in der Adresszeile des Browsers angezeigte
URL beliebig zu manipulieren. Dadurch ist es möglich IE-Nutzern, die
von einer Phishing E-Mail getäuscht werden sollen, die Herkunft
einer Webseite zu verfälschen.
Bestätigt wurde die Anfälligkeit bisher für den Internet Explorer
6.0 sowie die neueste Beta-Version den Internet Explorer 7.0. Es ist
aber nicht auszuschliessen, dass auch weitere Versionen betroffen
sind.
Secunia hat auf seiner Webseite einen
Test
bereitgestellt, wo jeder ausprobieren kann, wie der eigene Browser
sich verhält. (08.04.06,
ZDNet)
Zeta-Entwickler in der Krise
Gegen den Hersteller des Multimedia-Betriebssystems und
BeOS-Nachfolgers Zeta wurde ein Insolvenzverfahren eingeleitet.
Nachdem beim Amtsgericht Mannheim der Insolvenzantrag gegen Yellow
Tab einging, wurde dem Unternehmen verboten weiter über sein Geld zu
verfügen und ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Ein
Insolvenzeröffnungsverfahren ist eingeleitet, um binnen der nächsten
3 Monaten festzustellen, ob das Unternehmen tatsächlich
zahlungsunfähig ist oder eine Überschuldung vorliegt.
Mitarbeiter des Unternehmens gaben an, der Insolvenzantrag sei nicht
aus dem Unternehmen selbst gekommen, möglicherweise wollen Dritte
dem Unternehmen so schaden. (06.04.06,
Heise)
Erneut Klagewelle gegen Filesharing-Nutzer
Weitere 2000 P2P-Nutzer, die urheberrechtlich geschützte Songs über
verschiedene Tauschbörsen getauscht haben sollen, wurden von der
Musikindustrie verklagt. Damit laufen nach Informationen der IFPI
(International Federation of the Phonographic Industry) zur Zeit
5500 Klagen gegen sog. Raubkopierer in Deutschland, Dänemark,
Finnland, Island, Italien, Österreich, Portugal, Schweden sowie der
Schweiz. Die Klagen von der US-Schwester RIAA sind da noch nicht
einmal mit eingerechnet.
Im Gegenzug dazu hatte die IFPI mitgeteilt, die weltweiten (legalen)
Verkäufe digitaler Musik hätten sich 2005 auf 1,1 Milliarden Dollar
Umsatz nahezu verdreifacht. Der Musikumsatz ist jedoch um 3 Prozent
gesunken, da insgesamt weniger CDs verkauft wurden. IFPI-Chairman
John Kennedy macht dafür die Musik-Piraterie verantwortlich.
(05.04.06,
Computerwoche)
Schlechteste Imagewerte für Microsoft
Eine aktuelle Umfrage des Forschungsinstitutes Forrester über das
Vertrauen von US-Konsumenten ergab für Microsoft die schlechtesten
Imagewerte. Schwerpunkt der Umfrage von über 4700 US-Konsumenten war
das Vertrauen der Konsumenten im Bereich Unterhaltungselektronik und
Computerhersteller.
Microsoft-Produkte waren den Konsumenten zwar bekannt, waren aus der
Sicht der Konsumenten jedoch wenig vertrauenswürdig. Von 22
abgefragten Unternehmen landete Microsoft sowohl in punkto
Vertrauenswürdigkeit als auch beim Markenpotenzial auf dem letzten
Platz.
Konkurrent Apple hingegen steht aus der Sicht des Kunden für
Qualität und gilt weitgehend als cool. So konnte Apple nach
Lautsprecherhersteller Bose die zweitbesten Vertrauenswerte
erreichen. Allerdings stellten sich bei Apple Probleme mit der
Markenzuordnung heraus. Viele wussten beispielsweise nicht, dass der
Topseller iPod von Apple ist. (04.04.06,
futurezone.orf)
Blu-ray-Rohlinge fürs zweite Quartal angekündigt
Verbatim hat die Verfügbarkeit von Blu-ray-Medien mit 25 GByte
Kapazität schon für das nächste Quartal angekündigt. Kurz danach
sollen auch schon Silberscheiben mit 50GByte Speicherplatz zu
bekommen sein. Die Scheiben mit 25 GByte Kapazität in
Single-Layer-Struktur werden mit der Scratchguard+-Oberfläche vor
Kratzern besser geschützt sein.
Die Blu-ray-Medien von Verbatim werden sowohl im einfach
beschreibbaren (BD-R) als auch im wiederbeschreibbaren (BD-RE)
Format ausgeliefert. Die Recorderhersteller haben bereits Testmuster
ausgeliefert bekommen.
Die Schutzschicht sind bei Blu-ray-Medien besonders wichtig, da
Datenträgerschicht hier näher an der Oberfläche liegt und nicht wie
bei herkömmlichen DVD-Medien mit Kunststoff umhüllt ist.
Scratchguard soll den Datenträger vor Fingerabdrücken und Kratzern
schützen und erlaubt eine Nutzung ohne schützende Cartridge.
Entsprechenden Player lassen noch auf sich warten. Wegen
Abstimmungsproblemen im Blu-ray-Konsortium kommt die neue
Playstation 3 wohl erst ein halbes Jahr später als geplant auf den
Markt. (03.04.06,
ZDNet)
Verfassungsbeschwerde gegen GEZ Gebühren für PCs
Beim Bundesverfassungsgericht in Kalsruhe ist eine
Verfassungsbeschwerde gegen die Erweiterung der
Rundfunkgebührenpflicht auf Internet-PCs eingegangen. Drei
Betroffene, die insbesondere als Freiberufler und Gewerbetreibende
von der Neuregelung direkt betroffen sind, haben gegen die für den
1.7.2007 geplante Erweiterung der Rundfunkgebührenpflicht auf
Internet-Rechner Beschwerde eingelegt.
Die Rechtsanwältin Petra Marwitz erläuterte: "Durch die Erweiterung
der Rundfunkgebührenpflicht auf so genannte neuartige
Rundfunkempfangsgeräte werden unverzichtbare Gebrauchsgeräte zu
gebührenpflichtigen Rundfunkempfangsgeräten"
Bisher konnte jeder frei für sich entscheiden, ob er sich durch die
Bereithaltung eines Rundfunkgerätes verpflichtet, Rundfunkgebühren
zu zahlen oder lieber auf einen Empfänger verzichtet. Bei den
neuartigen Rundfunkempfangsgeräten bestimmen die Rundfunkanstalten
durch die Wahl der Verbreitungswege, welche Geräte zu
Rundfunkempfangsgeräten werden. (01.04.06,
PCWelt)
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