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   Windows Vista - Sicherheit als Kaufanreiz

Nicht nur die neuen Funktionen von Windows Vista, auch die verbesserte Sicherheit soll ein Kaufanreiz sein.
Parental Controls gibt Eltern die Möglichkeit zu bestimmen, welche Websites ihr Kind besuchen und wie lange es online bleiben darf. Ein weiteres Sicherheitspotential liegt den reduzierten Rechten. Änderungen, die potentiell Schaden am System anrichten, müssen vorher vom Anwender bestätigt werden. Damit soll die Ausbreitung von Schädlichen verhindert werden.
Auch der Internet Explorer, wurde deutlich überarbeitet. Der Browser läuft unter Windows Vista in einem "Protected Mode". Ohne die Erlaubnis des Anwenders kann der Browser nur in den Ordner temporäre Dateien schreiben. Damit soll der unbemerkten Installation von Spyware entgegnet werden. Die 64-Bit-Version von Vista erlaubt nur digital signierte Treiber, um beispielsweise Rootkits zu blockieren, die sich tief ins System einnisten. (30.01.06, ZDNet)

 

 

   Vollwertige Firewall für Vista

Microsoft will Windows Vista eine vollwertige Firewall spendieren, die auch den abgehenden Datenverkehr filtern soll. Der neue Paketfilter wird also auch ungewollte Verbindungen von lokalen Anwendungen, etwa das Senden von Daten an die Server des Herstellers unterbinden können. Die Windows-XP-SP2-Firewall kann dies zwar auch schon in begrenztem Maße, jedoch fragt diese nur bei Anwendungen nach, die Serverports zu öffnen versuchen. Das Versenden von Daten unterbindet sie nicht.
Die neue Firewall soll effizienter mit dem Windows-Kernel zusammenarbeiten. Ebenfalls neu ist die Integration mit IPsec-Richtlinien: Da die IPsec-Richtlinien den Firewall-Regeln widersprechen können, soll die Kombination beider Module zukünftig derartige Fehlkonfigurationen verhindern.
Die Vista-Firewall wird zukünftig über Gruppenrichtlinien im Active Directory konfigurierbar sein und das Plug-in für die Management-Konsole ermöglicht den Zugriff auf den Paketfilter entfernter Rechner, was bei XP nur unter dem Remote Desktop möglich ist. (26.01.06, Heise)

 

 

   T-Online & Verbindungsdaten

Heute urteilte das Landgericht Darmstadt in der Berufungsverhandlung einer Klage gegen die Speicherung von IP Adressen. Demnach muss die T-Online AG muss die IP-Adressen von Flatrate-Nutzern sofort nach Beendigung der jeweiligen Verbindung löschen. Bisher hatte T-Online die vergebenen IP Adressen auch von Flatrate-Nutzern bis zu 80 Tagen festgehalten, obwohl dies nicht für die Abrechnungen nötig ist. Anhand der IP Adresse kann auch nachträglich jede Aktivität eines Nutzers im Internet nachvollzogen werden.
Das bislang ebenfalls mitgespeicherte Volumen darf der Provider noch nicht einmal erheben, geschweige denn speichern. Die Kammer vertritt die Auffassung, dass diese Daten für eine Rechnungsstellung nicht erforderlich sind und deshalb deren Erhebung und Speicherung nach den Vorschriften des Telekommunikationsgesetzes nicht zulässig ist.
Der Berufung von T-Online gegen die frühere Entscheidung gab das Gericht nicht statt. Allerdings darf das Unternehmen zu Rechnungszwecken die Daten über Beginn und Ende der Verbindung bis zu acht Wochen aufbewahren. Das rühre daher, erklärte die Vorsitzende Richterin Petra Schichor, dass die Flatrate "nicht völlig flat" sei. Denn laut den Vertragsbedingungen von T-Online werden dann Kosten fällig, wenn sich der Kunde statt über DSL über die im Vertrag ebenfalls vorgesehenen Möglichkeiten Analog-Modem, ISDN-Anschluss oder Mobiltelefon einwähle. Dann werde ein zeitabhängiges Entgelt berechnet.
Die bislang über den klagenden T-Online Nutzer erhobenen Daten müssen rückwirkend gelöscht werden. Für den Fall der Zuwiderhandlung droht T-Online ein Ordnungsgeld von 100.000 Euro oder 6 Monate Haft, vollstreckbar gegen den Vorstand. (25.01.06, Heise)

 

 

   Neuer Wurm infiziert massenhaft Rechner

Seit Freitag verbreitet sich der E-Mail-Wurm "Nyxem.E" mit rasender Geschwindigkeit und infiziert erfolgreich Rechner. Am dritten Februar, so wird befürchtet, wird der Wurms seine Überschreibungsroutine auf den infizierten Rechnern starten. Dabei werden Dateien mit den Endungen DOC, XLS, MDB, MDE, PPT, PPS, ZIP, RAR, PDF, PSD und DMP mit einem DATA Error überschrieben, so dass diese Dateien nicht mehr lesbar sind.
Bis heute morgen waren schon 540.000 Rechner infiziert und es kommen stündlich 2.500 neuinfizierte PCs dazu. (23.01.06, Heise)

 

 

   Google soll Daten über Suchanfragen liefern

Das US-amerikanische Justizministerium will einen Beschluss erwirken, um den Suchmaschinenanbieter Google zur Herausgabe von Daten zu zwingen. Die so gewonnenen Daten sollen der US-Regierung bei der Beobachtung von pornografischem Material im Internet helfen und dabei, den Child Online Protection Act (COPA) von 1998 zu überprüfen. Das Ministerium verlangt von Google die Daten über Suchabfragen, die über eine gesamte Woche getätigt wurden, und ein Sample von einer Million URLs.
Die Informationen sollen der Regierung Erkenntnisse über das Verhalten von Internet-Nutzern bringen, um beispielsweise abschätzen zu können, wie oft sie Inhalten begegnen, die für Minderjährige schädlich sind. Außerdem soll die Effektivität von Filtersoftware überprüft werden. Google hatte sich Medienberichten zufolge in Gesprächen mit dem Justizministerium bisher geweigert, die Daten herauszurücken, da dem Unternehmen die Anfrage zu weit geht und will sich gegen das Ministerium wehren. Andere Suchmaschinenanbieter sollen sich hingegen bereit erklärt haben, mit der Regierung zu kooperieren. (20.01.06, Heise)

 

 

   Trojaner kommt als Rechnung

Wieder einmal füllt ein neuer Trojaner per E-Mail als Rechnung verkleidet die Mailboxen der Internetnutzer. Eine Variante gibt sich als Rechnung der Grewe Computertechnik GmbH zu enthalten und fordert den Nutzer zur Zahlung eines dreistelligen Betrages auf. Die E-Mail stammt jedoch nicht von besagter Firma und enthält im Dateianhang auch keine Rechnung. Die E-Mails tragen die Betreffzeile "Ihre Bestellung" und im Anhang die Datei Rechnung.pdf.exe, bei der das PDF-Symbol als Anwendungs-Icon eingeimpft wurde.
Den Dateianhang sollte man auf keinen Fall öffnen, denn die meisten Virenscanner erkenn den den darin enthaltenen Schädling bislang noch nicht. Einmal aktiviert, kann die Schadenroutine unter anderem Firewall und Virenscanner deaktivieren. (18.01.06, Heise)

 

 

   Service Pack 3 für XP verschoben

Laut der offiziellen Road Map hat Microsoft den geplanten Erscheinungstermin für das Windows XP Service Pack 3 still und leise verschoben. Ursprünglich war der Launch-Termin für das grosse Update Paket noch vor der Einführung von Windows Vista Ende 2006 vorgesehen, jetzt wird es wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2007 so weit sein. Damit läge zwischen dem im August veröffentlichen Service pack 2 und dem Service Pack 3 eine Zeitspanne von ganzen 3 Jahren. (17.01.06, ZDNet)

 

 

   Auch Windows Vista benötigt Sicherheitsupdate

Auch das sich noch in der Entwicklung befindliche Windows Vista bleibt von der kritischen WMF-Sicherheitslücke nicht verschont. Microsoft muste auch für Windows Vista ein Update herausgeben, welches die WMF-Lücke schliesst. Offensichtlich hat Microsoft die alten GDI-Routinen für die Darstellung von WMF-Bildern und Abbrechen von Druckaufträgen einfach unverändet in die neueste Schöpfung mit übernommen.
Das Windows Vista im Sicherheits-Bulletin MS06-001 nicht unter den verwundbaren Systemen aufgelistet wurde, lag wohl eher daran, dass Microsoft bisher noch keine Notwendigkeit darin sah, die Vorab-Version jetzt schon zu erwähnen. Möglicherweise fürchtet man aber auch naheliegende Vermutungen, die Redmonder könnten weitere Sicherheitslücken in das kommende System portiert haben. (16.01.06, Heise)

 

 

   Spyware-Klassifizierung festgelegt

Die Anti-Spyware Koalition (ASC) hat eine Richtlinie für die objektive Risikoeinschätzung von Spyware veröffentlicht. Neben dem Katalog von Eigenschaften, die als typisch für unerwünschte Werbe- oder Spionagesoftware ist, enthält die so genannte "Risk Model Description" auch Empfehlungen für Vorgehensweisen.

In diesem Zusammenhang bemängelt die ACS auch die von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlichen Kriterien bei der Beurteilung, ob es sich bei einer Software um Spyware handelt oder nicht und welche Risiken von dieser ausgehen.
Typische Spyware Eigenschaften sind nach der Koalition das Beenden von konkurrierende Applikationen, das Verändern der Systemkonfiguration, Sammeln und Übertragen von personifizierte Daten und das nahezu unmögliche Entfernen dieser Komponenten. (13.01.06, Heise)

 

 

   Sicherheitsupdates für Apples Quicktime

Da auch der QuickTime-Player Sicherheitslücken in Windows und Mac OS X bringt, hat Apple Patches bereitgestellt. So können beim Anzeigen von Bildern oder Videos Buffer Overflows auftreten, die sich zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode eignen.
Die Pufferüberläufe können durch manipulierte QTIF-, TGA-, TIFF- und GIF-Bilder und durch präparierte Filme im MOV-Format, provoziert werden. Apple schließt die Lücken mit einer neuen QuickTime-Version und benennt dies vornehm als eine "Sicherheitserweiterung".
Betroffen von den Lücken sind die QuickTime-Player 7.0.3 und möglicherweise auch ältere sowohl unter Mac OS X ab 10.3.9 als auch unter Windows 2000 und XP. Apple beseitigt die Fehler mit Version 7.0.4 des Players. Der iTunes-Download für Windows enthält offenbar noch die anfällige Version 7.0.3, Anwender der Software sollten den QuickTime-Player also separat herunterladen und aktualisieren. (11.01.06, Heise)

 

 

   Microsoft Patchday

Am heutigen Patchday für Januar schliesst Microsoft drei kritische Sicherheitslücken in den Betriebsystemen, Outlook und Exchange. Neben dem vorgezogenen Patch für die WMF-Lücke beseitigt Microsoft einen Fehler, der es ermöglicht durch in Webseiten eingebettete präparierte Zeichensätze (Webfonts) Schadcode einzuschmuggeln und auszuführen. Ein weiterer Patch soll verhindern, dass Outlook und Exchange beim Verarbeiten von manipulierten E-Mails im proprietären, von Microsoft entwickelten Transport Neutral Encapsulation Format (TNEF) patzen.
Da alle Sicherheitslücken als kritisch eingestuft werden, ist ein zügiges Updaten angeraten. (11.01.06, Heise)

 

 

   WMF-Lücke weiterhin vorhanden

Zwei neue WMF-Exploits bringen WMF-verarbeitende Anwendungen zum Absturz auch wenn der Microsoft-Patch eingespielt wurde. Die jetzt aufgetauchten Demo-Bilder führen beispielsweise zum Absturz des Windows Explorer, wenn sie von ihm untersucht werden, etwa beim Löschversuch.
Dabei handelt es sich, wie auch bei der ersten WMF-Lücke nicht um klassische Pufferüberläufe, sondern um Design-Fehler in dem 16 Jahre alten Format, die jetzt zu Problemen führen und deren Entdeckung nur eine Frage der Zeit war. Microsoft bestätigt die Abstürze und geht laut einem Eintrag im Security-Response-Center-Blog aber nicht davon aus, dass sich die Lücke zum Ausführen von Schadcode nutzen lässt; es handele sich vielmehr um ein Performance-Problem in Windows. Lediglich einige WMF-verarbeitende Anwendungen könnten sich unerwartet verabschieden.
Jedoch lässt sich die Lücke zumindest zu einem Denial-of-Service gegen den Windows Explorer, also der zentralen Komponente für die Benutzerinteraktion einer Windows-Installation, missbrauchen. Eine auf dem Desktop abgelegte manipulierte WMF-Datei könnte so den Computer unbrauchbar machen, da der Explorer im Sekundentakt abstürzen würde. (10.01.06, Heise)

 

 

    Abmahnung für Media-Markt und Saturn

Die Elektronikmärkte sind in 70 Prozent aller Fälle teurer als die Konkurrenz, warnen Verbraucherzentralen.
Die Ergebnisse einer Stichprobe bei der in den Regionen Berlin und München die Preise von 21 häufig verkauften Artikeln aus den Bereichen TV-Geräte, MP3-Player, Digitalkameras, Camcorder, Drucker, Hifi-Anlagen und Sat-Receiver verglichen wurden, zeigt dass Media- und Saturn-Märkte in 70 Prozent der Fälle zu den teureren Anbietern gehörten. So kostete beispielsweise eine Heimkino-Anlage von Sony im Media-Markt 1299 Euro, während sie bei Karstadt bereits für 1199 Euro zu haben war.
Die beiden Metro-Töchter arbeiten mit raffinierten Strategien, um dennoch ein Billig-Image in den Köpfen der Verbraucher aufzubauen. Dazu gehörten einige wenige Tiefpreis-Angebote, die jedoch schnell ausverkauft seien. Ausserdem würden häufig ältere Geräte angeboten, wenn angeblich große Sparmöglichkeiten lockten.
Die Verbraucherzentralen wollen in der kommenden Woche mit einer Abmahnung juristisch gegen die Elektronikketten vorgehen. (08.01.06, Spiegel)

 

 

   GEZ-Gebühren für Handys

Kaum gibt es die Möglichkeit TV-Angebote per Stream über das Handy zu verfolgen, wittert die GEZ eine neue Geldquelle. Wer Handy-TV nutzt, muss dafür nach Ansicht der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) zahlen.

Bei TV-tauglichen Handys "handelt es sich um mobile Rundfunkempfangsgeräte", stellt die GEZ in einer Anfrage der Berliner Zeitung fest. Es bestehe "somit grundsätzlich eine Gebührenpflicht nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag in seiner derzeit gültigen Fassung", heisst es in dem Schreiben. Im Klartext: Für ein TV-taugliches Handy muss der Inhaber 17,03 Euro monatlich an die GEZ zahlen.

Derzeit sind Handys auf den Formularen der GEZ noch nicht vermerkt, dies wird sich jedoch ab Jabuar 2007 ändern, denn dann tritt auch eine Änderung in Kraft, die schon 2004 beschlossen wurde. Internet-taugliche Computer werden ab diesem Zeitpunkt ebenfalls gebührenpflichtig. (07.01.06, Onlinekosten)

 

 

   Neuer Anlauf zur Urheberrechtsreform

Das Bundesjustizministerium hat seine Vorlage für einen Kabinettsentwurf zur zweiten Stufe der Urheberrechtsreform wiederholt leicht überarbeitet und an Interessensverbände zur Begutachtung geschickt. Besonders umstritten sind immer noch die Regelungen zum Umgang mit Tauschbörsen-Nutzern, die Ausgestaltung von Vergütungspauschalen fürs private Kopieren sowie die Möglichkeiten von Bibliotheken zur Versorgung der Fachwelt und der Bevölkerung mit Wissen.
Zur Eindämmung der Selbstbedienung beim Filesharing sieht der Kabinettsentwurf aus dem Justizministerium vor, Downloads "rechtswidrig hergestellter und öffentlich zugänglich gemachter Vorlagen" aus dem Internet zu kriminalisieren. Im nicht gewerblichen Umfeld drohen Haftstrafen bis zu drei Jahren. Eine Anfertigung von Privatkopien unter Umgehung von Kopierschutztechniken soll zudem verboten bleiben.
Um eine "Kriminalisierung der Schulhöfe zu verhindern", hat Bundesjustizministerin Brigitte Zypries jedoch vorgeschlagen, dass "in geringer Zahl" für den privaten Gebrauch erstellte Kopien straffrei bleiben sollen. Diese "Bagatellklausel" erweiterte ihr Haus vor einem Jahr um die Versorgung des "persönlich verbundenen" Bekanntenkreises sowie "Bearbeitungen oder Umgestaltungen von Werken". (06.01.06, Heise)

 

 

   Patch für WMF-Sicherheitslücke verfügbar

Für die schwerwiegende Sicherheitslücke in der Windows Grafik-Rendering-Engine hat Microsoft schon jetzt einen Patch veröffentlicht. Dass der Patch bereits fünf Tage vor dem eigentlichen Patch-Day im Januar verfügbar ist, weist auf die Dringlichkeit des Updates hin.
Betroffen von der WMF-Grafik-Lücke sind alle gängigen Windows-Versionen, darunter Windows 98, 98SE, ME, 2000 SP4, XP SP1 und SP2, XP Professional x64 sowie alle Ausführungen von Windows Server 2003. Infizieren können sich Rechner, wenn speziell präparierte Webseiten mit dem Internet Explorer und Firefox-Browser aufgerufen werden. Besonders gefährdet sind Rechner dann, wenn die Browsereinstellungen die Darstellung von WMF-Bildern ohne Nachfrage erlaubt.
Exploits, die diese Lücke ausnutzen, sind bereits seit einer Woche in Umlauf. Die Lücke ermöglicht es Angreifern, Adware oder Spyware auf den betroffenen Systemen zu installieren oder diese gleich in so genannte Zombie-Rechner zu verwandeln, die danach ferngesteuert werden können. (06.01.06, ZDNet)

 

 

    Xbox 360 bald mit externen HD-DVD-Laufwerk

Die Spekulationen über ein externens HD-DVD-Laufwerk als Zubehör für die Xbox wurden jetzt offiziell bestätigt. Auf der CES in Las Vegas hat Bill Gates jetzt enthüllt, dass es noch in diesem Jahr ein HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 geben wird. Auch diejenigen, die bereits eine Xbox 360 erworben hat, müssen nicht verzichten, denn Microsoft wird das HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 als externes Gerät auf den Markt bringen, es kann so auch an eine im Vorfeld erworbene Xbox angeschlossen werden.
Laut Microsoft, wollen sich 90 Prozent aller Xbox 360-Besitzer in den nächsten sechs Monaten ein HDTV-Gerät zulegen. 90% davon gaben an, dass sie es wegen der Xbox 360 tun wollen. Über das HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 haben die Käufer eines HDTV-Geräts die Möglichkeit, hoch auflösende Filme über die Konsole auf dem Fernseher abzuspielen.
Details darüber, wann das HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 auf den Markt kommen wird und wie viel es kosten wird, nannte Microsoft bisher nicht. (05.01.06, T-Online)

 

 

   MP3-Produktfamilie wird durch MP3 FX ergänzt

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen erweitert zusammen mit Thomson mit MP3 Stereo eXtended die MP3-Familie.

MP3 SX soll eine "klanglich stabile Wiedergabe von Stereo-Material im Multikanalton" sowie "die Wahrnehmung von Sängern und Soloinstrumenten in einem vergrößerten Sweet-Spot Bereich" ermöglichen. Mit einer kostenlos als Demo erhältlichen Konverter-Software lassen sich herkömmliche Stereo-MP3s in sechskanalige MP3s umwandeln, die abwärtskompatibel im MP3-Surround-Format gespeichert werden.

Bei ersten Tests wuchs die Dateigröße einer konvertierten Datei nur um knapp 15 Prozent gegenüber dem Stereo-Original. (03.01.06, Heise)

 

 

   Trojaner fälscht Google Ad-Sense

Ein neuer Trojaner imitiert Google AdSense Werbeanzeigen und wirbt mit eigenen zweifelhaften Angeboten. Besonders kleinere Werbeangebote sind Opfer von dem Trojaner mit anzüglichen oder gar kriminellen Angeboten, die bei Googles AdSense-Service nicht vorkommen. Das geschulte Auge erkennt die gefälschten Angebote lediglich an den Buttons, die, wohl durch einen Fehler im Programm, nur als Text erscheinen. Sonst lassen nur die zweifelhaften Inhalte erkennen, dass es sich nicht um ein von Google autorisiertes Angebot handelt.
Der deutschen Unternehmenszentrale ist bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts darüber bekannt, dass sich der Trojaner auch hierzulande verbreitet. Allerdings warnte die US-Zentrale vor dem Trojaner und teilte mit, dass Google an dem Problem arbeite. (03.01.06, silicon.de)

 

 

   Google mit falscher Virenwarnung

Zur Zeit warnt die Suchmaschine Google mitunter seine Nutzer mit Hinweisen auf einer angeblichen Virenverseuchung des Rechners. Nachvollziehen kann man den Fehler, wenn man beispielsweise eine Suchabfrage mit dem Parameter "inurl:" startet und dann die Suchergebnisseiten durchklickt. Die letzte Ergebnisseite beinhaltet dann folgende Google 403-Error Fehlermeldung:
"Google Error We're sorry...
... but we can't process your request right now. A computer virus or spyware application is sending us automated requests, and it appears that your computer or network has been infected.
We'll restore your access as quickly as possible, so try again soon. In the meantime, you might want to run a virus checker or spyware remover to make sure that your computer is free of viruses and other spurious software.
We apologize for the inconvenience, and hope we'll see you again on Google."
Google versucht offenbar, automatische Abfragen einzudämmen und schiesst allerdings dabei ein wenig über das Ziel hinaus. (02.01.06, Golem)

 

 

   Filme direkt im Browser anschauen

DivX Labs hat ein Plug-In für alle gängigen Internet-Browser entwickelt, welches DivX-Filme direkt in einem Browserfenster abspielt. Der Videoclip kann alternativ schon beim Anschauen auf der Festplatte gespeichert werden, das Vorhandenseins eines Media Players ist dafür im Grunde nicht mehr notwendig. 

Das Plug-In funktioniert mit dem Internet Explorer (ab Version 5.0), Firefox (ab Version 1.0), Mozilla (ab Version 1.7) und Netscape (ab Version 8.0). Noch gibt es das Plug-In nur für Windows, in Kürze sollen aber auch die Versionen für Mac OS X und Linux verfügbar sein. (01.01.06, Chip)

 

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