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  Neue Festplatten mit Virus ausgeliefert

Ein japanischer Hersteller startet einen Rückruf für fabrikneue Festplatten die versehentlich mit einem Computer-Virus ausgeliefert wurden. Der Konzern IO-Data warnt vor Fabrikaten der HDP-Produktreihe mit Kapazitäten von 40 bis 80 Gigabyte. Die Festplatten sind mit dem Trojaner Tompai infiziert. Wird die Festplatte an einen Computer angeschlossen, installiert sich der Trojaner und wartet auf weitere Befehle aus dem Internet. Glücklicherweise ist Tompai kein neuer Virus, er tauchte bereits im September 2004 auf und sollte von allen aktuellen Virenscannern erkannt werden. Wie der Virus auf die Festplatten gekommen ist, ist noch völlig unklar. (29.11.05, Netzeitung.de)

 

 

    Sicherheitslücken beim Online Banking

Fehler im Online Banking zweier Kreditinstitute ermöglicht Unbefugten den Zugriff auf fremde Bankkonten. Anfang der Woche ermöglichte ein Fehler den Blick in fremde Bankonten bei der Berliner Volksbank. Die Anwendung beendete unter bestimmten Bedingungen die Session beim Schliessen des Browserfensters oder -Tabs nicht. Ein erneuter Klick öffnete das geschlossene Fenster ohne Passwortabfrage. Fremde war es so möglich Einblick in Kontobewegungen und -stände zu bekommen. Die Sicherheitslücke liess sich jedoch nur auf freien Rechnern zBsp. in Internetcafes ausnutzen, auf denen sich zuvor eine Person an ihr Konto angemeldet hatte.
Doe Dresdner Bank ist von einem ähnlichen Bug betroffen, jedoch sieht sich im Gegensatz zur Berliner Bank das Unternehmen nicht in der Lage, diesen noch dieses Jahr zu beseitigen. Grundsätzlich ollte man Online-Banking nicht auf Rechnern durchführen, zu denen andere Personen Zugriff haben. Auch sollte man nicht vergessen sich nach einer Session ausdrücklich abzumelden. (28.11.05, Heise)

 

 

    BitTorrent kooperiert mit der Filmindustrie

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben BitTorrent und die amerikanische Filmindustrie (MPAA) eine Kooperation vereinbart, um Urheberrechte zu schützen. Künftig wird BitTorrent Inc. dafür Sorge tragen, dass urheberrechtlich geschütztes Material auf der offiziellen Torrent-Suchmaschine herausgefiltert wird.
Im Gegensatz zu den so genannten Tracker-Seiten hostet BitTorrent die Dateien nicht auf eigenen Servern, sondern verlinkt die Suchtreffer lediglich. In den vergangenen Monaten ist die US-Medienindustrie erfolgreich gegen eine Vielzahl von Tracker-Seiten juristisch vorgegangen. Dass ausgerechnet die Firma des BitTorrent-Erfinders Cohen so glimpflich davon kommt, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass er schon vom Beginn an darauf beharrte, dass er BitTorrent als reines Dateidistributionssystem entwickelt habe und die illegale Nutzung verdamme.

BitTorrent wird mittlerweile als dezentrales System zur schnellen Dateiverteilung gleichermassen von Open-Source-Projekten als auch von kommerziellen Software-Firmen genutzt. (23.11.05, Heise)

 

 

    Wurm tarnt sich als Post von BKA

Das Bundeskriminalamt warnt vor gefälschten virenverseuchten E-Mails die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreiten. In der E-Mail wird dem Empfänger mitgeteilt, dass er Raubkopien besitzen würde und die Daten des Rechners als Beweismittel sichergestellt worden seien. Weiter heisst es, dass ggen den Empfänger ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei.
Der Dateianhang beinhaltet eine Variante des Sober-Wurms, der unter anderem in der Lage ist, PIN und TAN-Nummern auszuspähen und sich automatisch an die im Adressbuch des Rechners aufgelisteten Kontakte weiter versendet. (22.11.05, onlinekosten.de)

 

 

    Windows feiert Geburtstag

Heute vor zwei Jahrzehnten lieferte Microsoft die erste Version von Windows in den USA aus, die deutsche Version etwas später. Das erste Windows kostete 399 DM, die für Windows notwendige Maus, die mit einer eigenen Controllerkarte kam, dagegen stolze 799 DM.

Zur Einführung gab es ein günstiges Promotion-Bundle für 900 DM, angeboten mit dem Argument, angeboten, dass die enthaltene Textverarbeitung MS-Write nach dem Ende der Rabattphase für 1700 DM in den Handel kommen soll.

Windows bestand aus 4 Systemdisketten mit je 360 KByte und jeweils eine Programm- und Font-Diskette. Wer mit dem System wirklich arbeiten wollte, musste noch mal in die Taschen greifen, eine 5 MByte große Festplatte kostete damals um 2300 DM und mehr. (20.11.05, Heise)

 

 

    AIM-Nutzer bekommen unbekannte Freunde

Nutzer des AOL-Messengers AIM dürfen sich seit kurzem über untergejubelte Freunde in der Buddy-Liste freuen. "ShoppingBuddy" und "Moviefone" heißen die angeblich guten Bekannten, die AOL den AIM-Nutzern immer wieder unterjubelt. Diese neuen "Freunde", in Wirklichkeit automatische Antwortsysteme, sollen Nutzern beim Suchen von aktuellen Filmen und beim Führen einer Einkaufs-Wunschliste helfen. Verfügbar sind jedoch beispielsweise nur Filme in amerikanischen Kinos in der dahinter stehenden Datenbank verzeichnet, sicherlich wenig hilfreich für die deutschen Nutzer.

Die Nutzer, bislang gewohnt ihre Buddy-Listen als private Angelegenheit selbst zu editieren reagieren bislang grösstenteils verärgert über die AOL-Aktion. Die neuen Freunde kann man zwar löschen, sie werden aber bei jedem Start des Messengers von AOL erneut in die Liste eingefügt. (18.11.05, Heise)

 

 

    Internet Explorer und Opera mit Sicherheitslücke

Über eine Schwachstelle der beiden Browser Opera und Internet Explorer können Betrüger falsche Webadressen anzeigen lassen. Vor dieser neu entdeckten Anfälligkeit berichtete die dänische Sicherheitsfirma Secunia. Mit ein paar zeilen HTML-Code können Betrüger einem Anwender glauben machen, dass er sich auf einer sicheren Webseite befindet, obwohl über den Browser eine gefälschte Webseite geöffnet wurde. Da es noch keinen Patch gibt, kann nur empfohlen werden, in dubiosen E-Mails und Webseiten nicht auf die Links zu klicken. (17.11.05, PCtipp)

 

 

    Microsoft denkt über kostenloses Windows nach

Der Redmonder Software Konzern erwägt offenbar künftig bestimmte Software mit Werbung zu finanzieren. Geplant sei eventuell die Textverarbeitung Word, die Finanzsoftware Money und das Betriebssystem Windows kostenlos abzugeben, so das Magazin "CNet" unter Berufung auf Branchenkreise. Demnach soll es in einem internen Dokument bei Microsoft heissen: "da Online-Werbung zunimmt und die Umsätze im Kundengeschäft zurückgehen, müssen wir über die Bereitstellung werbefinanzierter Software nachdenken".

Das Dokument wurde als Memo von zwei Wissenschaftlern und einem Mitarbeiter der MSN-Sparte erstellt und soll als Diskussionsgrundlage für ein Treffen zwischen Bill Gates und anderen führenden Microsoft-Manager gedient haben. In dem Memo war auch von einer entsprechenden Windows-Version die Rede.
Da Microsoft derzeit mit Windows durchschnittlich neun Dollar Gewinn pro Lizenz erzielt, scheint es laut Experten möglich, dieses auch über Werbung zu erreichen.

Microsoft hat die Existenz des Dokuments bestätigt, weisst aber darauf hin, dass diesbezüglich noch keinerlei Entscheidungen gefällt wurden. (16.11.05, N24)

 

 

   Wieder neue Sober-Variante unterwegs

Die Varianten W und X der "Sober"-Familie werden über Listen verschickt, die auch unerwünschte Massen-Mails (Spam) versenden. Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist der Schädling schon weit verbreitet.
Mit einfachen Tricks versuchen die Urheber die PC-Nutzer zum Öffnen des Dateianhangs zu bewegen. Der Text der per E-Mail verschickten W-Variante lautet: "Guten Tag, jemand schickte mir eine Mail mit einer Excel oder Access Tabelle (kenne mich da nicht so aus!). Jedenfalls ist diese Mail aber an ihre Mail Adresse adressiert, aber zu meiner gekommen??? Ist wohl irgendein Fehler. Ok, hier haben Sie sie wieder zurueck! gruss
Attachment: excel_table.zip". Wird der Anhang angeklickt, versendet sich der Schädling selbstständig weiter. Dem Benutzer wird in einigen Fällen eine Meldung in der Form "No Viruses, or Trojans or Spyware found! Status: OK" angezeigt. (16.11.05, Tageschau.de)

 

 

    Fahndungserfolg gegen Phishing-Betrüger

Die Polizei in Estland hat mit dem BKA eine gross angelegte Serie von Phishing-Attacken auf deutsche Online-Banking-Kunden gestoppt.
Mehrere Esten werden sich Anfang des kommenden Jahres wegen Verdachts auf Computerbetrug vor Gericht verantworten müssen. Anfang Juli wurde bei Ihnen 20.000 Euro von insgesamt rund 100.000 Euro illegal transferierten Geldes sichergestellt.
Die Täter hatten Trojaner auf die Computer der Kunden geschleust und so deren PIN- und TAN-Nummern ausspionieren können. (14.11.05, Onlinkosten.de)

 

 

    Microsoft will Sonys Kopierschutz eliminieren

Microsoft plant offenbar mittels seiner Sicherheitssoftware Teile von Sonys XCP-Kopierschutzes aus Windows-Systemen zu entfernen. So ist es im Blog des Chefs der Anti-Malware-Abteilung Jason Garms zu lesen.
Mit einer Signaturaktualisierung soll die erst kürzlich in Windows Defender umbenannte AntiSpyware sowie das Malicious Software Removal Tool demnächst in der Lage sein, die Rootkit-Teile des XCP-Kopierschutzes zu entfernen. Offenbar sieht Microsoft eine zu große Gefahr in der Sony/BMG-Software und befürchtet, dass sich Viren oder Trojaner dahinter verbergen könnten.

Einen Trojaner, der genau das macht, wurde von den Antivirenexperten von Bitdefender bereits entdeckt. Sowohl Bitdefender als auch diverse andere Antivirenprodukte wurden bereits von den Herstellern um eine heuristische Erkennung ergänzt, die derartige Schädlinge beseitigen soll. (13.11.05, Heise)

 

 

    Neues Betriebssystem aus Weissrussland

Forscher haben eine günstige Alternative zum marktbeherrschendem Betriebsystem Windows entwickelt. Das Betriebsystem soll nur 12 Euro kosten und wird ähnlich wie Linux einen offenen Quellcode haben, so der Informatiker Michail Machanek von der Akademie der Wissenschaften in Minsk. An dem Projekt zeigen sich bereits die Nato und die EU interessiert.
"Einfachen Bürgern fällt es schwer, ein Betriebssystem für 300 US-Dollar zu kaufen", erklärte Machanek. So kursieren Microsoft-Programme in Osteuropa sehr oft als Raubkopien. An Microsofts abgespeckte, billige Windows-Version hält sich die Nachfrage in Grenzen. (12.11.05, futurezone.orf)

 

 

    Beta 2 von Windows Vista wird verschoben

Microsoft wird den ursprünglich für den 7. Dezember geplanten Erscheinungstermin der Beta 2 von Windows Vista ins kommende Jahr verschieben. Das berichtet Paul Thurrott und beruft sich dabei auf Quellen aus dem Unternehmen. Ob von der Verschiebung auch die Beta 2 des Internet Explorer 7.0 oder die Windows Media Player 11 Beta 1 betroffen sind, die auch am 7. Dezember geplant waren, ist weiterhin unklar.
Um die verlorene Zeit aufzuholen will Microsoft eines der Release Candidates (RC) auslassen. Dadurch will man weiterhin am gesteckten Zeitplan festhalten und Windows Vista in der zweiten Jahreshälfte 2006 ausliefern. (11.11.05, Golem)

 

 

    Neue Phishing Masche gaukelt Sicherheit vor

Betrüger versuchen jetzt mit Secured Phishing Surfer zur Offenlegung von persönlichen Daten und vertraulichen Informationen zu bewegen. Neu daran ist, dass die Betrüger jetzt versuchen das Opfer auf eine Webseite zu leiten versuchen, die durch das Verschlüsselungssymbol im Browser Sicherheit vorgaukelt. So sehen die gefälschten Seiten den echten noch ähnlicher. Die meisten Internet-Nutzer wiegen sich in Sicherheit, wenn das Schloss-Symbol angezeigt, so die Sicherheitsspeziallisten von SurfControl. Dies nutzen nun auch die Betrüger aus.
Erkennen kann man eine Secured-Phishing-Webseite daran, dass die Zertifikatsprüfung beim Aufrufen der HTTPS-URL eine Fehlermeldung ausgibt, in der auf Probleme mit der Gültigkeit des Zertifikats hingewiesen wird. (10.11.05, InfoWeek)

 

 

    Trojaner tarnt sich als Windows Update

Zur Zeit kursiert eine E-Mail, in der Windows Anwender aufgefordert werden, über eine angebliche Microsoft-Update-Seite ein Sicherheitspatch herunterzuladen. Hinter dem Patch, der laut der Internetseite eine Sicherheitslücke im Plug & Play Dienst beseitigen soll, verbirgt sich jedoch ein Trojaner.
Die gut gefälschte Webseite ist optisch nur mit gut einem geschulten Auge zu enttarnen. Auch die URL zu dieser Webseite gleicht bis auf ein Zeichen der originalen Microsoft-Update Page.

Zwar hat Microsoft vor einiger Zeit Patches zur Beseitigung von Plug & Play Problemen herausgebracht, sie haben jedoch nicht die Security Bulletin Bezeichnung MS05-4791k. Die originalen Microsoft Plug &  Play Patches haben die Bezeichnungen MS05-039 und MS05-047. (09.11.05, Planet3DNow)

 

 

    Auch Grokster gibt auf

Jetzt hat auch P2P-Anbieter Grokster im Rechtstreit mit der US-Medienindustrie nachgegeben und sein Angebot eingestellt. Auf der Website von Grokster (LimeWire) ist nur noch folgende Mitteilung zu lesen: "Der oberste US-Gerichtshof hat einstimmig bestätigt, dass es illegal ist, mit diesem Service urheberrechtlich geschütztes Material zu tauschen. Das Kopieren urheberrechtlich geschützter Filme und Musikdateien unter Verwendung eines nicht autorisierten P2P-Dienstes ist illegal und wird von den Rechteinhabern verfolgt. Es gibt legale Musik- und Videodownload-Dienste. Dies ist keiner davon. Grokster hofft, in Kürze einen sicheren und legalen Dienst anbieten zu können."
Dem letzten Satz nach bemüht sich scheinbar auch Grokster zukünftig nur noch einen kommerziellen Filesharing-Dienst anzubieten. (08.11.05, Heise)

 

 

    Google mit neuem Bewertungssystem

Suchmaschinenbetreiber Google hat jetzt in den USA ein Patent für personalisierte Suchergebnisse eingereicht. Demzufolge könnten Suchergebnisse künftig nicht nur nach Relevanz einer Webseite gewichtet werden, sondern auch das persönliche Interesse der Nutzer anhand von Nutzerprofilen, die Google über seine User erstellt, berücksichtigen.

Beispielsweise könnte der Aufenthaltsort eines Nutzers automatisch ermittelt werden und so bei der Suchanfrage nach einem Restaurant in erster Linie Ergebnisse aus seiner Umgebung anzeigen. (07.11.05, futurezone.orf)

 

 

   Kritische Sicherheitslücke in Windows

Zum monatlichen Patch-Day am kommenden Dienstag will Microsoft unter anderem eine neue kritische Sicherheitslücke in Windows schliessen. Sicherheitslücken werden nach dem Bewertungssystem von Microsoft als "kritisch" eingestuft, wenn sie von Angreifern ohne Interaktion des Anwenders ausgenutzt werden können. Details zur Anfälligkeit der Windows-Versionen und zu dem neuen Patch werden jedoch erst mit der Freigabe des Patches bekannt gegeben.
Zusätzlich wurden drei weitere, jedoch nicht sicherheitsrelevante Updates angekündigt. Auch eine neue Version des Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software wird am Dienstag wieder zur Verfügung stehen. (06.11.05, ZDNet)

 

 

    F-Prot Antivirus scheitert bei ZIP-Archiven

Die Engine des F-Prot Antivirenprogramms scheitert beim Entpacken von ZIP-Dateien, deren ZIP-Versionsnummer grösser als der hexadezimale Wert 15 ist. Obwohl gängige Entpackprogramme diese Archive problemlos entpacken können, werden diese auch wenn sie mit einem Virus verseucht sind, von F-Prot als harmlos eingestuft. Betroffen sind alle bisherigen Versionen des Scanners.

Auf Servern wird empfohlen einen zusätzlichen Virenscanner zu installieren, um manipulierte ZIP-Archive weiterhin in E-Mails filtern zu können, während auf Desktop-Systemen der Wächter nach dem Entpacken den Virus erkennen kann. (05.11.05, Heise)

 

 

    Phishing Attacke auf Paypal-Kunden

Ein neuer Betrugsversuch mit Phishing-E-Mails wird zur Zeit gegen Kunden des Online-Bezahldienstes Paypal durchgeführt. In der E-Mail werden Paypal-Nutzer aufgefordert, über einen Link das Exe-File "PayPal Tool" auf ihren Rechner zu laden. Das File "PayPal-2.5.200-MSWin32-x86-2005.exe" ist allederdings ein Trojaner, der den DNS-Server des Rechners modifiziert und sich anschliessend selbst löscht. Künftige Aufrufe von Paypal.com werden von nun an von dem Nutzer unbemerkt auf eine manipulierte Phishing-Webseite umgeleitet. Nach dem Login auf der gefälschten Webseite werden die Nutzer aufgefordert ihre persönlichen Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei werden persönliche Informationen wie Name und Kreditkartennummer abgefragt.(04.11.05, ZDNet)

 

 

    Patches verhunzen Webseiten

Zwei kumulative Updates für den Internet Explorer, die Microsoft im August und Oktober anbot, verhindern eine korrekte Darstellung einiger Webseiten. Betroffen sind Webseiten mit AktiveX-, Java- oder J++-Komponenten. Die Ursache ist in den durch die Patches eingeführten strikteren Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers zu suchen.

Als vorläufige Abhilfe schlägt Microsoft vor, die Sicherheitseinstellungen für ActiveX und Java/J++ entweder global oder nur für vertrauenswürdige Websites wieder zu lockern. In den Knowledge-Base-Artikeln 906294 und 909738 finden sich Anleitungen, wie betroffene Webseiten zu modifizieren sind, um Probleme für die Besucher zu beseitigen. (03.11.05, Heise)

 

 

    Windows und Office "Live"

Microsoft will künftig im Rahmen der neuen Internetstrategie das Betriebssystem Windows und die Bürosoftware Office mit neuen Online-Angeboten verknüpfen. Windows Live ist ein Online-Portal, das ähnliche Dienste wie die etablierten Microsoft Network (MSN) und Hotmail mit einigen Erweiterungen anbietet, sowie andere bereits vorhandene Microsoft-Services integriert. So liefert Windows Live die bekannten Nachrichten, Wetter- und Börseninformationen, die gefiltert und per RSS abonniert werden können. Neu sind eigens für die Live-Plattform entwickelte Webmail- und Instant-Messaging-Dienste sowie Datei- und Foto-Sharing. Dazu kommen noch ein Online-Virenscanner und automatische Update-Funktionen, wie sie etwa von Watson und Windows Update bekannt sind.
Bei Office Live handelt es sich nicht etwa um eine Browser Version der Office Suite, sondern eine Webhosting-Plattform mit Office-Integration und webbasierten Zusatzanwendungen für Kleinunternehmen.

30 MByte Webspeicher und fünf E-Mail-Konten werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Microsoft hat einfache Design-Werkzeuge und Templates zur leichteren Gestaltung der eigenen Web-Präsenz eingerichtet. Darüber hinaus stehen aber auch netzbasierte Geschäftsanwendungen, wie betriebliche Alltagsfunktionen wie Mitarbeiter- und Kundendatenverwaltung, Ausgabenverbuchung, Arbeitszeiterfassung und -abrechnung usw. zur Verfügung.
Die meisten Windows-Live-Dienste will Microsoft kostenlos anbieten und über Werbung finanzieren, es wird aber auch weiterführende kostenpflichtige Dienste geben. (02.11.05, Heise)

 

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