KressTech.de

Das Portal zur Computerwelt

 

 

::  Zur Startseite

 

::  Easy-Shopping

  ::  Web-Charts

 ::  Internet Security

  ::  Gratis SMS   ::  Fun Ecke

::  Tipps & Tricks

 

::  Surftipps

 

::  Gästebuch

::  Software

 

::  News    ::  Archiv

  ::  Kontakt

 

KressTech.de

 

   Musikindustrie verklagt wieder Studenten

Die RIAA hat erneut Klagen gegen 64 Studenten eingereicht, die urheberrechtlich geschützte Musikdateien über das US-Forschungsnetz Internet2 getauscht haben. Das ist bereits der dritte Feldzug der Recording Industry Association of America (RIAA) gegen Studenten. Insgesamt sind damit Insgesamt 560 Angehörige von 39 US-Universitäten von dieser Klagewelle betroffen.
Überdies zieht die RIAA gegen weitere 693 Personen vor Gericht, die angeblich widerrechtlich Musikdateien über eDonkey & Co. zur Verfügung gestellt haben.
Seit 2003 hat die RIAA in den USA 14.800 Tauschbörsennutzer, darunter 880 Studenten, verklagt. Bislang ist jedoch noch niemand wegen illegalen Filesharings verurteilt worden. Einige Fälle sind bekannt, bei denen sich Betroffene gerichtlich gegen die Vorwürfe zur Wehr setzen und das mit guten Erfolgsaussichten.
Die RIAA konnte bis heute 3400 Personen dazu bewegen, einem außergerichtlichen Vergleich zuzustimmen und durchschnittlich über 4000 US-Dollar zu zahlen, in schweren Fällen auch deutlich mehr als 10.000 US-Dollar. Das US-Recht sieht für jede illegale Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken Strafen von 700 bis 150.000 US-Dollar vor. (30.09.05, Heise)

 

 

   eDonkey -Entwickler geben auf

Die Firma MetaMachine wird sich nach juristischen Drohungen der RIAA aus finanziellen Gründen aus dem Filesharing Geschäft zurückziehen. Damit wird die erfolgreiche P2P-Anwendung eDonkey/Overnet nicht mehr weiterentwickelt.

In einer ausführlichen Stellungnahme erklärte Yagan im Rahmen einer Anhörung des Justizausschusses des US-Parlaments, warum dieser Schritt, obwohl man ihn rechtlich und aus Prinzip für falsch hält, dennoch notwendig wird. Es sei nicht so sehr, weil man eingesehen hat, dass die Musikbranche im Recht ist, sondern weil man finanziell nicht in der Lage sei, vor Gericht Recht zu bekommen, sagte Yagan sinngemäss.
MetaMachine hat bereits die Unterlassungserklärung der RIAA erhalten und Yagan habe Verbands-President Cary Sherman persönlich versichert, dass man auf die Forderungen der RIAA eingehen werde.
Die Entscheidung des US-Gerichts im Fall Grokster/StreamCast hat "die Copyright-Industrie dazu ermutigt, Filesharing- und P2P-Entwickler noch stärker unter Druck zu setzen, damit diese ihre Lesart des Urheberrechts einhalten. Ob das nun richtig ist oder nicht, feststeht: Die meisten gewerblichen Filesharing-Firmen haben einfach nicht genug Mittel, um sich vor Gericht gegen die finanzstarke Musik- und Filmindustrie durchzusetzen".
Beim Grokster-Urteil wurde ausdrücklich die Vorsätzlichkeit der Absicht und die Anstiftung zum Urheberrechtsbruchs betont, während Yagan überzeugt ist, diese Vorsätzlichkeit für eDonkey widerlegen zu können, doch mangelt es schlicht an Geld für einen langen Rechtsstreit. (30.09.05, mediabiz)

 

 

    DivX feiert Geburtstag

Zum fünften Geburtstag des gleichnamigen Videocodec bietet DivX Inc.das normalerweise 20 US-Dollar teure "DivX Create Bundle" einen Tag lang kostenlos an. In dem Bundle für Windows 2000/XP enthalten sind der DivX-Pro Codec, Divx-Player und DivX-Converter. Es muss sich lediglich mit einer gültigen E-Mail-Adresse registriert werden, um eine gültige Seriennummer zugeschickt zu bekommen.
Wenn man bedenkt, dass der erste DivX-Codec (3.11 oder DivX :-) ) eigentlich nur aus einem Hack einer DLL der MPEG-4-Vorabversion von Microsoft bestand, hat DivX eine bewegte Geschichte hinter sich. Heute hat DivX Inc. den Codec zu einer kompletten Multimedia-Architektur mit eigenem Container-Format (DivX Media Format), das animierte Menüs, Untertitel und mehrere Sprachspuren unterstützt, aufgebohrt. Als Audioformat kommt nach wie vor MP3 zum Einsatz, inzwischen allerdings im Mehrkanalformat MP3 Surround.
Ein anderes Team entwickelte den OpenDivX-Code im Rahmen des XviD-Projekts zu einer vollwertigen MPEG-4-ASP-Implementierung (Advanced Simple Profile) weiter, die dem kommerziellen Codec mittlerweile in nichts mehr nachsteht. (29.09.05, Heise)

 

 

   Rückschlag für Windows Vista

Microsoft musste die Entwicklung des neuen Betriebssystems Windows Vista auf halber Strecke wieder völlig neu beginnen. Dies gab jetzt der zuständige Manager gegenüber dem Wall Street Journal bekannt. Er selbst habe Bill Gates frühzeitig darüber informiert, dass ein Projekt dieser Grösse mit den bis dahin angewandten Entwicklungsmethoden nicht realisierbar war und daher völlig neue Ansätze gefragt waren. Die Entwickler und Bill Gates begegneten diesen Einwänden zunächst mit grosser Skepsis, mussten jedoch am Ende einsehen, dass er Recht hatte.
Bis zu dem Richtungswechsel schrieb jeder Programmierer einen kleinen Teil des Systems. Diese Komponenten wurden dann in einem Build zusammengefasst. Nach dem Neustart wurde eine solide Codebasis entwickelt, die den Kern von Windows Vista bildet. Neue Features konnten nun als Komponenten hinzugefügt werden.
Allchin führte auch neue Tools ein, die fehlerhaften Code identifizieren und zurückweisen. Als Resultat habe man erheblich weniger Bug-Meldungen erhalten als früher, sagte der Microsoft-Manager dem WSJ.
Die neuen Tools werden laut Gates auch bei der Entwicklung von Office verwendet. "Ich wünschte, wir hätten das früher getan", so der Microsoft-Gründer. (27.09.05, ZDNet)

 

 

   Sieben Jahre Google

Google feiert heute seinen siebten Geburtstag und hat zeitgleich den Index seiner Volltextsuchmaschine erheblich vergrössert. Die genaue Anzahl, wie viele Seiten nun der Index umfasst, gibt Google jedoch nicht bekannt. Lediglich eine FAQ-Seite verweist darauf, dass die Indexgrösse nicht entscheidend für die Qualität einer Suchmaschine sein soll.

Bisher wurden angeblich acht Milliarden Webseiten indexiert. Der Konkurrent Yahoo gab im August an, sein Index umfasse mehr als 19,2 Milliarden Webseiten. Google behauptet jetzt, sein Index sei mehr als dreimal so gross wie der jeder anderen Suchmaschinen und ermuntert Benutzer, dies mit speziellen Anfragen zu testen. (27.09.05, Heise)

 

 

    Saturn startet Musik Download Portal

Der "Geiz-Markt" Saturn startet heute sein Musik-Portal und bietet bis zum 2. Oktober Musiktitel zum Einstiegspreis von 50 Cent an. Danach werden dann alle Einzeltitel für 99 Cent und Alben für 9,99 Euro zum Download angeboten. Saturn hat zur Zeit 700.000 Titel im Angebot, davon aber nur 100.000 im MP3-Format. Das Gros liegt im DRM-geschützt im WMA-Format (Windows Media Audio) vor. Mit 192 kBit/s bietet Saturn dabei eine bessere Soundqualität als die meisten anderen Anbieter. Bezahlen kann man über Worldpay oder Firstgate, was nach einmaliger Anmeldung die Bezahlung per Lastschrift oder Kreditkarte über eine Kundenkennung ermöglicht. (26.09.05, Heise)

 

 

    Das Ende der PC-Ära

Auf der American India Foundation hat Sun-Manager Jonathan Schwartz das Ende der PC-Ära prognostiziert. "Die wirklichen Innovationen werden im Netzwerk und bei Services stattfinden", so der Manager, der diese Prognose auch in der Vergangenheit schon verlauten lies.

Schwartz begründet seine Prognose mit der zunehmenden Macht von Internet-Unternehmen wie Ebay, Goolge, Yahoo und Amazon. Der Zugriff auf Internet-Services wird dem Zugang auf Desktop-Applikationen vorgezogen. Einerseits würden Applikationen als Dienste ins Internet abwandern, andererseits werde der PC auch nicht mehr das vorherrschende Gerät für den Zugriff auf die Services sein. "Der Großteil der Welt wird das Internet zuerst auf dem Mobiltelefon erleben", so Schwartz. (26.09.05, ZDNet)

 

 

   DSL möglicherweise bald wieder teurer

Die Deutsche Telekom hat bei der Bundesnetzagentur beantragt, die Z-ISP-Entgelte um mehr als das Dreifache anheben zu dürfen. ZISP (Zuführung zum Internet Service Provider) nutzen Provider, die nicht selbst über ein eigenes DSL-Netz verfügen, wie AOL, Freenet oder Lycos. Zur Zeit müssen Provider pro genutzter Bandbreite (10 Kbit/s) 0,52 Euro bezahlen. Die Telekom möchte diese Gebühr jetzt auf 1,5625 Euro erhöhen. Wäre das der Fall, so würden auch für den Endverbraucher die Preise für einen DSL-Internetzugang wieder steigen.
Dagegen zeigen europäische Vergleichsmarktzahlen von Vorreiter-Ländern in Europa wie Frankreich, Belgien, Großbritannien oder Italien, dass die breitbandigen Zugangsentgelte schon jetzt deutlich zu hoch sind und im Zuge von weiteren wirtschaftlichen Effizienzgewinnen und vor allem stark wachsenden Größenvorteilen eine Senkung erfordern. Bis zum 31. Oktober 2005 muss die Bundesnetzagentur über den Antrag der Deutschen Telekom entschieden haben. (21.09.05, VATM)

 

 

   Opera kostenlos und ohne Werbebanner

Die Vollversion des Web-Browsers Opera wird jetzt in der Version 8.50 in deutscher Sprache kostenlos und ohne Werbebanner zum Download angeboten. Bisher musste die Version ohne Werbebanner gekauft werden aber Opera hatte im August schon ein neues Geschäftsmodell angekündigt. Jetzt wird die ganze Internet-Gemeinde zur Nutzung von Opera eingeladen, um zu erfahren "wie Webbrowsing sein sollte. Wir wollen unseren Nutzern auf jedem Gerät jederzeit das beste Internet-Erlebnis ermöglichen. Diese Mission wird ab heute auf neuen Wegen schreiten", so die Worte eines Sprechers. (20.09.05, Heise)

 

 

    Neuartiger Wurm mit Adware-Funktionen

Die Anti-Virus Speziallisten von Panda Software haben einen neuen Wurm entdeckt, der die Hosts-Datei umschreibt und so Suchanfragen umleitet. Der Wurm "P2Load.A" verbreitet sich über die Peer-to-Peer-Netze (P2P) "Shareaza" und "Imesh" als ein Star-Wars Spiel mit dem Titel "Knights of the Old Republic 2". Wird die Datei (nur 45 Kb), die das Spiel beinhalten soll ausgeführt, wird in fehlerhaftem Englisch eine Fehlermeldung angezeigt, die besagt, dass eine Datei namens "vb2.dll" veraltet sei und eine neuere Dateiversion geladen werden müsse. Dann legt der Wurm eine Kopie von sich als "winlogin.exe" im System-Verzeichnis von Windows ab. Diese Datei trägt er in die Registry ein, damit sie beim Start von Windows automatisch geladen wird:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\

Run Winlogin = %sysdir%\winlogin.exe
Der Wurm ändert auch die Registry-Einträge des Internet Explorers, in denen die Start- und Suchseiten festgelegt sind. Die Startseite des Internet Explorers zeigt nun Werbung an. Ferner lädt er eine Datei aus dem Internet herunter und überschreibt damit die vorhandene Datei "HOSTS". Diese enthält Zuordnungen von Web-Adressen zu IP-Adressen.

So manipuliert der Wurm das Ziel von Suchanfragen, die eigentlich für Google bestimmt sind. Er leitet sie auf eine andere Website um, die mehr oder weniger die gleichen Suchergebnisse liefert, jedoch andere "Sponsored Links" (Werbe-Links) zur Verfügung stellt. (19.09.05, PC-Welt)

 

 

    Virus auf Downloadseite bei AMI

Mindestens ein Utility , das von den Download-Seiten des Board-Herstellers American Megatrends angeboten wird, enthält einen Virus. Wer das Utility zur Identifizierung des Motherboards "mbid14.exe" von den AMI-Seiten herunterlädt und unter Windows startet, infiziert sein System mit dem Virus "Parite". Dabei präsentiert das selbstentpackende Archiv den normalen Dialog zur Abfrage, wohin das Tool entpackt werden soll. Das ausgepackte Utility ist zwar voll funktionsfähig, aber im Hintergrund beginnt der Virus bereits, alle ausführbaren Dateien zu infizieren. Eine Infektion lässt sich an dem Vorhandensein des Registry-Schlüssels:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\PINF

feststellen.

Glücklicherweise erkennen alle Antiviren-Programme den schon recht alten Virus. (17.09.05, Heise)

 

 

   Office 12 mit neuer Oberfläche

Microsofts nächste Office-Generation wird im nächsten Jahr mit einer komplett neu gestalteten Oberfläche auf dem Markt kommen.
Das ist das Ergebnis einer von Microsoft durchgeführten Befragung von Office-Anwendern, bei der herausgefunden werden sollte, welche neuen Funktionen gewünscht werden. Das Ergebnis war, dass neun von zehn gewünschten Neuerungen schon im Programm integriert waren, jedoch von den Office-Nutzern gar nicht gefunden wurden. Die neue Benutzeroberfläche soll diesem Missstand jetzt beseitigen.
Traditionelle Menüs und Symbolleisten sollen dabei nahezu ganz verschwinden und Symbolleisten weichen.
Aber die Neuerungen beschränken sich nicht nur auf die Symbolleisten. Excel soll künftig schnelles optisches Feedback für den Inhalt von Tabellenzellen und eine verbesserte Druckervorschau bieten. Word 12 fasst alle globalen Manipulationsoptionen in einem "Document Inspector" zusammen, der ebenfalls nach Aufgaben gegliedert ist. Outlook 12 bietet eine neue Seitenleiste namens "To-Do Bar", die fällige Termine und offene Aufgaben auflistet. Noch in diesem Jahr soll eine erste Beta von Office "12" erscheinen; die endgültige Version der Software wurde für das zweite Halbjahr 2006 angekündigt. (14.09.05, Heise)

 

 

   Neue Bagle-Variante verbreitet sich

Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Bagle-Variante, die sich im Attachment einer E-Mail ohne Betreff befindet. Glücklicherweise wird das fehlen von Betreff und Text der E-Mail einer allzu raschen Verbreitung des Wurms wohl entgegenwirken. Im Anhang dieser betrefflosen E-Mails befindet sich eine .ZIP-Datei mit allen möglichen Bezeichnungen wie: "price.zip", price2.zip, oder price_new.zip. Auffällig ist, dass man im Titel immer das Wort "price" wieder findet.
Wird die Datei geöffnet, kopiert sich der Schädling in den System-Ordner von Windows und nimmt Änderungen an der Registry vor. Gleichzeitig öffnet er auf dem PC eine Hintertür, um unbemerkt Dateien herunterzuladen. Zudem verschickt er sich an weitere Adressen. Da die neue Bagle-Variante erst diese Nacht aufgetaucht ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie noch nicht von allen Virenscannern erkannt wird. Anwender sollten deshalb immer den Ratschlag beherzigen, nie unverlangte Dateien oder Attachments aus unbekannter Quelle zu öffnen. (13.09.05, PCtipp)

 

 

   Trojaner als eBay-Mahnung

Eine gefälschte eBay E-Mail verbreitet sich seit heute, droht mit Kontosperrung und hat im Attachment statt der angekündigten Rechnung einen Trojaner. Sollte man die eBay-Rechnung von 600,59 Euro nicht in den nächsten 5 - 7 Tagen zahlen, so der Text, wird eine Kontosperrung veranlasst. Sollte der verschreckte Empfänger dann auf den als PDF-Datei getarnten Anhang klicken, aktiviert sich der Trojaner "TROJ_RECHNUNG.A" und lädt Schadcode aus dem Internet nach.

Es handelt sich dabei um eine Wurm-Komponente für Peer-to-Peer-Netze wie Kazaa und Imesh, einen Keylogger, der für den Trojaner "Goldun" entwickelt wurde (mcfCC4.dll), sowie ein Rootkit für Goldun (mcfdrv.sys), mit dem sich der Trojaner versteckt. (12.09.05, Heise)

 

 

   Windows Vista preiswerter als XP

Microsoft will das neue Betriebsystem, welches im Herbst nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, deutlich günstiger anbieten, als den Vorgänger Windows XP. Dadurch erhofft sich Microsoft eine Reduzierung von Raubkopien, die durch den günstigen Preis an Attraktivität verlieren, wenn sie höchstwahrscheinlich wieder kurz nach dem Verkaufsstart verbreitet werden. Sollte die Rechnung aufgehen und Windows Vista tatsächlich vermehrt legal verkauft werden, wird Microsoft durch den höheren Absatz trotz niedrigeren Preis keinen Verlust machen.
Auch wird bei Microso0ft befürchtet, dass durch die hohen Hardwareanforderungen des neuen Betriebssystems Kunden verschreckt werden können oder diese bei Windows XP bleiben, wenn Windows Vista zusätzlich noch mit einem hohen Preis aufwartet.
Laut Insidern wird der Verkaufspreis einer Vollversion von Windows Vista bei 99 US-Dollar liegen, die OEM-Version soll etwas mehr als die Hälfte kosten. (09.09.05, Computerbase)

 

 

   Strafanzeigen-Software ermittelt Urheberrechtsverletzungen

Tausende von Strafanzeigen gegen Tauschbörsen-Nutzer wegen Verletzung des Urheberrechts gehen derzeit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zu.
Das Schweizer Unternehmen Logistep, nach eigenen Angaben darauf spezialisiert, im Auftrag von Rechteinhabern Urheberrechtsverletzungen im Internet aufzuspüren, hat eine Software entwickelt, die Urheberverletzungen im Internet aufspürt. Die Software dokumentiert, welche Inhalte über einen bestimmten Zeitraum von einem P2P-Nutzer geladen werden. Die Vorgänge laufen dabei voll automatisiert ab. Das Unternehmen wirbt auf seiner Homepage, dass es sich als "Full-Service-Dienstleister" auch gleich um die rechtliche Verfolgung kümmere.
So sind allein im Juni und Juli mehr als 20.000 Anzeigen bei einer Karlsruher Rechtsanwaltskanzlei eingereicht, die mit dem Schweizer Unternehmen Logistep zusammenarbeitet, wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage bestätigte. Allen Anzeigen wird laut Staatsanwaltschaft nachgegangen. Die Anwaltskanzlei gab an, pro Woche noch etwa 10.000 Anzeigen nachschieben zu können. (06.09.05, Heise)

 

 

    Der langsame Tod für KaZaA

Nach langen acht Monaten kamen heute die Richter im Prozess gegen die Tauschbörse KaZaA endlich zu einem Urteil. Mit dem Urteil wurde KaZaA verpflichtet, binnen 2 Monaten alle Verletzungen von Copyrights zu unterbinden. Genau so ein Urteil war vor 5 Jahren auch das Todesurteil für Napster. Zwar urteilte das australische Gericht nicht, dass KaZaA ein illegales Angebot sei, die Börse darf darum zunächst auch weitermachen. Richter Murray Wilcox befand jedoch, dass die P2P-Börse vor allem für illegale Zwecke genutzt wird - und zwar mit Wissen ihrer Betreiber.
So müssen die Tauschbörsenbetreiber nicht nur 90% der Prozesskosten tragen, sondern auch binnen zwei Monaten Filter entwickeln und installieren, die nachhaltig verhindern, dass über KaZaA Copyrightgeschütztes Material getauscht wird.
Einziger Trost ist, dass innerhalb der P2P-Szene kaum jemand der Tauschbörse KaZaA wirklich nachtrauern wird, da sich das ehemalige P2P-Schwergewicht bei den Nutzerzahlen seit Jahren schon auf einem absteigenden Ast befindet. (05.09.05, Spiegel)

 

 

    Neue Nero 7 Brennsuite im Oktober

Am 10. Oktober will die Nero AG eine runderneuerte Version seiner Brennsuite zum gewohnten Preis von rund 70 Euro in den Handel bringen. Die Suite Nero 7 Premium wird insgesamt 18 Applikationen enthalten, die von Nero StartSmart zusammengehalten werden. Unter anderem gibt es die Module Nero Vision, Nero Wave Editor, Sound Trax, Backitup und InCD in neuen Versionen. Mit Nero SoundBox sollen sich Surround-Mixes in 5.1 oder gar 7.1 erstellen lassen. Nero 7 Premium soll auf das Brennen der DVD-Nachfolger Blu-ray Disc und HD-DVD vorbereitet sein; InCD 5 soll beispielsweise mit dem Universal Disc Format (UDF) 2.5/2.6 umgehen können, das jetzt auch zur Blu-ray Disc kompatibel ist.
Die wichtigste Neuerung dürfte indes das zur Media-Center-Oberfläche aufgebohrte Media Home sein. Das Programm mit Sofa-kompatibler Bedienoberfläche verwaltet Fotos, Audio- und Videodaten in einer Datenbank, zudem soll Media Home als digitaler Videorecorder dienen. (03.09.05, Heise)

 

 

   E-Mails über "Katrina" sind Trojaner-Fallen

Derzeit verbreiten sich massenhaft Spam-Mails, die angeblich neue Informationen zum Wirbelsturm Katrina versprechen. In der Betreffzeile der E-Mails steht beispielsweise "Katrina killed as many as 80 people" oder auch "Hurricane! We probably have 80 percent of our city underwater". Im Text wird dann auf Web-Seiten verlinkt, wo zusätzliche News zu den Folgen des Wirbelsturms abrufbar sein sollen. De fraglichen Web-Seiten sind jedoch mit Trojanern präpariert. Sie nutzen einen alten Fehler des Internet Explorer, um auf dem System des Anwenders eine Datei C:\fh4uh.exe zu erzeugen und zu starten. Dabei handelt es sich um einen einfachen Downloader, der eine neue Borobot-Variante herunterlädt. Diese Backdoor wird von Sophos als Troj/Borobot-P erkannt, kann den infizierten PC über IRC fernsteuern und verfügt über eine eigene SMTP Engine. Zudem versucht der Schädling weitere Programme nachzuladen, die derzeit aber nicht verfügbar sind.
Auch das auf der Web-Seite beworbene Zotob Removal Tool stellt in Wirklichkeit eine Schadsoftware dar, die von Sophos als Troj/Borobot-Q benannt wurde. (02.09.05, Heise)

 

 

   Windows Firewall zeigt nicht alle Verbindungen

Die Windows Firewall zeigt unter Umständen nicht alle Verbindungen an, die als erlaubte Ausnahmen definiert wurden. Der Fehler entsteht, wenn eine Ausnahme direkt über den Registrierungseditor definiert wird und kein Name für den Wert definiert wurde. Das führt dazu, dass die grafische Benutzerschnittstelle der Windows Firewall diese Verbindungen nicht anzeigt. Betroffen sind Windows XP Systeme mit installiertem Service Pack 2 und oder Microsoft Windows Server 2003 Service Pack .
Microsoft weist darauf hin, das der Fehler nicht für direkte Angriffe ausgenutzt werden kann, ein Risiko besteht aber darin, dass Angriffe verborgen bleiben könnten. Das von Microsoft bereitgestellte Update KB897663 behebt den Fehler. (01.09.05, Microsoft)

 

 

   Heise-Verlag wehrt sich gegen Link Verbot

Der Heise Zeitschriften Verlag wird gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München Verfassungsbeschwerde einlegen. Am 28. Juli 2005 hat das OLG entschieden, dass der zum Verlag gehörende News-Dienst heise online keinen Link zum Software-Hersteller Slysoft setzen darf. Durch dieses Verbot werde die in Artikel 5 des Grundgesetzes garantierte Freiheit der Presse ihrer Ansicht nach unzulässig eingeschränkt, erklärte die Verlagsleitung.
Dem viel beachteten Urteil des OLG München kommt nach Meinung von Rechtsexperten eine grundlegende Bedeutung weit über den konkreten Einzelfall hinaus zu. Mitte Januar 2005 hatte heise online über die neue Version der Software "AnyDVD" von Slysoft berichtet. AnyDVD soll laut Slysoft nicht nur den CSS-Schutz von DVDs entfernen, sondern auch drei weitere Kopiersperren für DVDs aushebeln. Der Bericht von heise online enthält eine kritische Würdigung der Angaben des Software-Herstellers. Der Musikindustrieverband IFPI bezeichnete Passagen des Textes als Werbung beziehungsweise als Anleitung zum Raubkopieren, insbesondere, weil in der Originalversion des Artikels ein Link zur Homepage des Software-Herstellers gesetzt war.
Acht Unternehmen der Musikindustrie wollten im einstweiligen Verfügungsverfahren die Veröffentlichung des Artikels verbieten lassen. In erster Instanz entschied das Landgericht München, dass heise online den Text zwar unverändert im Netz stehen lassen darf, aber den Link zu Slysoft entfernen muss. Gegen dieses Urteil legten beide Parteien Berufung ein. Am 28. Juli bestätigte das OLG München die Entscheidung der Vorinstanz und wies die Berufungsanträge zurück. (01.09.05, Heise)

 

0

zum Seitenanfang

0