KressTech.de

Das Portal zur Computerwelt

 

 

::  Zur Startseite

 

::  Easy-Shopping

  ::  Web-Charts

 ::  Internet Security

  ::  Gratis SMS   ::  Fun Ecke

::  Tipps & Tricks

 

::  Surftipps

 

::  Gästebuch

::  Software

 

::  News    ::  Archiv

  ::  Kontakt

 

KressTech.de

 

      Lebensdauer von Druckern wird künstlich verkürzt

Wie die PC-Welt jetzt herausfand, scheinen die Hersteller von Druckern die Lebensdauer der Geräte künstlich zu verkürzen.

Wird eine vorgesehene Lebensdauer erreicht, gibt entweder der Druckertreiber Fehlermeldungen aus oder die Qualität der Ausdrucke wird plötzlich schlechter. Viele Tintenstrahldruckermodelle scheinen ab Werk auf einen bestimmten Gesamtdurchsatz ausgelegt zu sein. Ist dieser erreicht, muss mit Qualitätseinbußen gerechnet werden.

Die Hersteller empfehlen dann den Austausch verschlissener Teile, auch ein Check durch den Kunden-Service kann nötig sein, allerdings sind die Kosten für eine solche Art Reparatur fast so hoch wie eine Neuanschaffung. (29.07.05, de.internet.com)

 

 

    Microsoft liefert Beta 1 von Windows Vista aus

Die Namensgebung noch nicht abgesichert, schon beginnt die Auslieferung der ersten Beta Version von Windows Vista an über 10.000 Tester. Zusätzlich steht die erste Beta-Version von Windows Vista auch über das MSDN-Entwicklerprogramm und für Technet-Mitglieder bereit. Für einen ausgewählten Teil der Beta-Tester ist auch die Server-Version, die Microsoft weiterhin unter dem Codenamen Longhorn führt, verfügbar.
Mit der Beta 1 der nächsten Windows-Ausgabe wird auch zum ersten Mal eine Version des neuen Webbrowsers Internet Explorer 7 ausgeliefert, der laut Microsoft vor allem besser gegen "bösartige Webseiten" und gegen digitale Schädlinge schützen soll.

Mit Windows Vista kommen auch Neuerungen wie das Web-Entwicklungs-Framework Indigo und die einheitliche Grafikschnittstelle Avalon, die beide Bestandteile der neuen Programmierschnittstelle WinFX sind.

Allen, die keinen Zugriff auf die Beta 1 bekommen, liefert Microsoft eine Screenshot-Galerie, um einen ersten Eindruck zu vermitteln. (28.07.05, Heise)

 

 

    "Longhorn" wird wohl doch nicht "Vista" heissen

So wie es aussieht, darf Microsoft den Namen "Vista" für den XP-Nachfolger Longhorn wohl doch nicht verwenden. Der Name ist bereits für die nächsten sechs Jahre von einem US-Unternehmen registriert.

Vista, Experte für die Internet-Anbindungen kleinerer Unternehmen, ist ebenfalls in Redmond, Washington beheimatet, wo auch Microsoft seinen Hauptsitz unterhält. "Wir prüfen unsere Optionen und werden mit Microsoft reden", sagte Wall der Seattle Times. Eine Klage wurde bisher nicht eingereicht.

(26.07.05, de.internet.com)

 

 

    Microsoft: Updates nur noch mit Lizenztest

Wie schon im Vorfeld angekündigt wurde, wird Microsoft jetzt alle Rechner, die das Windows-Update nutzen einem Lizenztest unterziehen. Bisher war die Überprüfung optional, Microsoft hat jedoch nun offiziell sein "Windows Genuine Advantage"-Programm gestartet. Das Programm ist ab sofort verpflichtend, ausgenommen sind Sicherheits-Patches und Service-Packs über die Funktion "Automatische Updates".
Wurde die verwendete Windows-Version rechtmäßig erworben und ist die Lizenz gültig, können wie bisher alle verfügbaren Updates von der Windows-Website bezogen werden. Wenn sie nicht gültig ist, erhält der Nutzer ein Web-Formular zum ausfüllen. Darin soll der Windows-Nutzer angeben, wo und vom wem die Version gekauft wurde und die erworbene CD an Microsoft einsenden. Sie bekommen dann von Microsoft eine kostenlose Version.
Nutzer, die nur den Bericht ausfüllen, können eine originale Windows XP Home zum Sonderpreis von 89 Euro oder die Professional Edition für nur 139 Euro erwerben. (26.07.05, futurezone.orf)

 

Update: Nicht einmal 24 Stunden nach Einführung wurde die neue Microsoft-Echtheitsüberprüfung Hackern zum Opfer und geknackt. Mit banalen Mitteln, wie der Austausch einer DLL-Datei oder eine JavaScript Zeile in die Adressleiste des Browsers eingegeben, liess sich die Prüfung umgehen. (28.07.05)

 

 

    Microsoft will Patent auf Smilies

Schon Anfang 2004 meldete Microsoft Methoden und Geräte zur Erschaffung und Übertragung von so genannten Emoticons, also Smilies aus einfachen Zeichen, zum Patent an. In dem Patent ist von der Umsetzung von Bildern in die entsprechenden Zeichenketten, die dann beispielsweise in Echtzeit über Instant-Messaging-Dienste übertragen werden können die Rede. So besteht die Möglichkeit, selbst gestaltete Smilies in eine zu übertragende Nachricht einzubetten, die dann am anderen Ende wieder in die entsprechenden Smilies umgesetzt werden.
Die US-Patent-Anmeldung Nr. 20050156873 wurde am 20. Januar 2004 eingereicht. Am 21. Juli 2005 wurde der Antrag nun veröffentlicht, noch ist das Patent aber nicht gewährt, da die Prüfung durch das US-Patentamt noch nicht abgeschlossen ist. (25.07.05, golem.de)

 

 

    Neuer Trojaner installiert Spionageprogramm

Der neue Trojaner "Kirvo.B" verbreitet sich über Instant Messenger (AIM, MSN-Messenger usw.) und versucht ein Backdoor Programm auf dem Rechner des Opfers zu installieren. "Kirvo.B" macht mit einer Messenger- Nachricht von jemanden aus der eigenen Buddie-/Friendliste auf sich aufmerksam. Durch anklicken des Links innerhalb der Nachricht, lädt sich "Kirvo.B" auf den PC.
"Kirvo.B" ist darauf programmiert eine Kopie der Spybot-Version "Backdoor.Sdbot" zu installieren und sich anschließend per Messenger weiter zu verbreiten. "Backdoor.Sdbot" ist ein gefährlicher Wurm, der Schwachstellen des Systems auslotet und es in Folge Hackern ermöglicht über den Internet Relay Chat (IRC) die Kontrolle über das System zu übernehmen. Der Spybot ist mit einer automatischen Updatefunktion ausgestattet und lädt neue Versionen unbemerkt auf den PC. (23.07.05, Yahoo)

 

 

    Longhorn wird "Windows Vista" heissen

Der Nachfolger von Microsofts Windows XP, bisher unter dem Codenamen "Longhorn" bekannt, wird künftig "Windows Vista" heissen. Den offiziellen Namen des XP-Nachfolgers gab der Softwarekonzern am Freitag bei einem Briefing von Verkaufs- und Marketing-Mitarbeitern in Redmond bekannt und bestätigte damit bereits im Internet kursierende Gerüchte.
"Windows Vista" (Vista: Blick, Sicht, Perspektive) soll Ende 2006 in den Handel kommen. Das neue Betriebssystem soll den PC unter einer neuartigen Bedienoberfläche sicherer und zuverlässiger machen. Die Organisationsmöglichkeiten für den Nutzer sowie die nahtlose Verbindung zu Informationen und Services sollen vereinfacht werden. Software-Entwickler werden eine erste Beta-Version am 3. August erhalten, hiess es. (22.07.05, Yahoo)

 

 

    Microsoft verbannt das doc-Dateiformat

In der nächsten Office-Version 12 von Microsoft wird es die klassischen Dateiformate wie .doc, .xls und .ppt nicht mehr geben. Microsoft wird stattdessen das XML-Dateiformat favorisieren.

XML soll weniger Speicherplatz brauchen und eine einfachere Wiederherstellung beschädigter Dateien ermöglichen. Ausserdem ist es lizenzfrei, so dass Entwickler es uneingeschränkt in ihre Programme einbinden können. Microsoft gibt für Office-Versionen von Office 2000 an kostenlose Upgrades aus. Auf dem Markt kommen soll Office 12 allerdings erst im zweiten Halbjahr 2006. (21.07.05, rp-online)

 

 

    Trojaner kommt als Phishing E-Mail getarnt

Besonders Telekom Kunden sollten sich auf eine scheinbare Phishing E-Mail einstellen, die jedoch versucht dem Anwender einen Trojaner unterzuschieben. Der Text der Mail gibt sich als Hinweis auf eine Telekom-Rechnung aus: "Guten Tag,
die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat Januar 2005 beträgt: 752,82 Euro.
Mit dieser E-Mail erhalten Sie Ihre aktuelle Rechnung und - soweit von Ihnen beauftragt - die Einzelverbindungsübersicht die Sie unter Ihrem Konto sehen können.
"


Beim Klick auf den in der E-Mail enthaltenen Link öffnet sich sogar die echte Telekom-Seite. Der Trick der Betrüger jedoch ist: Das verlinkte Dokument besteht aus mehreren Frames. Einer davon verweist auf die echte Telekom-Seite. Der zweite hingegen bleibt versteckt und enthält codierten Skript-Code. Einen Versuch die Zugangsdaten auszuphishen gibt es nicht, es wird jedoch versucht über zahlreiche Sicherheitslücken des Internet Explorers Software aus dem Internet nachzuladen und zu installieren. Wer auf den Link klickt, um den vermeintlichen Phishing-Versuch zu begutachten, bekommt nicht mit, dass der versteckte Frame im Hintergrund versucht, sein System zu infizieren. Aufgrund der Komplexität lässt sich derzeit nicht ausschliessen, dass auch bisher unbekannte Schwachstellen oder zumindest neue Variationen darunter sind, die auch Systeme treffen könnten, die sich auf dem aktuellen Stand befinden. Anwender sollten vorsichtshalber verdächtige Links in E-Mails nicht anklicken. (20.07.05, Heise)

 

 

    Neuer Trojaner verbreitet sich

Gleich in drei Versionen verbreitet sich, laut den Sicherheitsspezialisten von Sophos, ein neuer Schädling im Netz. Den Trojaner, "Lebreat" gibt es in den Versionen A, B und C. Er verbreitet sich über Netzwerk-Shares, über eine lange bekannte Netzwerklücke in Windows XP, ein Klick auf E-Mailanhänge ist also nicht zwangsläufig erforderlich. Das bekannte LSASS-Loch hatte bereits der Blaster-Wurm genutzt und auch einige der vielen Sasser-Versionen hatten sich dieses Tricks bedient.
Lebreat verbreitet sich gleich auf zwei Arten: Per E-Mail versucht er sich zu tarnen mit der Nachricht, der Kreditkarten-Account des Nutzers sei wegen einer illegalen Abbuchung gesperrt worden. Wer auf den Anhang klickt, installiert damit den Schädling, der seinerseits ein Trojanerprogramm startet. Danach Online Banking zu machen, könnte genau das bewirken, wovor die E-Mail warnt. Schutz bietet das entsprechende Patch für Windows und zusätzlich aktuelle Virensoftware. (18.07.05, testticker.de)

 

 

    Harry Potter 6: kaum erschienen - schon im Web

Nur Stunden nach Verkaufsstart waren die ersten vier Kapitel des neuen Harry Potter Romans bereits im Internet zu haben. Auf einem öffentlich zugänglichen Rechner in den USA findet sich eine entsprechende Datei im pdf-Format. Am ersten Verkaufstag gingen weltweit einige Millionen Exemplare des englischen Originals "Harry Potter and the Half-Blood Prince" über die Ladentheken. In vielen Städten öffneten die Buchläden bereits in der Nacht. Die deutsche Ausgabe erscheint am 1. Oktober. Der Titel steht noch nicht fest. (17.07.05, Yahoo)

Update: Mittlerweile ist die komplette Ausgabe im Netz erhältlich. Man befürchtet die Verbreitung über Filesharing Programme. (18.07.05)

 

 

   Website von Firefox gehackt

Die Marketing-Website des Browsers Firefox, SpreadFirefox.com, wurde gehackt, wobei eventuell Tausende Userdaten einsehbar waren.
Wie die Mozilla Foundation nun bekannt gab, konnten die Angreifer sich bereits am letzten Sonntag über eine Sicherheitslücke im Content Management System der Website Zugang verschaffen, das wurde jedoch erst am Dienstag bemerkt.
Die Mozilla Foundation warnte registrierte Nutzer der Website per E-Mail, dass die Angreifer eventuell Usernamen, Passwörter und andere Informationen wie etwa E-Mail- und Wohnadressen, Geburtsdaten und Instant-Messaging-Namen einsehen konnten.

Mozilla rät nun den rund 100.000 registrierten Nutzer von SpreadFirefox.com, ihre Passwörter zu ändern. Die Sicherheitslücken wurden mittlerweile beseitigt. (17.07.05, futurezone.orf)

 

 

    AOL: Gratis WLAN-Wochenenden

In einer Aktion erlaubt der Provider bis Ende August die kostenlose Nutzung aller AOL-Hotspots an Samstagen und Sonntagen. Auch der AOL-Kooperationspartner 802:WLAN nimmt an dieser Aktion teil. Die vorübergehend kostenlosen Hotspots finden sich in Deutschland in über 300 Cafés, Bars und Kneipen. Die Benutzerkennung für den Zugang lautet Hotspot@aol.com, das Passwort ist der Name der jeweiligen Stadt.


Vor Ort werden Prepaid-Karten verkauft, die eine Nutzung auch unter der Woche ermöglichen. Pro Stunde kostet der Zugang 2 Euro. Sobald man den Zugang aktiviert hat, läuft aber die Zeit, selbst wenn sich der Anwender wieder ausloggt. Es ist nicht möglich, die Nutzungsstunde auf mehrere Sitzungen zu verteilen. AOL-Mitglieder können sich bei den Hotspots mit ihrem Benutzernamen und Kennwort zu den Konditionen des jeweiligen Tarifs auch ohne AOL-Software einloggen, bei Volumentarifen wird das im Hotspot verbrauchte Datenvolumen nicht abgerechnet. An einigen Standorten stehen zudem Internet-Stationen zur freien Nutzung bereit. (16.07.05, Heise

 

 

    Athlon XP Produktion eingestellt

AMD hat die Produktion der erfolgreichen Athlon Prozessoren für den Sockel A jetzt endgültig eingestellt. Insgesamt gibt es im PC-Bereich kaum eine andere Plattform, die so lange aktuell blieb wie die Sockel A-Basis. Anfang Juni 2000 wurde der Athlon Thunderbird für den Sockel A offiziell eingeführt. Der erste Prozessor, der mit Kompressorkühlung die 1-GHz Marke knacken konnte war ein Athlon.
Ab Mitte 2004 wurden nur noch wenige der CPUs in Desktop-Systemen eingesetzt. Im April verschwanden dann auch noch die XP-Ms und MPs und nun ist schließlich der letzte Athlon XP produziert worden. Die Zukunft wird wohl dem Sockel 939 und dem bald erscheinenden Sockel M2 gehören. (13.07.05, Giga)

 

 

    Alternatives Internet wird vorbereitet

Ein Firmenkonsortium will in 10 Ländern Rootserver aufstellen, um sich damit unabhängiger von den Kontrollen der USA zu machen.
Wie ursprünglich von der Associated Press berichtet, plant ein Firmenkonsortium namens "The Public-Root", in 10 Ländern 13 Rootserver aufzustellen, um damit die kürzlich errichtete Kontrolle der US-Regierung über das Internet zu relativieren.
Das Projekt erregt in vielen Ländern schon reges Interesse, wie die Turkish Informatics Association verzeichnen kann. In der Türkei ist das Projekt bisher am weitesten entwickelt. (08.07.05, Testticker.de)

 

 

    Angst vor Spyware ändert Surfgewohnheiten

Das Pew Internet and American Life Project befragte über 2000 erwachsene US-Amerikaner nach ihrem Internetverhalten und ihrer Einstellung zu Spyware. Die Ergebnisse dieser Umfrage zwischen dem 4. Mai und 7. Juni 2005 sind durchaus aufschlussreich: So halten sich mittlerweile 48 Prozent von verdächtigen Webseiten fern, 25 Prozent benutzen keine Tauschbörsenclients mehr, in welchen Spy- oder Adware zu finden ist. Bisher 18 Prozent wechselten vom Microsoft Internet Explorer auf den Mozilla Firefox oder den Opera. Eine Mehrheit von 81 Prozent gibt an, mittlerweile sorgfältiger mit E-Mail-Anhängen umzugehen. Fast die Hälfte aller befragten Internetnutzer, 43 Prozent, hat schon persönlich Bekanntschaft mit Spyware und den unangenehmen Folgen gemacht. (08.07.05, gmx.net)

 

 

    Microsoft patcht Java-Sicherheitslücke

Gegen die vor kurzem entdeckte Sicherheitslücke im Internet Explorer stellt Microsoft nun ein Patch bereit. Ein Fehler im COM-Objekt Javaprxy.dll ermöglicht es schon bei einem Aufruf einer präparierten Webseite, volle Kontrolle über ein System zu erlangen, wenn der Anwender als Administrator angemeldet ist. Das COM-Objekt gehört zu Microsofts Java-Implementierung, die die Redmonder ohnehin nicht mehr unterstützen. So setzen sie mit diesem Patch kurzerhand das Kill Bit in der Registry, das dafür sorgt, dass es aus dem Internet Explorer heraus nicht mehr aufgerufen oder nachinstalliert werden kann. Das führt jedoch dazu, dass die Microsoft Java Virtual Machine unter Umständen nicht mehr funktioniert. Der Patch ist als Workaround aufgeführt, was darauf schließen lässt, dass Microsoft zu einem späteren Zeitpunkt einen Patch nachreichen will, der das Problem konsequenter angeht.
Microsoft geht mit diesem Sicherheitsloch noch sehr halbherzig um. Das Advisory ist auf keiner der zentralen Sicherheitsseiten verlinkt, das Update wird zumindest bisher nicht über den automatischen Update-Service angeboten und auch der neue Microsoft Baseline Security Analyzer 2.0 attestiert verwundbaren Rechnern, dass alles im grünen Bereich wäre.

Angesichts der Tatsache, dass bereits funktionierende Exploits im Internet verfügbar sind, die sich recht einfach erweitern lassen, könnte sich diese Halbherzigkeit noch bitter rächen, wenn es beispielsweise einem Angreifer gelingen sollte, auf einer viel besuchten Web-Seite Code zu platzieren, der einen Trojaner installiert. (05.07.05, Heise)

 

 

    Windows Update wird umgestellt


Das vor kurzem fertig gestellte Microsoft Update hat unter Windows XP jetzt den Vorgänger Windows Update V5 abgelöst. Wer unter Windows XP jetzt den Menüpunkt "Windows Update" im Startmenü oder im Internet Explorer unter "Extras" anwählt, landet direkt auf der neuen Website. Windows 2000 leitet Microsoft weiterhin auf die ältere Website Windows Update V4 um.
Das neue Microsoft Update vermag nicht nur Windows zu aktualisieren, sondern auch andere Microsoft-Produkte, etwa Office-Pakete, Exchange oder den SQL-Server. (04.07.05, Heise)

 

 

    GEMA will Webseiten sperren lassen

42 deutsche Zugangsprovider bekamen von der GEMA jetzt die Aufforderung, verschiedene Webseiten für den Abruf sperren zu lassen. Dabei geht es um Portale, die Links zum Herunterladen von Film- und Musikdateien über das P2P-Tauschbörsenprotokoll eDonkey bereitstellen, genauer um die deutschsprachigen Angebote Eselfilme, Goldesel, Saugstube, Audio-Esel und Power-Portal.
Auf 35 Seiten, die jeden der 42 Provider am gestrigen Donnerstag erreichten, breitet die von der GEMA beauftragte Rechtsanwaltskanzlei BBH ihre Argumentation für die Sperrungsaufforderung aus. Sie sieht es als bewiesen an, dass "über diese illegalen Download-Portale Millionen von nicht lizenzierten Dateien von Endnutzern heruntergeladen/kopiert" werden, "ohne zuvor die jeweiligen Lizenzen bei den Rechteinhabern eingeholt zu haben". Der Anbieter von eDonkey-Links sei "mittelbar an der durch den jeweiligen Endnutzer vorgenommenen Urheberrechtsverletzung beteiligt, indem er diesem den Zugang zu der rechtsverletzenden Datei im Filesharing-System ermöglicht bzw. erleichtert und damit für den Download ursächlich wird". Auch der Endnutzer selbst begehe Urheberrechtsverstöße.
Weil die "Betreiber/Hintermänner" dieser "illegalen Download-Portale" sich "nur äußerst schwer oder gar nicht ermitteln lassen können" und "die Server selbst an unterschiedlichen Orten weltweit verstreut" seien, könne man verlangen, dass "die Vermittler", also die Zugangsprovider, den Zugriff zBsp. mittels einer Sperre der Sites auf DNS-Ebene zu unterbinden.
Unter der Hand war von mehreren Providern bereits zu hören, dass erwogen wird, die Sperrungsaufforderung mit einer negativen Feststellungsklage zu kontern. Im Rahmen einer solchen Klage könnten die betroffenen Unternehmen auf eigene Initiative gerichtlich klären lassen, ob die von der GEMA geltend gemachten Ansprüche rechtlich Bestand haben.

Die GEMA selbst war bisher nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. (02.07.05, Heise)  

 

 

    Speichern von IP-Adressen bei T-Online rechtswidrig

Das Amtsgericht Darmstadt hat die Praxis der Speicherung von IP-Adressen bei T-Online für rechtswidrig erklärt. Dass T-Online die Verbindungsdaten von Kunden, denen bei der Einwahl ins Internet über den Provider eine dynamische IP-Adresse zugewiesen wird, bis 80 Tage nach Rechnungsstellung speichert, widerspreche geltenden Datenschutzbestimmungen, entschied das Gericht. Es bezog sich nach Angaben des Klägers in seiner Entscheidung auf § 6 Abs. 1 Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG).
Geklagt hatte Holger Voss, der vor zwei Jahren wegen eines satirischen Beitrags in einem Telepolis-Forum angeklagt und freigesprochen worden war. In diesem Verfahren war ihm die Praxis von T-Online bewusst geworden, woraufhin er das Unternehmen wegen der Speicherung von Flatrate-Kundendaten verklagte.
Breits in der Verhandlung Ende Mai (Bericht) war der Eindruck entstanden, dass es dem Anwalt von T-Online nicht gelungen sei, den Richter davon zu überzeugen, dass die Aufbewahrung insbesondere der IP-Adressen für Abrechnungszwecke erforderlich sei. Diese Einschätzung bestätigte sich nun in der vom Gericht gefällten Entscheidung.
Die Speicherung der IP-Adresse ist für Abrechnungszwecke und den technischen Betrieb nicht erforderlich. Auch andere Anbieter kämen ohne die Speicherung aus. So hatte etwa der Provider Lycos Europe erst Mitte Mai erklärt, er verzichte vollständig auf die Speicherung der dynamisch zugewiesenen IP-Adressen seiner Kunden: IP-Adressen seien aus Lycos' Sicht unabhängig vom gewählten Tarif nicht abrechnungsrelevant.
T-Online argumentierte, dass die Internetadressen für Missbrauchs- und Störungsfälle benötigt würden. Dass eine Speicherung der IP-Adressen in solchen Fällen zulässig sein kann, wurde nicht bestritten. Eine Vorratsdatenspeicherung unabhängig vom Einzelfall sei aber illegal. (01.07.05, Heise)

 

0

zum Seitenanfang

0