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Intel: Pentium 4 kommt nicht mit 4GHz
Der Prozessorhersteller Intel hat seine Pläne für den für 2005 geplanten
Pentium 4 mit 4GHz vorerst auf Eis gelegt. So soll bei den künftigen
Produktgenerationen mehr Wert auf andere Features als eine hohe Taktrate
gelegt werden. Zur Zeit ist der schnellste Pentium 4 mit 3,6 GHz getaktet.
Zunächst soll zur Steigerung der Performance der Cache weiter ausgebaut
werden, der gegenwärtig meist bei 1MB liegt. Zukünftig sollen 2MB Standard
werden, wie bereits beim Xeon Server-Prozessor und der Gaming-CPU "Extreme
Edition" des Pentium 4. Künftige "Extreme Editions" sollen dann künftig
mehr Tempo beim Bustakt und einen noch größeren Cache bieten.
Der erste Pentium 4 mit 2MB Cache und 3.8GHz soll nun Anfang nächsten
Jahres in den Handel kommen. Später sollen Technologien wie 64-bit Funktionalität,
HyperThreading, die Sicherheitstechnik LaGrande und ein Dual-Prozessorkern
folgen. (15.10.04,
de.internet.com)
Patches gegen 22 Sicherheitslücken
Microsoft hat Patches für insgesamt 22 Sicherheitslücken in unterschiedlichen
Microsoft-Produkten bereitgestellt. Betroffen sind unter anderem verschiedene
Versionen von Windows und Exchange sowie der Internet Explorer. Auch
in Excel wurde eine Schwachstelle gemeldet.
Drei der Sicherheitslücken in Windows könnten theoretisch zu einer Sasser-ähnlichen
Epidemie führen. Da die betroffenen Dienste auf den meisten Windows-Rechnern
jedoch nicht automatisch gestartet werden, ist das Gefahrenpotential
deutlich geringer, so Oliver Friedrichs vom Symantec Security Response
Center. Die drei Schwachstellen betreffen die Komponenten SMTP, NNTP
und NetDDE. Besonders kritisch sind diese Lücken jedoch in Verbindung
mit Exchange 2000 und 2003, die beide auf die betroffenen Komponenten
zurückgreifen.
Für den Internet Explorer meldet Microsoft insgesamt acht neue Schwachstellen,
einige davon ermöglichen beim Besuch speziell präparierter Websites
die unbemerkte Ausführung von schädlichem Code. Für Excel werden insgesamt
drei Schwachstellen gemeldet, betroffen ist auch die Mac-Version.
Nutzer betroffener Produkte können die Patches entweder über Windows
Update oder direkt auf einer von Microsoft eingerichteten Website herunterladen.
(13.10.04,
ZDNet)
GEZ-Gebühren für Computer schon 2005
Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen" sollen privat genutzte
Computer bereits ab April 2005 gebührenpflichtig werden.
Eigentlich sollten für Computer erst ab 2007 GEZ-Gebühren fällig werden.
Doch die Ministerpräsidenten haben es sich noch einmal anders überlegt:
Die Gebührenpflicht beginnt schon im kommenden April. Bislang gelten
PCs nicht als Empfangsgeräte und müssen somit bei der GEZ nicht angemeldet
werden. Wer nur über den PC fernsieht und kein Radio besitzt, konnte
so bisher die 16 Euro Gebühr pro Monat sparen.
Der Termin für das Jahr 2007 gilt auch weiterhin, allerdings nur für
gewerblich genutzte Computer, während der privat genutzte Computer schon
im nächsten Jahr unter die Gebührenpflicht stehen wird, wenn er einen
Internetzugang hat. Es fallen allerdings keine Gebühren an, wenn in
einem Privathaushalt bereits ein Fernseher bei der GEZ angemeldet wurde.
(10.10.04,
Spiegel)
Neuer Trojaner löscht Adware
Der Schädling "Downloader.Lunii" löscht Adware Programme und lädt manipulierte
Dateien auf den infizierten Rechner. Betroffen sind Systeme mit vorinstalliertem
Windows 95/98/2000/Me/NT/XP. Auf dem infizierten Rechner beendet Downloader.Lunii
gängige Adware-Programme, wie beispielsweise Powerscan und BargainBuddy.
Dabei löscht der Trojaner zahlreiche Files, darunter "%Temp%\bdl74125.exe"
und "System%\com.exe" und Prozesse wie "usb.exe", "host32.exe2" und
"printer.exe".
Zudem überschreibt "Downloader.Lunii" das Windwos Hosts-File mit gefälschten
Einträgen, die den Zugang zu Webseiten wie www.iframe.biz und newiframe.biz
sperren. Tipps zum Entfernen gibt es bei
Symantec. (07.10.04,
tecchannel)
RIAA klagt weiter gegen Tauschbörsennutzer
Der Musikindustrieverband RIAA hat weitere 762 Nutzer von Tauschbörsen
wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen verklagt. Unter den Beklagten
seien 32 Personen, die Netze von Universitäten und Colleges für Filesharing
Dienste genutzt hätten. Mit der Aktion gegen Nutzer von Universitätsnetzen
wolle man vor allem Studenten klar machen, "dass unerlaubtes Herunterladen
von geschützten Musiktiteln Konsequenzen hat", sagte RIAA-Präsident
Cary Sherman in einem Statement. Die RIAA hat inzwischen Anzeigen gegen
mehrere tausend Nutzer von Filesharing Diensten erstattet. (01.10.04,
Heise)
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