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Drei Sicherheitslecks im IE gestopft
Microsoft hat ein neues Sicherheitsupdate für den Internet Explorer
bereitgestellt, welches drei kritische Sicherheitslücken stopft.
Der erste Bugfix beseitigt das Cross-Domain-Scripting-Problem mit ms-its-URIs,
über das Download.Ject die Rechte der lokalen Zone erlangen konnte.
Die zweite Korrektur behebt einen Fehler in der Art und Weise, wie der
Internet Explorer BMP-Dateien interpretiert, sie kann zu einem Buffer
Overflow führen. Das dritte Bugfix korrigiert einen Fehler in der Speicherverwaltung
beim Analysieren spezieller GIF-Bilder, durch den Speicherbereiche mehrfach
freigegeben werden können. Auch dieser Fehler kann dazu führen, dass
beliebiger Code des Angreifers ausgeführt wird.
Alle drei Fehler, der bereits seit einiger Zeit bekanten Sicherheitslücken,
lassen sich durch speziell präparierte Web-Seiten ausnutzen, der Angreifer
kann Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausführen. Einen
Angriff sowohl über den BMP- als auch über den GIF-Fehler kann auch
eine HTML-Mail mit Anhang auslösen. 31.07.04,
Heise)
Immer mehr Kriminalität beim Online-Banking
Immer häufiger kursieren betrügerische E-Mails, wodurch die Daten von
Bankkunden ausspioniert werden sollen. Die Anzahl solcher gefälschten
E-Mails, durch die Betrüger Bankkunden auf gefälschte Webseiten leiten,
die dort ihre Bankdaten eingeben sollen, hat sich von 300 im vergangenen
Jahr auf 200.000 alleine im März erhöht.
Bei diesem so genannten "phishing" werden die Nutzer gebeten, eine neue
Homebanking-Anwendung ihres Instituts zu nutzen. Tatsächlich landet
der Kunde auf einer gefälschten Kopie der Originalseite, auf der er
seine Konto-Daten eingeben soll. Gelingt das Phishing, ist die Adresse
im Browser nicht von der, der originalen Webseite der gewohnten Bank
zu unterscheiden. Der Nutzer kann so nicht erkennen, dass seine Daten
in Wirklichkeit zu einer anderen Adresse gesendet werden. Mit den geklauten
Daten versuchen die Betrüger, Überweisungen auszuführen. (30.07.04, Yahoo)
Neuer Schädling nutzt MyDoom
Ein neuer Schädling "Zindos", übernimmt bereits mit "MyDoom" infizierte
Rechner, um eine DDos Attacke gegen Microsoft zu starten.
Der Schädling verbreitet sich nicht, wie bei Würmern üblich, durch E-Mail
oder Sicherheitslücken, sondern nutzt die von der bislang letzten MyDoom-Variante
installierten Hintertüren auf Port 1034, um Systeme zu infizieren. Einmal
aktiviert, fragt "Sindos" den Standard-Nameserver nach der IP-Adresse
von www.microsoft.com und schickt fortan kontinuierlich HTTP-GET-Anfragen
an diese Server. Derzeit wirkt sich das auf die Erreichbarkeit der Microsoft-Webseiten
allerdings noch nicht aus: Der Schädling hat sich bislang noch kaum
verbreitet. (28.07.04,
Heise)
XP SP2 drosselt Verbindungsversuche
Um die Verbreitungsgeschwindigkeit von Würmern zu drosseln, limitiert
Microsoft mit dem SP2 die Zahl der gleichzeitig möglichen Verbindungsversuche.
Oft war in den letzten Tagen zu lesen, dass das SP2 die gleichzeitig
offenen Verbindungen limitieren würde. Das ist jedoch nicht der Fall.
Bereits etablierte Verbindungen werden nicht mitgezählt, nur die Anzahl
der halboffenen (noch nicht etablierten) Verbindungen werden begrenzt.
Überschreitet die Zahl der halboffenen TCP-Verbindungen, die gleichzeitig
auf eine Bestätigung des Gegenübers warten, einen bestimmten Wert, erhält
der Anwender die Fehlermeldung: "EventID 4226: TCP/IP hat das Sicherheitslimit
erreicht, das für die Anzahl gleichzeitiger TCP-Verbindungsversuche
festgelegt wurde". Laut Microsoft werden daraufhin neue Verbindungsversuche
in eine Warteschlange gestellt, die dann aber deutlich langsamer abgearbeitet
wird. Zusätzliche, noch nicht weiter spezifizierte Mechanismen sollen
sicherstellen, dass der Anwender auf jeden Fall in der Lage ist, Updates
oder Tools zum Entfernen eines Schädlings aus dem Web herunter zu laden.
Erste Versuche lassen vermuten, dass Wert des Limits in der Grössenordnung
von 10 liegt. Würmer wie Sasser, die auf Verdacht möglichst schnell
möglichst viele zufällig ausgewürfelte Adressen kontaktieren, bremst
dieser Mechanismus aus.
Auch Anwender von Peer-to-Peer-Software klagen über die beschriebene
Fehlermeldung. Das dürfte darauf zurückzuführen sein, dass P2P-Programme,
wie eMule, auch offensichtlich nicht (mehr) vorhandene Gegenstellen
immer wieder kontaktieren und damit ebenfalls viele halboffene Verbindungen
produzieren. Im Internet gibt es noch vor dem Erscheinen des Service
Pack 2 einen ersten Patch, der
dieses Limit aufheben soll. Er modifiziert laut Autor einige Bytes der
Systemdatei TCPIP.SYS und ermöglicht damit wieder nahezu beliebig viele
gleichzeitige Verbindungsversuche. (28.07.04,
Heise)
Piratenjäger in Deutschland
Nachdem Warner Bros. bereits in den USA gute Erfahrungen mit einem
so genannten "Piratenjäger" gemacht hat, will man künftig diese auch
in Deutschland einsetzen. Damit will man hierzulande auf Umsatzeinbussen
von geschätzten 800 Millionen Euro reagieren.
"Auf allen Ebenen wird gekämpft", so das Motto des neu berufenen Manager
Anti-Piracy Operations Christian Sommer. Er verwies darauf, dass es
von "Good Bye, Lenin!" rund 770.000 Raubkopien vor dem DVD-Start gegeben
habe. Er will zukünftig die Speerspitze beim Entwickeln weiterer Aktivitäten
der Branche gegen alle Arten von Raubkopierern bilden. (27.07.04,
Heise)
Neue gefährliche "Bagle" Variante unterwegs
Eine neue Variante des "Bagle"-Wurms verbreitet sich gegenwärtig
per E-Mail und in Filesharing Netzwerken im Internet.
Der Wurm "Bagle.ai" verfügt über ein Remote-Access-Programm, auf
infizierte Rechner kann von aussen zugegriffen werden, ohne dass
der PC-Besitzer davon Kenntnis hat.
Auch die Hersteller von
Antiviren-Software warnen.
Der Eindringling verfügt über die Fähigkeit, laufende
Virenscanner zu beenden. Außerdem bietet der Wurm sich
selbstständig zum Tausch über Netzwerke an und kopiert sich dazu
in freigegebene File-Sharing-Ordner.
Vereinzelt sind auch Passwort-geschützte Zip-Files aufgetaucht,
die von Mailserver-Virenscannern nicht selbstständig zu öffnen
und zu scannen sind. Damit Anwender die infizierten Zip-Dateien
entpacken können, liefert Bagle.ai das entsprechende Passwort im
Mailtext mit.
Bagle.ai wird mit unterschiedlichen Dateianhängen verschickt,
die teilweise "tierische" Bezeichnungen tragen. Möglich sind Cat,
Dog, Fish oder Music_MP3. Die Dateinamenerweiterungen variieren
von .com und cpl über .exe und .scr bis hin zu .zip. (26.07.04,
rp-online)
Gefälschte Telefonrechnung beinhaltet Trojaner
Kunden der Deutschen Telekom, die ihre Telefonrechnungen per
E-Mail bekommen, sollten jetzt besonders aufmerksam sein. So
warnt die Telekom vor Telefonrechnungen mit dem Betreff:
"Telekom-Rechnung Juni 2004/06", die den gefälschten Absender
Telekom AG haben. Statt der wie üblich im Anhang befindlichen
Rechnung, die als .PDF-Datei mitgesendet wird, ist der
Dateianhang bei der gefälschten E-Mail Rechnung2004.pdf.exe und
installiert eine neue Variante des Trojaners "PWS-LDPinch".
Dieser Trojaner späht unter anderem Passwörter des PC-Besitzers
aus und sendet diese dem Hacker zu. (24.07.04,
dslteam)
Trojaner verspricht Selbstmordfoto Bin Ladens
Auf die Sensationslust des Anwenders baut ein neuer Trojaner,
der vorgibt, ein Beweisfoto für den Selbstmord Osama Bin Ladens
zu sein. In Newsgroups und Internet-Message-Boards sind momentan
zahlreiche Meldungen zu finden, wonach CNN-Journalisten Anfang
der Woche den erhängten Terroristenführer entdeckt hätten. Die
Fotos sind aber bis jetzt nicht veröffentlicht worden, da die
USA zunächst die Identität Bin Ladens überprüfen will.
Die Meldungen verweisen auf eine Internetseite, von der eine
Datei mit den vermeintlichen Fotos heruntergeladen werden kann.
Statt Beweisfotos enthält die Datei den Trojaner "Troj/Hackarmy-A",
der es Hackern erlaubt, die Kontrolle über den jeweils
infizierten Computer zu erlangen. (23.07.04,
ZDNet)
IE weiterhin voller Sicherheitslücken
Trotz zahlreicher Sicherheitsupdates in den letzten Wochen, sind
weiterhin Sicherheitslücken im Internet Explorer. Auch
funktionieren viele der aktuellen Exploits nicht mehr, da die
Absicherung der Hilfefunktion verbessert wurde und ADODB.stream
und Shell.Application weitgehend stillgelegt wurde.
Ein noch nicht beseitigtes Problem ist, dass durch einfaches
Drag & Drop auf eine präparierte Webseite, eine Datei
unbemerkt in den Autostart-Ordner abgelegt werden kann. Beim
nächsten Anmeldevorgang könnte so unbemerkt ein Trojaner
gestartet werden.
Noch kritischer wird dieses Problem durch so genanntes Click
Hijacking. Dabei platziert ein Angreifer ein anklickbares Bild
auf der Web-Seite. Mit JavaScript definiert er die Methode
onmousedown(), die beim Klick auf das Bild aufgerufen wird und
das Bild auf der Seite verschiebt. Die veränderten Koordinaten
beim Loslassen des Maus-Buttons suggerieren dem Browser ein
Drag-&-Drop-Event. Dieses Problem wurde von Microsoft bereits
einmal behoben, lässt sich aber mit Popup-Fenstern immer noch
ausnutzen.
Eine weiteres noch vorhandenes Sicherheitsrisiko ist der
Rechteklau über spezielle URLs mit "%2F". Damit ist es einer
Web-Seite möglich, sich die Rechte der Zone der
"vertrauenswürdigen Sites" oder sogar "lokales Intranet" zu
erschleichen. Mit letzterem kann die Web-Seite die
Anmeldeinformationen im Windows-Netzwerk inklusive
LanManager-Hashes ermitteln. Die Hashes lassen sich über
Wörterbuch- oder Brute-Force-Attacken mit Tools wie L0phtcrack
knacken.
Risikoreich ist auch das immer noch nicht beseitigte Risiko der
Manipulation von Webseiten, die Frames nutzen. Beim "Phishing
mit Frames" kann eine beliebige, fremde Web-Seite den Inhalt
dieses Frames mit einer eigenen Web-Seite überschreiben. So kann
ein Angreifer dem Anwender beispielsweise suggerieren, er
befände sich auf einer bekannten Seite seines Vertrauens und ihn
dort zur Eingabe von persönlichen Daten verleiten. (22.07.04,
Heise)
Service Pack 2 - Kompatibilitätsprobleme befürchtet
Mit Microsofts Ziel mehr Sicherheit zu erreichen, könnten
zahlreiche Programme unterschiedlicher Hersteller Probleme
bekommen. Letztlich auch aus diesem Grund wurde das Erscheinen
des SP 2 ja bereits mehrmals verschoben.
Für die Software Norton Antivirus, auf etwa 100 Millionen
Desktop Computern weltweit aktiv, wird ein Norton Update
notwendig sein, damit die Software auch reibungslos mit dem
Service Pack 2 arbeitet.
Die Änderungen die Microsoft mit SP2 vornimmt, werden ernsthafte
negative Konsequenzen für die Kunden und für viele Programme und
Webseiten haben, sagt Erika Shaffer, Sprecherin von Real
Networks. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass die
Firma mit ihrem RealPlayer in Sachen Multimedia-Player mit
Microsoft konkurriert.
Besonders betroffen werden Programme und Service sein, die
regelmäßig online interagieren. Man schätzt, dass etwa drei
Prozent der Programme nicht mehr funktionieren werden. Daher
geht selbst Microsoft davon aus, das viele Firmen nur eine sehr
abgespeckte Version des Service Packs 2 anwenden werden. Zum
Problem könnte etwa die Administration der Firewalls auf
tausenden Desktop-PCs werden.
(18.07.04, derstandard.at)
ServicePack 2 für XP erneut aktualisiert
Da das RC2 noch so einiges an Fehlern aufwies, wurde in den
Gerüchteküchen schon seit einiger Zeit eine weitere Vorabversion
vermutet. So war es dann auch, vor einigen Tagen bekamen
eingetragene Beta-Tester die Nachricht, dass Build 2162 zum
Download bereitstehe. Einigen Hackern hat es dann auch keine
Ruhe gelassen, dass die neue Version nicht für die
Öffentlichkeit gedacht war, so kursiert mittlerweile im Internet
ein Registry-Eintrag, der die Beta-Version des Windows Update
Version 5 dazu überredet, die 2162 zum Download anzubieten.
Die neue Vorabversion lässt sich als Update des RC2
installieren, knapp 20 MByte Download sind dann fällig.
Microsoft scheint vor allem Fehler ausgemerzt zu haben,
Änderungen an der Oberfläche sind jedenfalls auf den ersten
Blick nicht zu entdecken: Sicherheitscenter, Firewall,
Popup-Blocker, Add-on-Manager und WLAN-Assistent präsentieren
sich wie vom RC2 gewohnt.
Wann das SP2 endlich fertig ist, bleibt weiterhin unklar.
Microsoft selbst sagt "im August", die deutsche Pressestelle
formuliert vorsichtiger "im Sommer". (18.07.04,
Heise)
Deutschlands aktivster Raubkopierer erwischt
Bei einer Hausdurchsuchung in Tauberbischofsheim, ist der
Polizei vermutlich der aktivste Raubkopierer hierzulande ins
Netz gegangen.
So wurden bei der Hausdurchsuchung des tatverdächtigen Kopierers
ein PC und zahlreiche CDs sichergestellt. Der Mann soll 30.000
Musiktitel im Internet über Tauschbörsen angeboten haben,
wodurch ihm die Polizei auf die Schliche kam. Er selbst konnte
aber noch nicht befragt werden, er befindet sich gerade im Urlaub.
Nun hat der vermeintliche Raubkopierer mit einer Strafanzeige
sowie Schadensersatzforderungen der Musikindustrie zu rechnen.
Ob er es wirklich war oder jemand unter seinem Namen die heiße
Ware feilgeboten hat, muss sich noch zeigen - die Beweismittel
seien allerdings erdrückend, berichtet ein Fahnder der
Musikindustrie in der dort üblichen Vorverurteilungs-Dialektik.
Vermutlich habe man den aktivsten Raubkopierer Deutschlands
gefunden, frohlockte der Mann gegenüber der Presseagentur.
(16.07.04,
vunet)
Sieben neue Sicherheitslücken in Windows
Microsoft meldet sieben neue Sicherheitslücken in Windows, wobei
zwei davon in die höchste Bedrohungskategorie eingestuft werden.
Betroffen von den Sicherheitslücken sind je nach Schwachstelle
alle Systeme von Windows NT 4.0 SP6a bis hin zu XP und Server
2003. Die erste sehr kritische Schwachstelle wird durch einen
Buffer-Overflow im "Task Scheduler" verursacht. Gelingt es einem
Angreifer, diese Lücke zu nutzen, hat er laut Microsoft auf dem
entsprechenden System dieselben Rechte wie der gerade
eingeloggte Nutzer. Wird also mit Admin-Rechten im Internet
gesurft, können selbst Accounts angelegt und gelöscht werden
sowie Rechte verändert werden. Für einen erfolgreichen Exploit
müsste ein Angreifer einen Anwender nur auf eine entsprechend
präparierte Website locken.
Die zweite kritische Lücke betrifft die Komponenten "HTML Help"
und "showHelp". Auch hier könnte ein Eindringling die Kontrolle
über einen Rechner übernehmen. Vier weitere Schwachstellen stuft
Microsoft mit dem zweihöchsten Rating auf seiner Skala ein. Eine
der Lücken sei weniger gefährlich. Windows Anwendern wird
dringend angeraten, die Patches für diese Lücken schnellstens zu
installieren. (14.07.04,
ZDNet)
Windows Longhorn wird schon überwacht
Experten des amerikanischen Justizministeriums haben ein Auge
auf die Entwicklung des Windows XP Nachfolgers "Longhorn". Durch
die Überwachung soll sichergestellt werden, ob sich Microsoft an
die Vorgaben der Behörden hält, wie Tools, wie Media-Player oder
der Internet Explorer, in das Betriebssystem eingebunden werden.
Mit frühzeitigen Prüfungen der Entwicklung soll gewährleistet
werden, dass Änderungen durchgesetzt werden können, bevor der
Programmcode finalisiert wird.
Schon mit dem neuen Service-Pack 2 für Windows XP werden wieder
neue Funktionen hinzugefügt werden, die mit den Behördenvorgaben
nicht vereinbar sind. Microsoft begründete dies mit neuen
Inkompatiblitäten mit Programmen anderer Hersteller. (13.07.04,
Chip)
IE verliert Marktanteile an Mozilla
Einer aktuellen Studie zufolge hat im Juni der Internet Explorer
ein Prozent der Nutzer an den Open-Source-Browser Mozilla
verloren.
Seit Juni 2002 hält Marktführer Internet Explorer konstant etwa
95 Prozent Marktanteil bei der Browserverbreitung. Nach einer
Studie von WebSideStory fiel der Anteil des Browsers im Zeitraum
vom 4. Juni bis zum 6. Juli von 95,73 Prozent auf 94,73 Prozent.
Dies wäre der größte Marktverlust seit 1999. Gleichzeitig
konnten die Betreiber des Mozilla-Projekts einen verstärkten
Download des Open-Source-Browsers feststellen. So habe sich das
tägliche Transfervolumen nach bekannt werden kritischer
Sicherheitslücken im IE auf 200.000 Kopien pro Tag verdoppelt,
wie Bart Decrem, ein Sprecher des Mozilla-Projekts mitteilte.
Laut Geoff Johnston, einem Analysten bei WebSideStory, brauche
es einigen Anlass, damit ein User seinen Browser wechselt. In
den letzten Jahren sei das nie in solch einem Ausmaß geschehen.
Die meisten User wechseln den Browser aus Sicherheitsgründen. Da
die Mozilla-Browser im Gegensatz zum Internet Explorer nicht so
tief in die Systeminstallation integriert sind, ist das System
weniger anfällig gegen Attacken.
Allerdings bietet auch die Mozilla-Suite keinen 100-prozentigen
Schutz. Vergangene Woche wurde eine Sicherheitslücke behoben,
die es Angreifern erlaubt, mittels präparierten Webseiten auf
dem Zielrechner beliebigen Code auszuführen (siehe unten).
(12.07.04,
tecchanneL.de)
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