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T-Online - Fremde E-Mails über WLAN abrufbar
Innerhalb von WLAN-Netzwerken ist es auch für Fremde möglich die E-Mail
Konten der Nutzer von T-Online abzurufen. Das Problem der T-Online Software
ist bei T-Online bekannt, eine Lösung scheint es allerdings nicht zu
geben. So bleibt als Lösung für einen Teil der Problematik nur die Anleitung
zur sicheren Konfiguration des WLAN-Routers, über den sich mehrere PCs
einen Internetzugang teilen können. Wer diese Anweisungen beachtet,
ist durch WEP-Verschlüsselung (Wireless Encryption Protocol) und Anlegen
einer Zugangskontrollliste aber lediglich gegen das Eindringen von Fremden
in sein Netzwerk geschützt - soweit diese nicht über einschlägig bekannte
Hackertools verfügen.
Das eigentliche Problem mit den T-Online-Mail-Adressen
bleibt jedoch bestehen. Beim Zugriff auf E-Mails per POP3 erlaubt T-Online
grundsätzlich überhaupt keine Prüfung der Benutzerkennung. Die Identifizierung
erfolgt ausschließlich über die jeweils verwendete Einwahlkennung, zum
Abruf der Mail sind weder Benutzername noch -kennwort erforderlich.
(29.02.04,
Spiegel.de)
Windows XP bald mit Virenscanner
Microsoft will mit dem kommenden ServicePack 2 einen Virenscanner direkt
in Windows XP integrieren. So soll die Sicherheit weiter erhöht werden.
Die Erfahrungen durch Wurmangriffe in letzter Zeit haben immer wieder
gezeigt, dass noch zu wenige Anwender Anti-Virus Software installiert
haben. Microsofts Virenscanner zeigt jedoch immer noch Schwächen in
Verbindung mit anderen Virenscannern. Wird gleichzeitig ein anderer
Scanner verwendet, so kommt es zu Problemen, daran will Microsoft aber
noch arbeiten. Der implementierte Scanner soll auch kein Konkurenzprodukt
zu Virenscannern anderer Hersteller darstellen, er soll nur eine grundlegende
Verbesserung der Sicherheit vor allem für unerfahrene Nutzer sein. (25.02.04, DSL-Team)
MyDoomF greift RIAA Webseite an
Eine modifizierte Form des MyDoom-Wurms attackiert nicht nur die Website
von Microsoft, sondern auch die des RIAA-Verbandes. Auf einem infizierten
Rechner löscht der Wurm verschiedene Dateien, ua. Word-Dokumente, JPG
Bilddateien, Videodateien, Excel-Dateien und verschickt sich an wahllose
Emailadressen, die er im Adressbuch oder bei gespeicherten Webseiten
findet, weiter. Glücklicherweise hat es MyDoomF bisher nicht geschafft,
sich rasant weiterzuverbreiten, daher ist die Bedrohung durch den Schädling
nicht hoch. (21.02.04,
DSL-Team)
Erste Fehler im Windows Quellcode
Nur weinige Tage nachdem der Windows Quellcode inoffiziell im Internet
auftauchte, wurde bereits ein Exploit entwickelt, der eine Schwachstelle
ausnutzt. Das Sicherheitsproblem ist im Browser Internet Explorer 5
zu finden. Mit einem speziell präparierten Bitmap kann ein Pufferüberlauf
erzeugt werden, der es erlaubt, beliebigen Code auf dem Rechner auszuführen.
Der Fehler soll im aktuellen Internet Explorer 6 mit aktuellem Service
Pack nicht auftreten.
Bisher ist noch nicht sicher, wie der 30.000 Dateien des Windows Quellcodes
überhaupt ins Netz gelangen konnten. Hinweise führen aber zu Microsofts
Partnerfirma Mainsoft. Das Unternehmen hat den Windows-2000-Code legal
lizenziert und portiert Microsoft-Programme auf Unix. (17.02.04,
Chip-online)
Lindows ändert Namen
Das Betriebssystem Lindows wird wegen der akuten Rechtsstreitigkeiten
mit Microsoft nun auch unter dem Namen Lin---s verkauft.
Lin---s oder Lindash soll in den Ländern angeboten werden, wo Microsoft
den Namen aufgrund der Ähnlichkeit mit Lindows verbietet.
Dies gilt zur Zeit vor allem für Holland, Belgien und Luxemburg. Hierfür
richtete man neue Internetseiten www.lindash.nl und http://www.lin---s.com/
ein. (17.02.04, dsl-team)
Schwere Sicherheitslücke in Windows
Die Sicherheitslücke ermöglicht es Hackern, in betroffene Computer einzudringen,
um dort Programme hinüberzuspielen und auszuführen. Dabei wird ausgenutzt,
dass Windows auf so genannte Echtheitszertifikate vertraut, die sich
leicht fälschen lassen. Wenn ein Onlinesurfer nun eine Webseite mit
einem gefälschten Echtheitszertifikat besucht, könnten von dort unerlaubte
Programme auf seinen PC übertragen werden. Allerdings sind bislang noch
keine Fälle eines Missbrauchs dieser Sicherheitslücke bekannt.
Die US-Sicherheitsfirma "eEye Digital" hatte die Panne schon vor Monaten
entdeckt, aber versprochen, sie geheim zu halten, um Microsoft Zeit
für die Entwicklung des gestern erschienenden Updates zu geben, mit
denen die Sicherheitslücken geschlossen werden können. (11.02.04, AOL)
Probleme mit neuestem IE-Patch
Der allgemein grundsätzlich begrüsste Sicherheitspatch für den Internet
Explorer zeigt sich jetzt als Problem für manche Webmaster.
Viele Webdesigner hatten eine Log-In Funktion für kundenspezifische
Abfragen benutzt, die nun, nach dem Update, versperrt ist. Nun müssen
nicht allzuwenige Websites umgeschrieben werden. Der Browser-Hersteller
selbst zeigt sich von den Klagen unbeeindruckt.
Stephen Toulouse, Security Program Manager im Microsoft Security Response
Center, erklärte: "Wir sehen das vom Standpunkt der Mehrheit unserer
Kunden aus. Sie haben mehr Sicherheit gefordert, und wir haben sie ihnen
gegeben." (09.02.04,
vunet)
Gefälschte AMD-CPUs aufgetaucht
Ein koreanisches Internetmagazin berichtete jetzt von gefälschten AMD-CPUs,
die im Handel auftauchen.
Vermutlich bringen einige wenige Händler diese Fälschungen in Umlauf,
um so einen größeren Profit zu erlangen. Dabei werden wohl billigere
und niedriger getaktete CPUs eingekauft, um diese dann höher getaktet,
teurer und mit einem andern Label wieder zu verkaufen.
Laut aktuellen Logistikpapieren sind auch schon gefälschte Prozessoren
auf dem Weg nach Europa. Der genaue Distributor, der für die Fälschungen
verantwortlich ist, konnte seitens AMD bisher nicht lokalisiert werden.
(09.02.04,
ochardware)
Neue Masche umgeht Dialerschutzgesetz
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Rechnungen und Mahnungen
der "Hanseatischen Abrechnungssysteme GmbH". Die Firma versucht, für
eine angeblich gebührenpflichtige Serviceleistung 69,95 Euro einzutreiben.
Wenn sich Verbraucher zu einem „Internet-Service“ angemeldet haben,
nach dessen Bedingungen sie das Portal einen Monat nutzen können, kommt
auch schon einen Tag später die Rechnung für die weitere Nutzung.
Hinweise an die Verbraucherschützer initiierten eine Untersuchung. Die
Juristin der Verbraucherzentrale Niedersachsen kommentiert: Der Anbieter
muss den Beweis erbringen, dass Dienste erbracht wurden. Da dies in
keinem der bislang bekannt gewordenen Fälle geschehen ist, soll man
also erst einmal nicht bezahlen.
Informationen der Kriminalpolizei Hamm zufolge installiert das „Portal“
während des Surfens unbemerkt etwas Dialer-Ähnliches. Die noch nicht
kostenpflichtige Nummer fällt nicht auf. Es werden jedoch Telefonnummer
und Adressdaten des Users ausspioniert. Einwahlgebühren für die nicht
anmeldepflichtige, weil nicht kostenpflichtige Telefonnummer werden
schließlich per Rechnung eingefordert. (05.02.04,
vunet)
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